Stand: 03.07.2017 11:31 Uhr

Begeisterung für NDR Projekt

"Und Ruhe, bitte" heißt es, wenn der NDR mit dem Projekt "Hörspiel in der Schule" durch den Norden Deutschlands reist und Schulen besucht. Wie entsteht ein Hörspiel? Was bewirken Geräusche?

Mehr feedback

Alle freuen sich über "Hörspiel in der Schule"

Ob Lehrer, Eltern oder Schüler, das NDR Projekt "Hörspiel in der Schule" bekommt viele positive Rückmeldungen. Spannende Berichte und den Beitrag eines Schülerradios finden Sie hier. mehr

Profis von NDR Info, N-JOY und NDR Kultur sowie aus dem Bereich Zentrale Programmaufgaben Hörfunk bringen Schülern und Schülerinnen aus 200 ausgelosten Klassen das interessante Radiogenre näher und produzieren mit den Kindern und Jugendlichen ein eigenes Hörspiel. Ein spannender Tag für alle, und die Ergebnisse zeigen, mit wieviel Freude und Engagement alle bei den ungewöhnlichen Unterrichtseinheiten mitmachen. Durchweg begeistert sind die Rückmeldungen der Schüler, Lehrer und Eltern. Auch die lokale Presse aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern berichtet regelmäßig über das spannende Projekt des Norddeutschen Rundfunks:

Video der "Nordwest Zeitung":

Aus der lokalen Presse

  • Meppener Tagespost / 7. September 2017

    "Die Medienprofis von morgen", titelt die "Meppener Tagespost". "Die Kinder der Mittagsgruppe 4a im Fachbereich Musik der Maria-Montessori-Schule Meppen durften einen Tag lang hinter die Kulissen der Produktion eines Hörspiels schauen. [...] Die Reaktion der Kinder, die starke Resonanz der Lehrenden und die rund 1.600 Anmeldungen seit 2013 lassen den Erfolg der Hörspielproduktion in Schulen erkennen. Allerdings ist für die Mitarbeiter des NDR noch ein anderer Faktor entscheidend: 'Das Schönste ist dann immer, den Kindern das fertige Hörspiel vorzustellen und das Strahlen in den Augen zu erkennen', erklärt Regisseur Florian Jacobsen. Mit seinem Kollegen Philip Kettenmann, beide aus der Redaktion in Hamburg, produziert er ein Hörspiel in sechs Stunden, für das es im Normalfall sechs Wochen benötigt. [...] Dass sowohl Kinder als auch Erwachsene an diesem Tag Spaß hatten, ist deutlich zu erkennen. 'Bisher hat's mir gut gefallen! Beim ersten Mal war es noch etwas schwierig mit der Betonung, aber dann war es eigentlich ganz leicht', erzählt Matthis eifrig. 'Ich spreche nach dem Erzähler die ersten vier Sätze auf dem Hörspiel', berichtet er stolz."

  • Delmenhorster Kreisblatt / 21. Juni 2017

    "Radio und Hörspiel sind out? Nicht für die Schüler der 9d an der Oberschule Ganderkesee", schreibt das "Delmenhorster Kreisblatt". "Gähnen, kichern, flüstern, mit den Blättern rascheln und Schultaschen rücken. Klingt nach einer ganz normalen Schulstunde in der 9d an der Oberschule Ganderkesee. Dabei wurden alle diese Geräusche auf Kommando gemacht für ein Hörspielprojekt mit dem NDR. [...] 'Watchdog' heißt das Hörspiel, das die Schüler einsprechen, und handelt von Mobbing in der Schule. Realitätsnah ist also nicht nur die Geräuschkulisse. 'Die Schüler kriegen den gesamten Prozess mit, vom Einsprechen über das Bearbeiten bis hin zum fertigen Ergebnis', erklärt Claudio Campagna, Reporter bei NDR Kultur. [...] Mit dem Projekt wollen die Radiomacher versuchen, die Schüler wieder für Hörspiele zu interessieren. So wie auch den 15-jährigen Malte Korbi, der in dem Hörspiel die Hauptrolle spricht. Wie für die anderen Neuntklässler ist es auch für ihn eine völlig neue Erfahrung: 'Es ist ein bisschen komisch im ersten Moment, weil man sowas nicht kennt. Aber letztendlich ist es gar nicht so schlecht und man hat auch Spaß daran'."

