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Er verkörperte schon "König Leonidas", spielte "Das Phantom der Oper" und schlug sich wacker an der Seite von Angelina Jolie in "Tomb Raider". In seinem neuen Film, "Olympus Has Fallen" rettet Butler kurz mal die Welt.
Es ist durchaus verständlich, dass Gerard Butler als Frauenschwarm gilt. Der fast zwei Meter große, ansehnlich durchtrainierte Typ ist einfach ausgesprochen männlich. Also jedenfalls, wenn man auf Kerle wie in der Duschgel-Werbung steht. Darüber hinaus hat er noch den Schalk im Nacken, ist witzig und charmant und im Interview locker. Auch wenn er das eigentlich überhaupt nicht mag. Genauso wenig wie seinen Vornamen, man solle ihn lieber "Gerry" nennen. Gerry also, hat das Image eines Draufgängers und Frauenhelden - früher hat er exzessiv getrunken, damit ist seit einiger Zeit Schluss.
Gerard Butler als Mike Banning rettet den US-Präsidenten Asher (gespielt von Aaron Eckart).
Und der schöne Schotte hat eine gute Portion Selbstironie: "Ich kann darüber Lachen. Klar, ich bin bestimmt kein Engel, aber ich nehme meine Arbeit ernst und arbeite sehr hart. Ich bin eben ein sehr leidenschaftlicher Mensch. Und gewisse Gerüchte und ein gewisser Ruf gehen damit nunmal einher."Ich mache das ja nicht mit Absicht, ich gehe wahrscheinlich einfach nur zu viele Risiken ein. Manchmal brauche ich das zusätzliche Adrenalin und ich habe schon Rollen ausgesucht, vor denen ich eine Höllenangst hatte. Ich meine, bei "Das Phantom der Oper" hatte ich vorher nie auch nur eine einzige Gesangsstunde gehabt! Aber das treibt mich an und ich kann einfach schlecht "nein" zu so etwas sagen.
Auch wenn sie ihm sicher keine Oscar-Nominierung einbringen wird, es war bestimmt kein Fehler "ja" zu der Rolle des Mike Benning in "Olympus Has Fallen" zu sagen. Mutig, muskulös und höchst motiviert - eingesetzt wird Gerard Butler, um erst den amerikanischen Präsidenten, dann das Weiße Haus und letztlich natürlich die ganze Welt zu retten.
Die Bösen sind dieses Mal die Nordkoreaner. Ein klassischer Genrestreifen, in dem der durchtrainierte Butler - wie immer - eine ausgesprochen gute Figur macht. Und auch im wahren Leben ist ein amerikanischer Präsident sein Held, na ja, ein ehemaliger jedenfalls: "Einer meiner Helden ist Bill Clinton. Er ist einfach unglaublich klug und obwohl er schon so viel erreicht hat, hört er nicht auf alles daran zu setzen, die Welt zu verbessern. Ihn treffen zu dürfen, war ein absolutes Highlight für mich."