Kreta: Hippies, Hasch und Höhlen

Der Mythos Matala
Eine Sendung von Alkyone Karamanolis

Die Felsenhöhlen bei Matala auf Kreta © imago stock&people Detailansicht des Bildes Die Höhlen ziehen immer noch Besucher an. Die Höhlen im Felsen haben alles verändert. Hippies haben sie irgendwann in den 60er-Jahren entdeckt und Matala berühmt gemacht. Denn die Höhlen, eigentlich ein Friedhof aus der Römerzeit, boten eine wunderbare Wohngelegenheit.

Viele Blumenkinder blieben jahrelang - die Winter auf Kreta sind mild. Andere kamen nur für einen Sommer. Und manche wurden später berühmt: Bob Dylan, Cat Stevens und Joni Mitchell, die Matala in ihrem Song "Carey" ein Denkmal setzte. Giorgos, der Fischer, erinnert sich gern an sie, wie sie abends am Strand Gitarre gespielt hat. Das sei das wahre Leben, sagt er, Matala wie er es geliebt habe.

Vom Hippie-Paradies zum Touristenort

Schriftzug auf Mauer in Matala auf Kreta  Detailansicht des Bildes Das Werk von Giorgos. "Today is life, tomorrow never comes", hat Giorgos in den 70ern an eine Stützmauer am Strand gepinselt. Bis heute lebt er nach diesem Motto, daher auch die rote Blume am Ohr. Aber inzwischen, schimpft Giorgos, herrsche auch auf Kreta das Geld.

Matala ist ein Touristenort geworden: eine Einkaufsstraße, Bars, Cafes, Tavernen. Und doch zieht der kleine Ort im Süden Kretas noch heute Menschen an, die auf der Suche sind nach Frieden und Freiheit.

Sendung am Sonntag, 23.10.2011, 7.30 bis 8 Uhr und 9.30 bis 10 Uhr auf NDR Info

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Kopfhörer auf Globus, dahinter ein Lederkoffer  (Montage) © panthermedia, Fotolia.com Fotograf: Günter Slabihoud, Stocksnapper
 

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