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Als die Pixel laufen lernten - 25 Jahre Pixar

Eine Ratte als Chefkoch, ein Clownfisch-Papa, der durch die Weiten der Ozeane seinen verloren gegangenen Sohn sucht oder Rennautos, die nicht gesteuert werden, sondern selbst von Ehrgeiz und Eitelkeiten getrieben mit Charme und - menschlichen - Schwächen auf die Gewinnerspur des Lebens brausen - wir alle kennen die Helden der Pixar-Studios. Sie alle haben eines gemein: Sie entstanden aus Bits und Bytes und der Fantasie von Trickfilm-Autoren. Erst die Computeranimation hat ihnen Leben eingehaucht und längst haben sie die große Kino-Leinwand ebenso erobert wie die Herzen der jungen - und zunehmend auch nicht mehr ganz jungen - Zuschauer.

Erst hochleistungsfähige Computer und ebensolche Animationsprogramme haben die Weiterentwicklung des Trickfilms ermöglicht und vor 25 Jahren eine Revolution der Filmproduktion eingeleitet. Die Ausstellung "Pixar. 25 Years Of Animation" im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gibt nun Einblicke in die faszinierende Entstehungsgeschichte des modernen Animationsfilms.

Pixars Trickfilmkunst in Hamburg

Hamburg Journal - 25.01.2013 19:30 Uhr - Autor/in: Larissa Dudek

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt die Ausstellung "25 Jahre Pixar". Die Veranstaltung gibt Einblicke in die Welt der amerikanischen Computerfilm-Pioniere.

Von der Idee zur digitalen Produktion

Ähnlich wie im Realfilm, so ist auch beim Animationsfilm ein Heer an kreativen Köpfen beteiligt: Autoren, Illustratoren, Grafikdesigner und Modellbauer, Tricktechniker und Experten für Computeranimation sind es, die Ideen in bunte Bilder und ergreifende Geschichten umsetzen. Ihren Anteil am Entstehungsprozess der Animationsfilme beleuchtet die Ausstellung mit mehr als 500 Exponaten auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

Die Schau zeigt Skizzen, Grafiken, Farbzeichnungen und Skulpturen aus den Werkstätten der Pixar-Studios, ergänzt um zahlreiche Monitore, Projektionen in einem Kinosaal sowie Touchscreens. Aus ihnen wird in allen Phasen der Ablauf der modernen Trickfilm-Produktion nachvollziehbar, der etliche Gemeinsamkeiten zum Vorläufer, dem guten alten Zeichentrickfilm, aufweist: Am Anfang stehen traditionelle Methoden wie Zeichnung, Malerei oder Bildhauerei, die Arbeit am Computer gestaltet Spielorte, Bildausschnitte und Bewegung. Erst hier bekommen die handelnden Figuren ihren Charakter, der freilich durch den Soundtrack noch vervollkommnet wird.

"Toy Story" ist Auftakt zur "never ending story"

Die "Pixar Animation Studios" in Emeryville nahe San Francisco, die sich - nomen est omen - von Anfang an der digitalen Tricktechnik verschrieben hatten, begannen 1986 mit Kurz- und Werbefilmen. Den ersten vollständig am Computer entstandenen Kinofilm "Toy Story" von Regisseur John Lasseter brachte Pixar 1995 in die Kinos. Inzwischen haben dreizehn abendfüllende Spielfilme die Festplatten dieser Trickfilmschmiede verlassen und allein in Deutschland mehr als 40 Millionen Kinobesucher begeistert. Heute gehört Pixar zum wohl größten Produzenten von Trickfilmen, der Walt Disney Company.

Eine Frau geht in Hamburg im Museum für Kunst und Gewerbe in der Ausstellung "Pixar - 25 Years of Animation" an Skulpturen aus dem Film Monster AG vorbei. © dpa Fotograf: Angelika Warmuth

Als die Pixel laufen lernten - 25 Jahre Pixar

Von "Findet Nemo" bis "Ratatouille" - die Film-Helden der Pixar-Studios verdanken der Tricktechnik ihre Existenz. Eine Ausstellung in Hamburg blickt zurück auf 25 Jahre Computeranimation.

  • Art: Ausstellung
  • Datum:
  • Ende:
  • Adresse:
    Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
    Steintorplatz
    20099  Hamburg
  • Telefon: (040) 42 81 34 - 880
  • E-Mail: service@mkg-hamburg.de
  • Preis: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, Do ab 17 Uhr 7 Euro
  • Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
    Do 10-21 Uhr (an oder vor Feiertagen: 10-18 Uhr)
  • Hinweis: Führungen sind im Eintrittspreis inbegriffen, sie finden meist sonntags statt (siehe Kalender in der Website des MKG Hamburg).

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Hamburg Journal | 25.01.2013 | 19:30 Uhr

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Links

Informationen zur Ausstellung und Begleitprogramm auf der Homepage des Museums.

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Die "Pixar Animation Company" stellt sich und ihre Projekte vor. (engl.)

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