Rumpelstilzchen, Schneewittchen und Dornröschen kommen nicht aus der Mode, böse und gute Feen, starke Ritter und sprechende Frösche sind nach wie vor Stammgäste in Kinderzimmern. Fast alle Märchen führen an ein glückliches Ende - aber auf dunklen Wegen. Sie können menschliche Ur-Ängste ansprechen, von großen Wünschen erzählen oder von heimlichen Träumen.
Märchen sind verdichtete Lebenserfahrungen - sagt der Theologe und Märchenforscher Dr. Heinrich Dickerhoff.
Er ist der Präsident der Europäischen Märchengesellschaft, einer Institution, die sich mit Märchen aus aller Welt beschäftigt.
Karin Behlmer hat den Märchen-Experten getroffen.