  • Nordwest-Zeitung - Ganderkese / 21. Juni 2017

    "Mit Sprache und Geräuschen Dramatik aufbauen", titelt die "Nordwestzeitung" am 21. Juni: "[...] Marko Pauli von NDR Info und Reporter Claudio Campagna aus der Redaktion von NDR Kultur sind an diesem Dienstagvormittag zu Gast in der Oberschule am Steinacker, um mit der Klasse 9d ein kleines Hörspiel zu produzieren. [...] Sie kommen für einen Tag in die Schule, bringen den Schülern Kniffs und Tricks bei, mit Sprache und Geräuschen Effekte zu erzielen, nehmen das Übungs-Hörspiel auf, schneiden es und führen es am Ende der Klasse vor. [...] Die Ganderkeseer Oberschüler machen gerne mit. "Das ist richtig cool", sagt Anastasia, "mir macht das Spaß." Die 15-Jährige hört viel Radio, Hörspiele allerdings bisher eher nicht. Auch Malte, ebenfalls 15, der als Jäger der Killermutanten und gemobbter Schüler den längsten Sprachpart in dem Stück hat, kennt das Hörspiel nur vom Hörensagen, hat aber ebenfalls großen Spaß an der Produktion. Er sei schon gespannt, meint er, wie sich die Aufnahme am Ende anhört, wenn die Toneffekte hinzugemischt sind. Deutschlehrerin Tomke Oltmanns schaut derweil still zu und freut sich, wie zunehmend souverän ihre Schüler mit Sprache umgehen."

  • Stader Tageblatt / 15. Mai 2017

    Das Stader Tageblatt berichtet in seiner Montagsausgabe vom 15. Mai, wie sich "eine achte Klasse der Fredenbecker Geestlandschule [...] mit zwei Radiomachern auf die Spuren des 'Kinos im Kopf' (begibt)":
    "Ruhe bitte, Aufnahme läuft. In einer achten Klasse der Geestlandschule in Fredenbeck könnte eine Nadel vom Tisch fallen, jeder würde sie hören. Lehrerin Ria Wichers lächelt zufrieden, während Hagen, der jetzt in seiner Rolle Nils heißt, minutenlang ins Mikrofon von NDR-Mitarbeiter Jürgen Kopp spricht. Zum Ende des Schultags wird ein Stück aus Stimmen und Geräuschen produziert. Das Projekt heißt 'Hörspiel in der Schule'. [...]
    Am Anfang ist alles ungewohnt. Die richtige Betonung, das Schlüpfen in eine Rolle. [...] Innerhalb eines Schultags wird ein Beitrag von rund fünf Minuten produziert aber mit der richtigen Stimmung, den passenden Hintergrundgeräuschen. Wie auf dem Schulhof, wo man zu dem Gespräch der Schüler als Profi 'Atmo zieht', wie Claudio Campagna erklärt. So nennen es die Radiomenschen, wenn sie mit einem Hintergrundgeräusch eine besondere Stimmung erzeugen wollen und das Mikrofon einfach einmal minutenlang an den Rand des Pausenhofs mit seinen typischen Geräuschen halten.

  • Braunschweiger Zeitung / 12. Mai 2017

    Tobias Bosse berichtet am 12. Mai 2017 in der Braunschweiger Zeitung:
    "[...] Die Rollen sind verteilt und der Text vorbereitet. Am Dienstagmorgen erklären die Gäste vom NDR noch kurz, worauf es bei der Produktion von Hörspielen ankommt. Besonders wichtig: Richtiges intonieren. Wie lässt sich Spannung erzeugen? Wie entsteht Dramatik oder Romantik? 'Ihr müsst mit eurer Stimme ein Kino im Kopf des Zuhörers erschaffen', erklärt Campagna. Dafür wird der Text einmal trocken ohne Aufnahme durchgespielt. Kopp verweist bei jedem Satz auf die nötige Tonlage: 'Versucht euch in die Situation hineinzufühlen. Lest den Text nicht nur vor, sondern füllt ihn mit Leben.'
    Die Schüler folgen den Anweisungen aufmerksam sie sind mit Spaß und Eifer bei der Sache. 'Ich finde es richtig cool, so etwas mal auszuprobieren', sagt Felicia (16), die eine der Hauptrollen spricht. Nach den ersten Dialogen ist allen klar, dass eine Hörspielproduktion dem Schauspielern deutlich näher ist als reinem Vorlesen. [...]"

