Erstmals verbringen Anne (Neele Marie Nickel, Mitte), Dick (Justus Schlingensiepen, links) und Julian (Quirin Oettl) ihre Ferien bei der Kusine auf dem Land.
Die Cousine - das ist die elfjährige Georgina (gespielt von Valeria Eisenbart). Nur wehe, wenn jemand sie so nennt! Am liebsten nennt sie sich George. Und auf Ferien mit ihrer Stadtverwandschaft und vor allem der mädchenhaften Anne hat George überhaupt keine Lust.
Doch als ihre Cousins ihren besten Freund, den Hund Timmy, aus einer Felsspalte in einer Höhle befreien, ändert sich die Lage. Die vier Kinder und der Hund werden Freunde.
Recht schnell werden die Freunde zu Detektiven - als sie in der besagten Höhle ein Funkgerät entdecken und Pläne abhören, nach denen die "Operation Grüne Welle", die Arbeit des Wissenschaftlers Quentin Tirrin, gestohlen werden soll.
Quentin Tirrin (Michael Fitz) ist Georges Vater, der an der Fotosynthese als Energiemittel arbeitet, um die Ressource Öl abzulösen. Er steht kurz davor, das Experiment zum Gelingen zu bringen.
Zum einen ist da der geheimnisvolle Fremde mit dem Fotoapparat und dem Geheimkoffer. Schnell finden die Kinderdetektive heraus, dass es sich um einen Agenten handelt - Peter Turner (Anatole Taubman). Doch was führt er im Schilde?
Und dann sind da zwei schräge Vogelforscher (Alwara Höfels, Elyas M'Barek), die vielleicht nicht zufällig die Natur und ihre Fauna beobachten. Unter Umständen stecken die hinter den Funksprüchen aus der Höhle?
Schließlich gibt es noch die Dorfpolizisten Peters (Armin Rohde, r.) und Hansen (Johann von Bülow).
Zwar wollen die beiden den fünf Freunden helfen - haben aber keinen Plan, wie das gehen soll. Ganz schön ungeschickt, die beiden. Oder auch nicht? Wissen die zwei mehr, als sie vorgeben?
Fakt ist: Quentin ist in großer Gefahr und die fünf Freunde müssen dringend helfen. Dabei geraten sie selbst ins Visier der Strippenzieher. Eine turbulente Verfolgungsjagd beginnt, bei der die Kinder aufeinander angewiesen sind.
Die Verfilmung der berühmten Romane wurde von Regisseur Mike Marzuk inszeniert. Sein Team drehte im Hafen von Schleswig ...
... und reiste für die weiteren Dreharbeiten zur Steilküste am Darß in Mecklenburg-Vorpommern weiter. Dort drehte die Crew unter erschwerten Bedingungen.
So musste der schwere Drehkran statt mit einem Lkw und die ebenfalls nicht leichten Schweinwerfer per Hand über die Dünen getragen werden. Auch an der Schlei, wo Teile des Films mit einem Spezialboot (im Bild) gedreht wurden, gab es Schwierigkeiten. Der Motor versagte gleich am Anfang des einzigen Drehtages der Actionszenen.
Auch das Wetter im verregneten Sommer 2011 spielte nicht immer mit. Doch dann war der spannende Kinderactionfilm im Kasten. Zielgruppe sind Kinder im Alter von sechs bis zwölf und natürlich die ganze Familie.