Kulturjournal
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Es ist inzwischen Tradition, dass Privatsammler ihre Werke in den Räumen der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg präsentieren.
Die Sammlung des Berliner Ehepaars Barbara und Axel Haubrok, die zu den führenden der Gegenwartskunst in Deutschland gehört, ist dort nun zu sehen. Ihr Schwerpunkt liegt auf internationaler Konzeptkunst.
Den Kern der Hamburger Ausstellung bilden mit mehr als 60 Installationen. Zur Schau gehört aber auch multimediale Kunst, wie Video und Fotografie.
Axel und Barbara Haubrok hatte die Möglichkeit, nach eigenen Vorstellungen auf die räumlichen Gegebenheiten und das Programm
der Sammlung Falckenberg einzugehen.
Neben bekannten internationalen Künstlern wie wie Haegue Yang, Martin Boyce, Rodney Graham und Heimo Zobernig werden auch weniger bekannte vorgestellt: Michael Beutler, Tim Lee, Rodney McMillian oder Ruben Ochoa zum Beispiel.
Die Ausstellung erstreckt sich über drei Etagen der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg. Das Sammlerpaar hat die Ausstellung selbst konzipiert und gestaltet.
"No desaster III". Der Künstler Georg Herold schuf das Werk 1988.
Beide, die Sammlung Falckenberg und die Sammlung Haubrok, repräsentieren unterschiedliche Standpunkte der postmodernen Gegenwartskunst. Dass ihr Zusammentreffen kein Gegensatz sein muss, verdeutlicht auch der Titel der Ausstellung "No Desaster".
Namensgeber ist eine Zeichnung von Georg Herold, einem Künstler, der - quasi als Bindeglied - in beiden Sammlungen vertreten ist.

Konzeptkunst bildet den Schwerpunkt der Sammlung des Berliner Ehepaars Haubrok. Ein Querschnitt daraus ist nun in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg zu sehen.