  • Emsland-Kurier am Sonntag / 2. April 2017

    "Szene für Szene auf dem eigenen Schulhof" titelt der Emsland-Kurier in seiner Sonntagsausgabe vom 2. April 2017:
    "[...] Grundschüler aus der Hümmlingstadt haben gemeinsam mit Mitarbeitern des NDR ein eigenes Hörspiel produziert. Hauptakteure des Stücks mit dem Titel 'Die Sache mit dem Radio. Ein neuer Fall für Tiger Vier', waren Schüler der Klasse 3a. [...]
    Die Werlter Schulrektorin Mechtild Wigbers und Lehrerin Rita Vorholt freuten sich einer Mitteilung zufolge nicht nur über das interessante Hörspielprojekt mit motivierten Schülern, sondern auch auf eine Kompetenzerweiterung im Bereich 'Sprechen und Zuhören', sowie im Bereich 'Lesen mit Texten und Medien umgehen'. Die Kinder mussten die Textinhalte sinnerfassend verstehen, um sich in Situationen und Personen hinein versetzen und diese szenisch wiedergeben zu können. [...]"

  • NWZ Online/ 29. März 2017

    In dem Artikel "Gruseln mit der Stimme erzeugen" berichtet die Nordwest Zeitung Online: "Die Schüler der Klasse 7b der Oberschule Obenstrohe hatten Glück. Sie wurden aus über 700 Bewerbern für das Projekt 'Hörspiel in der Schule' ausgelost. [...] Am Dienstagvormittag hieß es dann: Ruhe im Klassenraum und Aufnahme ab. [...]
    Hoch, gepresst und durch die Zähne spricht Fabian Frerichs ins Mikrofon: 'Nun guckt doch nicht so verstört', presst er hervor. Der 14-Jährige hat sich die Mosterstimme selbst ausgedacht. [...] 'Es ist gar nicht so leicht, sich in die Situation einzufühlen', sagt Nike. Ihre Rolle ist 'Emma', eine ängstliche Schülerin. 'Wir müssen das so echt wie möglich rüberbringen', berichtet die 12-Jährige.
    Eine große Herausforderung für die Schüler war es, sich die ganze Zeit zu konzentrieren. 'Man darf nicht lachen, sonst müssen wir das noch mal aufnehmen', hat Fabian festgestellt. [...] 'Super!', freut sich Medienpädagoge Jacobsen. Die Szene ist fertig. 'Die Schüler machen das großartig. Wir haben zwei tolle Monsterstimmen', lobt der NDR-Mitarbeiter. [...] Am Ende haben die Schüler ein knapp achtminütiges Hörspiel geschaffen. Das Ergebnis bekommen sie auf CD."

  • Holsteinischer Courier/ 10. November 2016

    "Schüler schnupperten Radioluft" titelte der Holsteinische Courier am 10. November und berichtete über den Besuch des NDR in der Vicelinschule Neumünster: "[...] 'Im normalen Rahmen ist das so nicht möglich, diese professionelle Technik haben wir nicht. Deswegen ist es etwas Besonderes für die Kinder und hoffentlich auch etwas, das ihnen bleibt', sagte die Klassenlehrerin. [...] Die zehnjährige Samira war begeistert von dem Projekt: 'Es ist aufregend! Sowas mache ich ja nicht jeden Tag. Das ist eine Chance, die man nicht immer bekommt.' Die Rollen hatte ihre Lehrerin verteilt. 'Zu Anfang wollte keiner, dann wollten alle. Jetzt macht die Klasse toll mit', sagte Denise Friedrichsen schmunzelnd. Geübt hatten die Schüler vorher schon im Unterricht. Melisa (9) fand das hilfreich: 'So wussten wir, wie wir die Worte betonen sollen. Am liebsten würde ich mir das Hörspiel jetzt schon anhören, es hat so toll geklappt.'"

