Anna Engelke ist Jahrgang 1969, geboren in Unna und aufgewachsen in Dortmund. Ihren ersten Kontakt mit den USA hatte sie 1986. Als Austauschschülerin verbrachte sie ein Jahr in New Jersey. Damals wusste sie allerdings noch nicht, daß sie Journalistin werden wollte. Das kam erst später - und zwar 1992 nach einem BWL-Studium an der Berufsakademie in Mannheim und einer Ausbildung bei Siemens-Nixdorf. Die ersten Erfahrungen im Journalismus machte sie bei der Westfalenpost in Menden und beim WDR in Dortmund. 1995/96 volontierte sie beim Norddeutschen Rundfunk, für den sie im Anschluß als Hörfunk-Redakteurin arbeitete. 1997 wechselte sie in das NDR Parlamentsbüro in Bonn, 2000 wurde sie Korrespondentin für den NDR im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Seit Juli 2007 berichtet sie nun aus der Heimat von Lassie, Homer Simpson und George W. Bush.
Rüdiger Paulert, Jahrgang 1954, kam als Diplom-Volkswirt 1986 zum WDR in die Hörfunk- Programmgruppe Wirtschaft und Verkehr in Köln. Schon 1989 ging er für eine achtmonatige Übergangszeit erstmals nach Washington. Von 1993 bis 1996 folgte eine zweite Periode in der amerikanischen Hauptstadt. Ab August 2008 ist er wieder dort. In den Zwischenphasen war er Korrespondent im ARD Studio Ostdeutschland - Berlin (1992/1993) und in Bonn (1997). Von1999 bis 2008 leitete er das WDR Studio Münster. Doch sein journalistisches Herz schlug immer für Washington und die amerikanische Politik. Rüdiger Paulert erlebte George Bush und Bill Clinton im Amt. Von besonderem Reiz für ihn ist deshalb der Wandel der Vereinigten Staaten. Noch Mitte der 90er Jahre war es undenkbar, dass eine Frau oder ein Schwarzer Präsident hätten werden können. Heute scheint dies möglich. Da muss eine ganze Menge passiert sein. Über diese Entwicklung mit Menschen zu sprechen und die Entwicklung in Berichten aufzuzeigen, darin sieht er - neben der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse und über das wirtschaftliche Geschehen - seine Aufgabe als Korrespondent in Washington.
Ralph Sina, Jahrgang 55, Staatsexamen in Germanistik und Philosophie an der Uni Münster, begann 1986 als Redakteur und Moderator im WDR-Studio Münster. 1992 der Sprung von Westfalen in die Kölner WDR-Zentrale , dort Redakteur des WDR 2-Morgen - und Mittagsmagazins. Von 1998 bis 2003 ARD-Korrespondent für Zentral-und Ostafrika. Bis Dezember 2007 Redaktionsleiter bei WDR 2 und als Reporter in den Tsunami -Katastrophengebieten in Asien unterwegs. Afrika war Sinas erste journalistische Auslandsstation. Afrika und Amerika - 2 Kontinente, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten und doch einiges gemeinsam haben. Ob die zum Teil marode Infrastruktur, die für viele nicht existente Krankenversicherung oder die Armut der "working poor: es gibt viel "Afrika" in den USA. Und es gibt auf beiden Kontinenten eine große Offenheit, Spontanität und Freundlichkeit, die das Leben und Arbeiten dort faszinierend macht. Ralph Sina berichtet seit dem 01.01.2008 aus Washington.