"Unsere Tradition wird bleiben"

Nomaden auf den britischen Inseln
Ein Feature von Sebastian Hesse

Ein Wohnwagenplatz von Irish Travellers im britischen Crays Hill in Essex. © dpa picture alliance Fotograf: Ben Cawthra Detailansicht des Bildes Modern: Ein Wohnwagenplatz von "Irish Travellers" im britischen Crays Hill in Essex kurz vor der Räumung im Herbst 2011. Sie nennen sich "Irish Traveller", haben aber auch mit der Bezeichnung Gypsies - also "Zigeuner" - kein Problem: die etwa 50.000 Angehörigen des fahrenden Volks in Großbritannien. Heute leben nur wenige in den traditionellen Wohnwagen, die meisten sind mit Wohnmobilen unterwegs und machen auf größeren Plätzen Station, oft am Rande von Städten und Dörfern.

Zigeunersiedlung in Essex geräumt

Ein Pferdefuhrwerk der Irish Traveller in den 1950er-Jahren. © dpa picture alliance Fotograf: The Print Collector Detailansicht des Bildes Traditionell: So sah es aus, als "Irish Travellers" zur Mitte des vorigen Jahrhunderts über die Lande zogen. Traditionell handeln die modernen Nomaden vor allem mit Pferden und richten die großen britischen Pferdemärkte aus. Meist sind die Travellers, die ihre Wurzeln in Irland, Schottland oder Wales haben, unerwünscht. Die größte europäische Zigeunersiedlung im englischen Essex wurde vor ein paar Wochen geräumt, aber ihre Traditionen, davon sind sie überzeugt, werden weiter bestehen.

Das Forum auf NDR Info am Dienstag, 24. Januar 2012 um 20.30 Uhr.

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Unsere Tradition wird bleiben - Nomaden in Großbritannien

24.01.2012 | 20:30 Uhr

In Großbritannien leben etwa 50.000 Nomaden, die "travellers" genannt werden. Sie handeln meist mit Pferden, sind in den meisten Gemeinden aber nicht gern gesehen.

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