  • Zevener Zeitung/ 2. November 2016

    Über das Hörspiel, das die Klasse 4a der Grundschule Meckelsen aufgenommen hat, schreibt die "Zevener Zeitung". "Zur Einstimmung auf den besonderen Tag beschäftigten sich die Kinder im Vorfeld mit dem Thema Hörspiel. So wurden Tonaufnahmen und Lektüren verglichen, aber auch erste Geräusche und Klänge erzeugt. Besonders das vorher zugesandte Hörspiel-Manuskript musste nach der Rollenverteilung genau durchgegangen und eingeübt werden. Dann endlich war es soweit: Ein NDR-Team kam nach Meckelsen und nahm mit den Viertklässlern ein spannendes Kinderhörspiel auf. Regisseurin Janine Lüttmann half den Kindern in ihre Rollen zu schlüpfen und startete mit einem Sprechtraining, bevor jedes einzelne Kind seinen Text ins Aufnahmemikrofon sprach. 'Das ist gar nicht so einfach', ließen die Kinder immer wieder wissen, denn je nach Regieanweisung mussten die Jungen und Mädchen ihre Stimmen besonders laut, wütend, weinend oder selbstsicher klingen lassen. Auch Hintergrundgeräusche, die einen bestimmten Ort, wie zum Beispiel ein Schwimmbad, darstellen sollten oder besondere Schlüsselgeräusche, wurden gemeinsam aufgenommen. Die fertigen Szenen gelangten dann sofort zu Producer und Autor Marko Pauli, der im Nebenraum die besten Sequenzen auswählte, zusammenschnitt und mit Musik und weiteren Geräuschen unterlegte. Dabei durften die Kinder ihm über die Schulter schauen."

  • Lingener Tagespost/ 20. Oktober 2016

    Die "Lingener Tagespost" berichtet am 20. Oktober: "'Aufnahme bitte Ruhe!' war im Klassenraum der 10a von der Liudger-Realschule in Emsbüren zu lesen, denn dort war der NDR mit seinem Projekt 'Hörspiel in der Schule' zu Gast. Mehr als 700 Schulen aus Norddeutschland hatten sich für das begehrte Projekt beworben. Im Losverfahren erhielten nur 100 Schulen den Zuschlag und Emsbüren war dabei. [...] Aufgenommen wurde ein Ausschnitt des Hörspiels "Watchdog", in dem es um Cybermobbing an der Schule geht. Ein jugendgerechtes Thema, mit dem sich Zehntklässler auch identifizieren können. [...] 'Für die Schüler ist das eine super Erfahrung, wie sie mit ihrer Stimme arbeiten und wie sie damit auf andere wirken können', sagte Klassenlehrerin Ulrike Kottmann, die von dem Projekt auf der Homepage des NDR erfahren hatte."

  • Schleswig-Holsteinische Landeszeitung/ 15. Oktober 2016

    "Kinder geben im Hörspiel den Ton an", titelt die "Schleswig-Holsteinische Landeszeitung". "Für die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Astrid-Lindgren-Schule in Büdelsdorf war das ein spannender Tag. Denn sie sprachen in verteilten Rollen die Texte für das Hörspiel 'Ein neuer Fall für Tiger Vier'. Florian Jacobsen vom NDR war dazu an die Schule gekommen, hatte die Sprechrollen verteilt und nahm die einzelnen Texte mit einem Aufnahmegerät auf. 'Du musst erstaunter klingen', korrigierte er Lana, und Tom Lukas forderte er auf, seinen Text leiser, aber doch mit Betonung, zu sprechen. Nachdem Jacobsen kurze Textpassagen aufgenommen hatte, überspielte er diese zu dem NDR-Producer Alexander Gerhardt, der in einem Nebenraum das Hörspiel schnitt. Geräusche und Musik waren vorher aufgenommen worden. 'Wir haben uns beim Norddeutschen Rundfunk für die Aktion 'Hörspiel in der Schule' beworben und sind ausgewählt worden', freute sich die Klassenlehrerin Kirsten Schätzle. Spannend und aufregend hätten ihre Schüler das Projekt gefunden, sagte Schätzle. 'Das ist eine ganz andere Form des Unterrichts.'"

