Korrespondenten
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Ludger Kazmierczak, ARD-Hörfunk-Korrespondent und Studioleiter in Warschau.
Mit einem Zeitungsartikel über die Verlosung eines Ferkels in seinem Heimatdorf Nütterden am Niederrhein begann vor mehr als 20 Jahren die journalistische Laufbahn von Ludger Kazmierczak. Den ersten Gehversuchen bei der Rheinischen Post folgten während des Studiums der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum, Hospitanzen beim SWR-Fernsehen und in der Sportredaktion des WDR-Hörfunks. Nach seinem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk arbeitete der heute 40-Jährige zunächst als Redakteur beim WDR 2 Mittagsmagazin. Das "WDR-Urgestein" Hans-Peter Riel lockte Ludger Kazmierczak 2002 zurück in seine Klever Heimat, wo er zwei Jahre später die Nachfolge Riels als Büroleiter und Reisekorrespondent für die Niederlande antrat. "Das waren gesellschaftspolitisch sehr bewegte Jahre", resümiert Kazmierczak. "Die Ermordung Pim Fortuyns, der Kurswechsel in der Asyl- und Integrationspolitik und schließlich das Attentat auf den Regisseur Theo van Gogh haben das Land und die Menschen spürbar verändert."
Nun ist er gespannt auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen beim Nachbarn im Osten Deutschlands. Im August 2010 löste der Niederrheiner mit dem polnischen Nachnamen Thomas Rautenberg (RBB) als ARD-Hörfunk-Korrespondent und Studioleiter in Warschau ab. Kazmierczak freut sich auf die neue Herausforderung und als Fußball-Fan (und bekennender Anhänger von Borussia Mönchengladbach) vor allem auf die Euro 2012 in Polen und der Ukraine.