Bei Blohm + Voss standen dieses Mal gleich drei Bühnen, hier ist die Hauptbühne zu sehen. Normalerweise gilt auf dem Werftgelände: Zutritt nur für Mitarbeiter!
Nach einem gut fünfminütigen Fußmarsch - an den Docks und Werkhallen vorbei - kommt man dann an der kleinen "Spitzenbühne" an. Auch hier imponiert das Hafenflair.
Auftritt mit Wintermütze: Die Jazz-Formation "Azymuth" kam extra aus Rio de Janeiro. Die Herren waren ganz angetan von der Stimmung vor der Bühne.
Mit Barkassen konnten die Besucher zwischen den Spielorten pendeln. So war auch zwischen den Konzerten für reichlich Hafenstimmung gesorgt.
Bis weit in die Nacht gab es Jazz in allen Facetten zu hören. Wer sich warm genug angezogen hatte, konnte sich glücklich schätzen.
En Höhepunkt des Festivals: Die NDR Bigband bietet vor Hunderten Zuschauern die Uraufführung ihrer Hafensinfonie unter der Leitung von Colin Towns.
In der Hafencity machte die MS Stubnitz fest. Viele Festival-Besucher lobten die Stimmung auf dem Schiff.
Acht Konzerte an zwei Tagen: Auch das Hafenmuseum auf der anderen Elbseite war während des Festivals gut besucht. Zur Musik gab es Bockwurst mit Kartoffelsalat.
Gleich vor dem Hafenmuseum liegt der Stückgutfrachter MS Bleichen. Auch hier kamen Jazzfans auf ihre Kosten.
Im düsteren Laderaum des Schiffes gab unter anderem "Zanussi Five" ein einstündiges Konzert - die Band rund um den norwegischen Bassisten Per Zanussi.
Per Shuttle-Service ging es übers Wasser wieder zurück zum Blohm + Voss-Gelände oder zur Hafencity. Bei dem Regen am Sonnabend waren vor allem die überdachten Sitzplätze gefragt.
Einer der neuen Spielorte war die Kantine im Spiegel-Verlagshaus. Zwischenzeitlich war hier der Andrang so groß, dass die Türsteher niemanden mehr reinließen.
Wer nicht in der Schlange warten wollte, konnte von außen einen Blick in die Spiegelkantine werfen. Von der Musik war hier freilich kaum etwas zu hören.