  • Flensburger Tageblatt / Hauptausgabe, 19. September 2016

    "Seit drei Jahren bietet der NDR die Aktion 'Hörspiel in der Schule' an und immer mehr Schulen wollen mitmachen", schreibt das "Flensburger Tageblatt". "Claudia Wortmann, Lehrerin der Klasse 7Na der KurtTucholskySchule hatte Glück. Sie sei immer bemüht, Projekte anzubieten, die sie selbst für sinnvoll halte, erklärt sie und gibt lächelnd zu: 'Ich höre selbst gern Hörspiele.' Das Skript der Mini-Produktion "Die Sache mit dem Radio" habe sie in den Ferien zugeschickt bekommen und konnte gleich zu Schuljahresbeginn die Rollen verteilen. 'Alle 14 Kinder sind beteiligt', bis auf drei erkrankte Schüler. Medienkompetenz, bestätigt die Lehrerin, sei natürlich ein nützlicher Aspekt eines solchen Vorhabens. Aber auch im Feld der Berufsorientierung könne man die Aktion ansiedeln, sagt Claudia Wortmann. Beide Journalisten hätten den Schülern eingangs sehr viel über ihre Berufe erklärt. [...] 'Wir machen das alle unglaublich gern', verrät Producer Philip Kettenmann. Sein Kollege Florian Jacobsen ergänzt: 'Wir wollen Schüler für Hörspiele begeistern und gleichzeitig vermitteln, wie komplex die Arbeit daran ist.' [...] Am Anfang, so sagen die beiden Journalisten, bedürfe es immer ein wenig Zeit, bis die Schüler sich wachrütteln lassen. Aber wenn sie erst einmal begriffen haben, worum es geht, sind sie mit Feuereifer dabei."

  • Nordwest-Zeitung / Der Münsterländer 8. September 2016

    "Gruselfaktor am Mikro erleben - Jahrgang 6 der IGS Barßel arbeitet mit Hörspielmachern", titelt die "Nordwest-Zeitung - Der Münsterländer". "Absolute Ruhe herrscht im Klassenraum, als Jannik, Jan und Gina-Marie alias Harry, Tom und Rosie sich im Dialog für das Hörspiel 'Ausflug ins Grauen - Kein Hörspiel für Weicheier' abwechseln. Sich in die Rolle hineinfinden, falle nicht schwer, da sie oft ein Buch lese, findet Gina-Marie. Schwieriger sei es, Gefühle wie Angst in die Stimme hineinzulegen. Die Idee, bei dem Unterrichtsprojekt mitzumachen, sei gekommen, als dazu im Radio aufgerufen wurde, berichtet Tobias Brossmann, didaktischer Leiter der IGS. Per Losverfahren wurde die IGS aus vielen Schulen aus dem gesamten Sendegebiet ausgewählt. Der sechste Jahrgang beteiligt sich nun an dem Projekt. Am liebsten hätten alle rund 90 Schüler mitgemacht, am Ende sprechen 26 Kinder die Texte ein denn so viele Rollen gibt es in der Geschichte. [...] 'Es sind sprachlich Begabte und etwas Schwächere dabei, die dann gefordert und gefördert werden können', sagt Brossmann. Die Klassengemeinschaft steht aber im Vordergrund. Das Projekt sei ein kleiner Höhepunkt des Deutschunterrichts."

