Italien: Die Geigenbauer von Cremona

Zauberhafte Klänge
Eine Sendung von Kirstin Hausen

Arabella Steinbacher mit ihrer Violine "Booth" von Antonio Stradivari, Cremona 1716. © Robert Vano Detailansicht des Bildes Arabella Steinbacher mit ihrer Violine "Booth" von Antonio Stradivari. Pop-Geigerin Vanessa Mae hat eine, Weltstar Anne-Sophie Mutter sogar zwei: die "Emiliani Stradivarius" und die "Lord Dunraven". Geigen von Antonio Stradivari sind meist 300 Jahre alt, gelten aber nach wie vor als die besten der Welt. Ihr Spiel ist lebhaft, der Ton flackert auf den kunstvoll gefertigten Instrumenten wie Kerzenlicht, verzaubert Ohren und Seelen.

Geboren wurde Antonio Giacomo Stradivari Mitte des 17. Jahrhunderts in Cremona. Hier eröffnete er an der Piazza San Domenico seine eigene Werkstatt.

Unüberhörbarer Klang

Geigenbauer Luca Maria Gallo arbeitet an einer Geige. © mago stock&people Detailansicht des Bildes Geigenbau ist Handwerk. Heute führen fast 150 Geigenbaumeister seine Tradition des Geigenbaus fort und fertigen in monatelanger Handarbeit Einzelstücke, die den Musiker oder Sammler zwischen 10.000 und 25.000 Euro kosten. Mit einem Echtheitszertifikat schützen sie sich vor billigen Imitaten.

Wer ein feines Gehör hat, braucht dieses Siegel gar nicht, er lässt die Geige sprechen und hört den Unterschied. Was aber macht den einzigartigen Klang der Geigen aus Cremona aus? Die Kleinstadt in der lombardischen Tiefebene schlägt mit ihrem Geheimnis Geigenliebhaber aller Kontinente in ihren Bann. Durch ihre Straßen weht der süße Klang der Geigen.

Montag, 26. Dezember 2011 um 9.30 Uhr auf NDR Info.

Links

Informationen auf der offiziellen Tourismus-Internetseite der Stadt.

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Sendung
Kopfhörer vor dunklem Hintergrund auf einen Globus gesetzt. © panthermedia Fotograf: GünterSlabihoud
 

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