Stand: 18.11.2017 11:40 Uhr

Machtkampf in Simbabwe

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Robert Mugabe steht unter Hausarrest und hat nichts mehr zu sagen.

Kinder aus Hamburg: In Simbabwe hat das Militär jetzt die Macht übernommen. Vor dem Haus von dem Präsidenten stehen viele Panzer und auch Soldaten. Die sind so viele, mit so vielen Panzern und Gewehren, dass die sehr leicht auch schlechte Sachen durchsetzen könnten. Der Präsident hat überhaupt keine Macht mehr und hat Hausarrest und kann nicht mehr aus seinem Haus raus.

NDR Info Kindernachrichten: Der Präsident heißt Robert Mugabe. Er ist schon 93 Jahre alt und seit 37 Jahren an der Macht. Das Militär hat ihn vorübergehend in seinem eigenen Haus eingesperrt.
Grund ist ein Machtkampf. Der Präsident hatte seinen Stellvertreter entlassen. Das Militär hätte den aber gern als Mugabes Nachfolger gesehen. Stattdessen wollte offenbar die Frau von Mugabe Präsidentin werden. Sie ist aber bei vielen sehr unbeliebt. Der Staat Simbabwe im Süden Afrikas ist eines der ärmsten Länder der Welt. Viele geben dafür dem Präsidenten die Schuld.

Kinder aus Hamburg: Simbabwe war nicht immer so arm wie es jetzt ist - es war früher eigentlich ziemlich reich. Ich weiß nicht, ob das Land so arm bleiben müsste, weil in dem Land sind ja sehr viele Bodenschätze und die können sie ausgraben und vielleicht verkaufen - dann würden sie vielleicht aus der Krise wieder so langsam rauskommen.

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Kindernachrichten | 18.11.2017 | 11:40 Uhr

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