  • Lingener Tagespost / 8. September 2016

    "Schüler der Mosaikschule und des Franziskusgymnasiums haben jetzt am Projekt 'Hörspiel in der Schule' des NDR teilgenommen", so die "Lingener Tagespost". "Rund vier Stunden lang arbeiteten zwei Mitarbeiter des NDR mit den 22 Schülern daran, Geräusche zu produzieren und Szenen aus dem Hörspiel 'Watchdog' aufzunehmen. Außerdem durften die Schüler beim Zusammenschnitt des Hörspiels zuschauen, dessen Handlung passenderweise eine Schulgeschichte ist. Mit der eigenen Stimme Gefühle auszudrücken, verständlich zu sprechen und dabei auch noch realistisch zu klingen - für die Schüler der Klassenstufe zwölf der Mosaik-Schule (eine anerkannte Tagesbildungsstätte des Christophorus-Werkes mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) und aus der Klasse 10e des Franziskus-Gymnasiums eine spannende Herausforderung. Zur Vorbereitung hatten sich die Klassen beider Schulen mehrfach getroffen, um einander kennenzulernen und erste Sprech- und Geräuschübungen zu machen. 'Dafür braucht man ein bisschen Mut und muss aus sich herausgehen', wird Antje Zander, Deutschlehrerin am Franziskusgymnasium, in der Pressemitteilung des Christophorus-Werkes zitiert. 'Die Treffen haben geholfen, Hemmungen abzubauen und sich für die Dialogszenen aufeinander einzuspielen.'"

  • Neue Presse / Hannover, 13. August 2016

    "Wie Detektiv Anton den kniffligen Freibad-Fall löst", titelt die "Neue Presse". Und weiter: "Wie lässt sich akustisch Spannung aufbauen? Und wie kann man Stimmung durch Töne, Geräusche und Musik beeinflussen? Diese Fragen können seit gestern die Schüler der Klasse 4 e der Grundschule Wasserkampstraße (Kirchrode) beantworten. Sie nahmen zusammen mit dem NDR ein Hörspiel auf. [...] Lehrer Sebastian Tschirner hat sich bei dem Unterrichtsprojekt 'Hörspiel in der Schule' vom NDR beworben, die Klasse 4e zählt zu einer der 100 ausgelosten Klassen. Insgesamt 716 Anmeldungen, davon allein 320 aus Niedersachsen, gingen beim NDR ein. 'Ich bin froh, dass wir dieses Projekt an unsere Schule holen konnten. Es ist sehr interessant für die Kinder zu sehen, wie ein Hörspiel entsteht', erklärt Tschirner.[...] In nur fünf Stunden wurde das Hörspiel fertiggestellt, schließlich sollten die Kinder am Ende des Schultages ihr Werk bereits das erste Mal hören können. Eva Solloch vom NDR leitete die Aufnahme und musste nicht nur für viel Ruhe sorgen, sondern hier und da auch bei der richtigen Aussprache und Intonation unterstützen. 'Für die Kinder ist es einfach superspannend. Sie verstehen jetzt, wie ein Hörspiel funktioniert und mit welchen Geräuschkulissen gearbeitet wird', so Solloch."

  • Lübecker Nachrichten / Stormarn, 7. Juli 2016

    "Wenn Producer Marko Pauli spricht, wird es schlagartig ruhig: 22 Jugendliche verharren regungslos im Raum, halten den Atem an und hören, was einer ihrer Mitschüler in das Mikrofon vor seiner Nase spricht" schreibt die Zeitung "Lübecker Nachrichten" über den NDR Besuch. "'Ich finde es gut, dass ein so wichtiges Thema wie Mobbing auch als Hörspiel von den Schülern aufgegriffen wird', erklärt Heike Werner, die Schulleiterin der Gemeinschaftsschule. [...] Für den Klassenlehrer Durmis Özen ist es auch wichtig, 'dass die Jugendlichen sich nicht nur mit dem Inhalt auseinandersetzen, sondern sich durch das ungewohnte Medium Hörspiel auch mit ihrer eigenen Wirkung und Selbstwahrnehmung auseinandersetzen müssen.' Mit kleinen Regieanweisungen und ermutigenden Sprüchen führt der erfahrene Producer die Nachwuchshörspielmacher durch ihre Szenen. Sogar Außenaufnahmen und Action- Szenen sind dabei. [...] Nach über vier Stunden Vorbereitungszeit gibt es die Premiere im Klassenraum: 'Watchdog - Gemeinschaftsschule Am Heimgarten 8d' Dann wird es wieder so still wie bei den Aufnahmen. Zwischendurch unterbrochen durch Gekicher und Gegrinse, glückliche, überraschte und stolze Gesichter wohin man blickt und schließlich: Applaus. 'Das sind wir!'"

