Ein Superzug rast in die Katastrophe

ICE 884 "Wilhelm Conrad Röntgen" startet am Morgen des 3. Juni in München. Sein Ziel: Hamburg. Im niedersächsichen Eschede endet die Fahrt in einer Katastrophe. mehr

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Das ICE-Unglück von Eschede

3. Juni 1998: Beim schwersten Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik sterben 101 Menschen, mehr als 100 werden teils schwer verletzt. Ein gebrochener Radreifen hat einen Intercityexpress auf dem Weg nach Hamburg bei Tempo 200 entgleisen lassen. Rund 1.000 Helfer sind an der Unfallstelle im niedersächsischen Eschede im Einsatz. Auch Jahre nach der Katastrophe kämpfen Hinterbliebene, Verletzte und Helfer mit den seelischen und körperlichen Folgen dieser Katastrophe.

Horror in gleißender Sonne

Als Zivildienstleistender wird Sebastian Theby an die Unglücksstelle von Eschede geschickt. Er soll die Helfer mit Wasser versorgen. Ein Augenzeugenbericht. mehr

Ein Prozess ohne Urteil

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Vier Jahre nach dem Zugunglück bei Eschede beginnt der Strafprozess gegen drei Ingenieure. Die Hinterbliebenen warten auf einen Schuldspruch, doch das Verfahren wird eingestellt. mehr

"Die Toten, auf die ich traf, habe ich gesegnet"

Überlebende und Hinterbliebene, Zeugen, Helfer und andere Augenzeugen berichten aus ihrer persönlichen Sicht über das ICE-Unglück. Auch Experten kommen zu Wort. mehr

Das Unglücksrad: Komfort gegen Sicherheit

Mit den neuen, gummigefederten Reifen wollte die Bahn vor allem den Komfort für die Fahrgäste verbessern. Doch gleichzeitig erhöhte sich das Risiko, dass ein Radreifen bricht. mehr