Stündlich Nachrichten, Wetter

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Begegnung und Dialog auf der Gartenschau in Hamburg-Wilhelmsburg
Von Susanne Gommert
Wasser als Quelle des Lebens, als Symbol für Reinigung oder Taufe ist verbindendes Element der fünf Weltreligionen. Ein mächtiger Brunnen aus Naturstein und Edelstahl ist das Zentrum der Welt der Religionen auf der Internationalen Gartenschau 2013. Er ist Anfang und Ende des Rundgangs durch die fünf Gärten, die Vertreter der großen Religionen gestaltet haben. Besucher der igs finden hier einen Ort der Stille und der Meditation. Im Schatten des Brunnens ist Platz für die Begegnung mit Mitgliedern anderer Glaubensrichtungen, für Dialog im Zeichen von Respekt und Toleranz.

Das Dorf Güntersen im Landkreis Göttingen stemmt sich gegen den demografischen Wandel
Reportage von Carolin Hoffrogge
Das Leben auf dem Land verändert sich. Immer weniger junge Menschen, dafür aber immer mehr Ältere leben auf den Dörfern. Häuser stehen leer, Dorfläden schließen, Vereine kämpfen um aktive Mitglieder. Der demografische Wandel ist in vollem Gang. Die Bürgerinnen und Bürger des kleinen Dorfes Güntersen im Landkreis Göttingen leben vor, wie sich Dorfbewohner motivieren lassen, gemeinsam etwas gegen das Dorfsterben zu unternehmen. Seit zwei Jahren betreiben sie eine Suppenküche, kaufen in ihrem Dorfladen ein und haben ihre eigene Bücherei aufgebaut. Die Günterser verknüpfen traditionelles Dorfleben mit modernen Anforderungen: Sie tanzen um den Maibaum und kümmern sich um Bürgerwindräder und schnellere Internetverbindungen.
Nach zwei Jahren des aktiven Dorflebens zeigen sich erste Ergebnisse: Junge Familien bleiben in Güntersen wohnen, neue Familien ziehen sogar hinzu.



Die Andamanen-Inseln im Indischen Ozean
Von Jochen Faget
Land der unbegrenzten Möglichkeiten für indische Einwanderer und letzter Zufluchtsort für Urvölker, die kaum Kontakt mit der so genannten Zivilisation haben. Idyllisches Palmen-Paradies und frühere Strafkolonie - all das trifft zu auf die Andamanen, eine indische Inselgruppe vor der Küste Myanmars. Im 18. Jahrhundert haben die Briten Feinde ihres Empires an diesen damals gefürchteten Ort verbannt, heute ziehen viele Inder vom 1.000 Kilometer entfernten Subkontinent auf der Suche nach einem besseren Leben dorthin - und machen Jarawas, Sentinelesen und anderen Stämmen ihren angestammten Lebensraum streitig. Aber die Andamanen sind –
weil sie abseits der großen Touristenrouten liegen - auch eines der letzten Natur-Paradiese dieser Erde. Mit menschenleeren, fast endlosen Stränden und riesigen, unberührten Korallenriffen, in denen sich bunte Fischschwärme tummeln. Auf den rund 600 Inseln, von denen die meisten nicht bewohnt sind, gibt es noch dichten tropischen Dschungel, Elefanten, die sogar manchmal schwimmen, und Mangrovenwälder, in denen
Salzwasserkrokodile leben. Aber der Mensch macht auch den Urzeitmonstern das Leben schwer, obwohl sie wie die Urvölker früher im „Paradies“ waren als die englischen Kolonialherren und die indischen Immigranten.


Das Thema heute: Auswanderer
Am Mikrofon: Jessica Schlage
Angeschlossen Nordwestradio/Kiraka, der Webchannel für Kinder des WDR
In unserem Mikado-Sommerprogramm wiederholen wir die schönsten Sendungen der vergangenen Monate. Heute lautet das Thema: Auswanderer! Wie wäre es, wenn man sein Zuhause verlässt und in ein weit entferntes Land reist, um dort zu leben? Vor mehr als hundert Jahren haben das ganz viele Deutsche gemacht – sie sind nach Amerika ausgewandert, weil sie hofften, dass es ihnen dort besser geht. Im Museum Ballinstadt in Hamburg werden Kinder selbst zu Auswanderern. Sie bekommen einen Koffer und einen Pass und besteigen ein Schiff – Mikado-Reporterin Jantje war bei so einer Reise in die Vergangenheit dabei.
Außerdem gibt es unsere Guten-Morgen-Fortsetzungsgeschichte "Urmel rast durch die Zeit", gelesen von Rufus Beck. Und Ihr könnt Euch freuen auf "Mikado Challenge": Martin und Jessica suchen auf Spielplätzen, in Schwimmbädern und Parks jeweils zwei mutige Kandidaten, die bereit sind, gegeneinander anzutreten. Lasst Euch überraschen von diesem Sommer-Ferien-Spiel-Special!



