Der erste Deutsche im Weltall
Vor 30 Jahren ist Sigmund Jähn, der Sohn eines Forstarbeiters und gelernter Buchdrucker, als erster Deutscher ins All geflogen.
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Sigmund Jähn ist bis heute der Raumfahrt verbunden und nach wie vor ein gefragter Experte.
Der Film "Good Bye, Lenin" machte den "Fliegenden Vogtländer" auch bei den jüngeren Kinobesuchern im Westen der Republik populär: Sigmund Jähn, Physiker und Jagdpilot, war der erste Deutsche im All. Am 26. August 1978 flog der Sachse an Bord des Raumschiffes Sojus 31 zusammen mit seinem sowjetischen Kollegen Waleri Bykowski zur Raumstation Salut 6. Eine Woche lang umkreiste der Kosmonaut die Erde und machte Experimente.
Sigmund Jähn nach seinem Flug mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus 31 im Jahr 1978.
Briefmarken zeigten ihn in heldenhafter Pose, Gipsbüsten standen in Schulen, auf Schallplatten wurde er besungen. Bis zum Ende der DDR leitete Jähn im Rang eines Generalmajors das Zentrum für kosmische Ausbildung der Luftstreitkräfte der DDR. Heute ist der Weltraumpionier Berater für die europäische Weltraumagentur ESA. In seiner Heimatstadt Morgenröthe-Rautenkranz gibt es mittlerweile ihm zu Ehren ein Museum zur Geschichte der Deutschen Raumfahrt.
Sigmund Jähn erzählt im Gespräch mit Sven Ahnert die bewegende Geschichte seines Lebens - vom vogtländischen Arbeiterjungen zum Fliegerkosmonauten in Zeiten des Kalten Krieges.