  • Ostsee-Zeitung / Ostsee-Zeitung - Rostocker Zeitung, 28. Mai 2016

    "Kinder der Schule am Alten Markt haben ihr erstes eigenes Hörspiel aufgenommen", schreibt die "Rostocker Zeitung". "'Ausflug ins Grauen' heißt das elfminütige Stück, das beim NDR Projekt 'Hörspiel in der Schule' entstanden ist. 'Für die Schüler war es eine super spannende Sache. Es hat ihnen viel Spaß gemacht', sagt Anke Redersborg, Lehrerin der Klasse 3k. 716 Schulen aus ganz Norddeutschland haben sich für das Projekt beim NDR Hörfunk beworben. 100 durften schließlich teilnehmen. Das Los fiel auch auf die Schule am Alten Markt. 'Im Unterricht kann man so etwas sonst gar nicht anbieten, dafür fehlt die Technik', sagt Redersborg. [...] 'Da war schon Gänsehaut-Feeling dabei'. In der heutigen Zeit würden die Kinder oft viel Computer spielen, aber kaum noch lesen. Mit dem Projekt sollen die Schüler an Bücher und das anspruchsvolle Hörspiel-Genre herangeführt werden. Beim Schnitt lernten die Kinder zum Beispiel, wie Tonspuren übereinander gelegt werden. Wo der Hall herausgenommen wird und wo er lieber bleiben sollte. Am Ende gab es eine CD mit dem eigenen Hörspiel. 'Ein super Andenken', sagt Redersborg."

  • Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 26. Mai 2016

    "Mucksmäuschenstill wird es in der Klasse 4b der Heiligengeistschule, wenn die Schüler Jeremias, Eda und Paula in die Rollen von Harry, Zoey und Rosie schlüpfen", so die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide". "Denn die Kinder wissen: Jedes Rascheln, jedes Tuscheln würde im fertigen Hörspiel zu hören sein und könnte die spannende Atmosphäre trüben. Zusammen mit drei Mitarbeitern des NDR nimmt die Klasse ein Gruselstück auf: 'Ausflug ins Grauen - Kein Hörspiel für Weicheier'. In der Geschichte werden drei Schüler aus einem Zeltlager von einer gruseligen Lehrerin entführt, um ihren Sohn von einem Fluch zu befreien. 'Die Geschichte hat aber ein Happy End', verrät Klassenlehrerin Jana Eigenfeld. Das Besondere: Die Aufnahme wird noch vor Ort von einer Cutterin geschnitten und auf CD gebrannt, sodass am Ende des Schultages jedes Kind ein Exemplar mit nach Hause nehmen kann. [...] Als die 4b der Heiligengeistschule die Zusage erhielt, war die Freude groß: 'Die Kinder sind ausgeflippt', erinnert sich Eigenfeld. [...] Wenn der NDR vorbeikommt und mit modernen Mikrophonen und professionellem Schnittsystem auffährt, ist das für alle etwas ganz Besonderes."

  • Eichsfelder Tageblatt, 14. Mai 2016

    "Klasse 6d am Hainberg Gymnasium produziert mit Profis Radio-Krimi-Hörspiel", schreibt das "Eichsfelder Tageblatt" über den Besuch des NDR Projekts "Hörspiel in der Schule". Und weiter: "Mit viel Engagement, Sprachtalent und Spaß haben die Kinder der Klasse 6d am Göttinger Hainberg Gymnasium mit Radio-Profis ein richtiges Hörspiel produziert. [...] Seit dem frühen Morgen haben sie 'ihr' Hörspiel mit Janine Lüttmann vom NDR vorbereitet. Sie haben Geräte für Geräusche wie Regen, Wind und einen Pistolenschuss ausprobiert, die Schnitttechnik im NDR Wagen vor der Schule kennengelernt und ihre Texte geübt. 'Die Sache mit dem Radio' heißt der neue Fall der Detektivgruppe 'Tiger Vier', den sie vertonen und alle 29 Kinder haben darin eine Sprech-Rolle. Wie Profis das machen, haben sie zuvor im Hörspiel 'Tschick' von Wolfgang Herrndorf gehört. [...] Lena (11) findet das alles 'ganz schön spannend und interessant', vor allem die einfachen Geräte aus der früheren Hörspieltechnik. Auch die zwölfjährige Emily findet das Projekt und ihre Rolle als 'Kind' in dem Krimi 'gut'."