Die Andamanen-Inseln im Indischen Ozean
Von Jochen Faget
Land der unbegrenzten Möglichkeiten für indische Einwanderer und letzter Zufluchtsort für Urvölker, die kaum Kontakt mit der so genannten Zivilisation haben. Idyllisches Palmen-Paradies und frühere Strafkolonie - all das trifft zu auf die Andamanen, eine indische Inselgruppe vor der Küste Myanmars. Im 18. Jahrhundert haben die Briten Feinde ihres Empires an diesen damals gefürchteten Ort verbannt, heute ziehen viele Inder vom 1.000 Kilometer entfernten Subkontinent auf der Suche nach einem besseren Leben dorthin - und machen Jarawas, Sentinelesen und anderen Stämmen ihren angestammten Lebensraum streitig. Aber die Andamanen sind –
weil sie abseits der großen Touristenrouten liegen - auch eines der letzten Natur-Paradiese dieser Erde. Mit menschenleeren, fast endlosen Stränden und riesigen, unberührten Korallenriffen, in denen sich bunte Fischschwärme tummeln. Auf den rund 600 Inseln, von denen die meisten nicht bewohnt sind, gibt es noch dichten tropischen Dschungel, Elefanten, die sogar manchmal schwimmen, und Mangrovenwälder, in denen
Salzwasserkrokodile leben. Aber der Mensch macht auch den Urzeitmonstern das Leben schwer, obwohl sie wie die Urvölker früher im „Paradies“ waren als die englischen Kolonialherren und die indischen Immigranten.

Predigt: Pfarrer Wilhelm Kursawa
Übernahme vom WDR


Junge Kosovaren und die Sehnsucht nach Europa
Von Arne Schulz und Urs Spindler
NDR 2013
„Whopper, Big King, Double Steakhouse Burger werden oft bestellt“, sagt Milaim. Die Namen der Fast-Food-Gerichte hat er auswendig gelernt, für eine Ferienarbeit in Deutschland. In seiner Heimat gibt es Burger King nur im Feldlager der amerikanischen Soldaten. Milaim, 23 Jahre alt, stammt aus Prekaz, einem kleinen Dorf im Kosovo. Er ist der Hoffnungsträger der Familie Jashari. Eigentlich studiert er Germanistik in Prishtina, der Hauptstadt Kosovos. Die Sprache ist das einzige, was ihm von seiner Kindheit in Nürnberg geblieben ist. Sie soll ihm ermöglichen, zurück-zukehren. Deutschland verspricht all das, was ihm im Kosovo fehlt: Arbeit, Sicherheit, eine Perspektive. Den Traum von Deutschland teilen viele junge Kosovaren. „Die Deutschen“ sind in Prishtina zu einer engen Gemeinschaft geworden, verbunden durch Sprache, Kultur und Erlebnisse während der Zeit im Asyl. Zugleich konkurrieren sie um die wenigen Chancen auf Ferienjobs oder Stipendien in Deutschland. Milaim hat es im vergangenen Sommer geschafft. Drei Monate lang hat er bei Burger King an einer Autobahnraststätte in Göttingen geschuftet. Jetzt ist das Geld verbraucht, und Milaims Kampf um eine bessere Zukunft beginnt erneut.





Angeschlossen WDR



Darin: Peter Striebeck liest „Nils Holgersson“ von Selma Lagerlöf
Folge 2: Nils rettet den weißen Gänserich und Dauenfein
Am Mikrofon: Jörgpeter von Clarenau
Die NDR Lesung aus dem Jahre 1978 ist auch als Hörbuch (3 CDs) erhältlich, erschienen beim Verlag Langen Müller.






