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Liebe und Eifersucht spielen eine zentrale Rolle in den Werken von Georg Friedrich Händel. (Archivbild)
Liebe und Eifersucht - diese Gefühle haben für den Komponisten Georg Friedrich Händel eine wichtige Rolle gespielt. In seinen Werken sind sie allgegenwärtig. Deshalb lautet das Motto der diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen "Liebe und Eifersucht". Seit 92 Jahren pilgern zahlreiche Liebhaber der barocken Musik aus diesem Anlass in die Studentenstadt. Nun wurde das diesjährige Programm vorgestellt. Laut Veranstalter sollen es in diesem Jahr Festspiele für alle werden, vor allem für junge Leute.
NDR Kultur überträgt einen Mitschnitt der "Amadigi"-Oper beim Public Viewing in der Göttinger Lokhalle.
Liebe ist das zentrale Thema in der erstmals bei den Festspielen zu sehenden Zauberoper "Amadigi di Gaula". Da ist eine eifersüchtige Zauberin, die ist eigentlich so mächtig und dann doch wieder so machtlos, weil sie den Geliebten nicht bekommen kann, erzählt Festspiel-Intendant Tobias Wolff. Deshalb passe die Oper sehr gut zu dem Motto - und "wir merken, dass wir damit Jugendliche bekommen".
Einer der Höhepunkte der Festspiele ist das Public Viewing: NDR Kultur präsentiert am 23. Mai auf einer Großleinwand einen Mitschnitt der Premiere von "Amadigi di Gaula" in der Göttinger Lokhalle. Der Eintritt ist dabei gratis.
Auf dem Programm der Internationalen Händel-Festspiele stehen außerdem eine Jugendoper mit Nachwuchskünstlern aus der Region, Oratorien, Lesungen, Filme, Händel verjazzt und Händel für Familien. Zu sehen und zu hören sind sie an ungewöhnlichen Spielstätten in ganz Südniedersachsen: in Kirchen, Schlössern, Theatern, in der Alten Fechthalle in Göttingen und im Grenzlandmuseum im Eichsfeld. Die Göttinger Festspiele gelten als eines der bedeutendsten Musikfestivals Niedersachsens, dieses Jahr gehen sie vom 17. bis zum 28. Mai.