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Frust im Vorzeigeland Südamerikas

Mittwoch, 15. November 2017, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Prinz Harry und Michelle Bachelet © dpa Bildfunk Fotograf: Mario Ruiz

Frust im Vorzeigeland - Chile vor der Wahl

NDR Info -

Die Wirtschaft wächst, der Lebensstandard ist gestiegen. Und dennoch macht sich Unzufriedenheit breit. Am Sonntag ist Wahl.

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Chile vor der Wahl
Ein Feature von Anne Herrberg, ARD-Korrespondentin in Buenos Aires

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Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet (M.) neben dem aktuellen Spitzenkandidaten und früheren Präsidenten Sebastian Piñera (l.) sowie Ricardo Lagos und Eduardo Frei (r.).

Chile steht gut da: Knapp 20 Jahre nach Ende der Diktatur scheint die Demokratie stabil, die Wirtschaft wächst, der Lebensstandard ist gestiegen. Und dennoch macht sich Unzufriedenheit breit.

Reformen zum Beispiel im Bildungs- und Rentensystem kommen nur schleppend voran. Noch immer ist Chile der OECD-Staat mit der größten sozialen Ungleichheit und einer der höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen der Region.

Korruptionsskandale haben das Vertrauen in Politiker ausgehöhlt, und im Süden Chiles tobt ein Konflikt mit der Minderheit der Mapuche um Land und Selbstbestimmung. Gleichzeitig entwickeln sich alternative politische Kräfte, die einen neuen sozialen Pakt fordern.

Das Manuskript zur Sendung zum Download
310 KB

Frust im Vorzeigeland Südamerikas

Präsidentin Bachelet darf keine dritte Amtszeit antreten. Der frühere konservative Präsident Piñera führt in aktuellen Wahlumfragen. Welche Themen bewegen Chile? Download (310 KB)