  • Ostsee-Zeitung / Ostsee-Zeitung - Rostocker Zeitung, 8. April 2016

    "Für einen Tag ein Hörspielheld", titelt die "Rostocker Zeitung". Und schreibt weiter über den Besuch vom NDR in der Grundschule Züssow: "'Rosi, bist Du wach?' Munter liest der zehnjährige Moritz Dühmke als 'Harry' diesen Satz vom Papier ab, spricht ihn ohne Haspeln ins Mikrofon. Doch NDR Reporterin Jantje Fischhold unterbricht. 'Versuch's nochmal leiser', sagt sie freundlich, 'richtig flüstern! Ihr seid ja gerade im Zelt und es ist nachts ...' Wie man die Stimme so moduliert, dass sie zur Situation passt, wie man Geräusche unter Szenen legt, wie man die Aufnahmen am Rechner schneidet - das hat eine vierte Klasse der Grundschule Züssow in dieser Woche beim Projekttag 'Hörspiel in der Schule' erlebt. Über 700 Schulen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen hatten sich beworben, das Los wählte 100 aus. 'Wir hatten ein Riesenglück', findet Klassenlehrerin Birgit Mai."

  • Neue Osnabrücker Zeitung / Lingener Tagespost, 18. März 2016

    "Das bleibt ein unvergesslicher Tag für die Jungen und Mädchen der Grundschule Thuine", schreibt die "Neue Osnabrücker Zeitung". "Mitarbeiterinnen von NDR Info haben im Rahmen des NDR Projekts 'Hörspiel in der Schule' mit ihnen eine Szenen-Neufassung des Hörspiels "Gespensterjäger auf eisiger Spur" von Cornelia Funke aufgenommen. [...] Der fachliche und pädagogische Umgang mit den Viertklässlern durch Hanna Brünjes sorgte für eine lockere Atmosphäre, in der jedoch konzentriert gearbeitet wurde. [...] Sie motivierte, holte aus den anfangs noch zurückhaltenden Kindern das Optimale für die einzelnen Szenen heraus: 'Sprich in deiner Rolle noch trauriger, stolzer, begeisterter oder lauter.' Nicht nur die Tontechniker waren sehr zufrieden. Sechs Szenen durften die Kinder noch vertonen, sich dabei erschrecken, freuen, laut und leise sprechen, kichern, wimmern, vorsingen, telefonieren, schnarchen, Hundebellen imitieren, Geräusche und Monsterstimmen erzeugen, bis mittags und bei Gelächter und Jubel der 'Ausflug ins Grauen' ein glückliches Ende fand. 'Es war megacool und hat Riesenspaß gemacht', war die einhellige Meinung der Kinder."

  • Nordwest-Zeitung - Oldenburger Nachrichten, 26. Februar 2016

    "Spannender Tag für die Klasse 4b der Grundschule Haarentor: Am Donnerstag schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Kindern, die in einem Ferienlager gruselige Dinge erleben. Dafür mussten sie nicht mal Kostüme tragen, es ging allein um ihre Stimmen", schreibt die "Nordwest-Zeitung". Die Kinder lernten aber auch, "dass zu den Stimmen noch mehr gehört: Die richtige Akustik, Geräusche, Musik und das, was die Hörspieler 'Räume' nennen. Wie das alles entsteht, lernten die Kinder nach den Aufnahmen bei der Produktion ihres Hörspiels kennen. Ein Producer des NDR mischte zu den Stimmen der Kinder die passenden Geräusche und erzeugte auch den Raum einer unheimlichen Höhle, in der ein Teil des Gruselstücks spielt. Da hört es sich nämlich ganz anders an als in einer Schule."

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Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | 16.02.2015 | 06:20 Uhr

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