Zwischen Hamburg und Haiti

Kaderschmiede, Schneeloch und Wintertraum

Sonntag, 07. Februar 2016, 07:30 bis 08:00 Uhr , NDR Info

Blick auf das verschneite Oberwiesenthal im Erzgebirge © NDR/Solveig Grahl

Der Wintersportort Oberwiesenthal im Erzgebirge

NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti -

Oberwiesenthal war bekannt als das "St. Moritz der DDR". Die Stadt brachte erfolgreiche Wintersportler hervor - zum Beispiel den Skisprung-Olympiasieger Jens Weißflog.

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Eine Sendung von Solveig Grahl

Als "St. Moritz der DDR" war Oberwiesenthal bekannt, als es die Mauer noch gab zwischen Ost und West. Das Städtchen im Erzgebirge war in der Deutschen Demokratischen Republik der Wintersportort schlechthin. 1924 wurde hier die erste Schwebebahn Deutschlands gebaut - bis heute ist sie in Betrieb und bringt die Skifahrer auf den Fichtelberg, mit 1.215 Metern Sachsens höchster Erhebung. 1938 entstand die erste Skisprungschanze. Heute gibt es drei davon.

Kaderschmiede, Schneeloch und Wintertraum

Kaderschmiede berühmter Wintersportler

Oberwiesenthal ist eng verbunden mit den Namen berühmter Wintersportler, die hier trainiert haben für ihre großen nationalen und internationalen Erfolge: Skilangläufer René Sommerfeldt, Rennrodlerin Sylke Otto - und allen voran natürlich Skispringer Jens Weißflog, Olympiasieger, Weltmeister und Gewinner der Vierschanzentournee. Solveig Grahl hat sich auf die Reise gemacht: in den Schnee von Oberwiesenthal, in die am höchsten gelegene Stadt Deutschlands. Sie hat Jens Weißflog getroffen, der dem Ort treu geblieben ist, und oben auf dem Fichtelberg die Wetterwarte besucht, in der seit 1916 das Wetter in luftigen und oft eisigen Höhen beobachtet wird.

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