Begegnung und Dialog auf der Gartenschau in Hamburg-Wilhelmsburg
Von Susanne Gommert
Wasser als Quelle des Lebens, als Symbol für Reinigung oder Taufe ist verbindendes Element der fünf Weltreligionen. Ein mächtiger Brunnen aus Naturstein und Edelstahl ist das Zentrum der Welt der Religionen auf der Internationalen Gartenschau 2013. Er ist Anfang und Ende des Rundgangs durch die fünf Gärten, die Vertreter der großen Religionen gestaltet haben. Besucher der igs finden hier einen Ort der Stille und der Meditation. Im Schatten des Brunnens ist Platz für die Begegnung mit Mitgliedern anderer Glaubensrichtungen, für Dialog im Zeichen von Respekt und Toleranz.

Evangelisches Klosterleben heute
Von Karin Dzionara
Im Kloster Wennigsen vor den Toren Hannovers haben sich evangelische Frauen zu einer „Geistlichen Frauengemeinschaft“ zusammengeschlossen und eine moderne Klosterordnung verfasst. Regelmäßig treffen sie sich im Kloster – ein Leben zwischen Freiheit und Verbindlichkeit als Antwort auf die Herausforderungen der säkularen Gesellschaft.
Es gibt mittlerweile viele Wege, traditionelle weibliche Frömmigkeit mit zeitgemäßer Spiritualität zu verbinden. Zwischen Elbe und Leine liegen 15 norddeutsche Frauenklöster und Stifte, die von der Klosterkammer Hannover verwaltet werden. Diese Klöster wurden nach der Reformation nicht aufgelöst, sondern als evangelische Konvente weiter geführt. Derzeit leben dort um die 120 evangelische Frauen in kleinen Wohnungen hinter historischen Klostermauern, machen Klosterführungen, pflegen den Garten, bereiten Andachten in der Klosterkirche vor, bieten Meditationskurse und Exerzitien für Gäste an. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass ihr Kloster gastlich bleibt – als Ort der Stille und Begegnung.
Wer entscheidet sich heute für ein Leben in christlicher Gemeinschaft, wie gestaltet sich der Alltag in einem evangelischen Frauenkloster? Und was suchen die rund 200.000 Besucher pro Jahr an diesen traditionsreichen Frauenorten? Eine Spurensuche in „durchbeteten“ Räumen.


Rad: Tour de France
Formel 1: Großer Preis von Deutschland auf dem Nürburgring
Tennis: Grand Slam Turnier in Wimbledon
Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften in Ulm
Galopp: Deutsches Derby in Hamburg

Angeschlossen WDR


Im Deutschen Reich werden die ersten Mutterschutzbestimmungen erlassen
Von Martina Meißner
Aufnahme des WDR

Das Dorf Güntersen im Landkreis Göttingen stemmt sich gegen den demografischen Wandel
Reportage von Carolin Hoffrogge
Das Leben auf dem Land verändert sich. Immer weniger junge Menschen, dafür aber immer mehr Ältere leben auf den Dörfern. Häuser stehen leer, Dorfläden schließen, Vereine kämpfen um aktive Mitglieder. Der demografische Wandel ist in vollem Gang. Die Bürgerinnen und Bürger des kleinen Dorfes Güntersen im Landkreis Göttingen leben vor, wie sich Dorfbewohner motivieren lassen, gemeinsam etwas gegen das Dorfsterben zu unternehmen. Seit zwei Jahren betreiben sie eine Suppenküche, kaufen in ihrem Dorfladen ein und haben ihre eigene Bücherei aufgebaut. Die Günterser verknüpfen traditionelles Dorfleben mit modernen Anforderungen: Sie tanzen um den Maibaum und kümmern sich um Bürgerwindräder und schnellere Internetverbindungen.
Nach zwei Jahren des aktiven Dorflebens zeigen sich erste Ergebnisse: Junge Familien bleiben in Güntersen wohnen, neue Familien ziehen sogar hinzu.

Von Katja Reider
Es liest Axel Prahl
Aufnahme des RBB

Übernahme vom ARD-Fernsehen



Von Romain Gary
Übersetzung aus dem Französischen: Justus Franz Wittkop
Bearbeitung: Andreas von Westphalen
Komposition: Jerome Baillet
Regie: Andreas von Westphalen
Mit Jochen Langner, Nina Weniger, Walter Gontermann, Ernst August Schepmann, Horst Mendroch u. a.
WDR 2009
Der Statistiker Monsieur Cousin lebt allein in Paris. Vor lauter Einsamkeit beginnt er, seine Zwei-Zimmer-Wohnung mit "Schmuserchen" zu teilen - einer 2,20 Meter langen Python-Schlange. Die ringelnden Umarmungen des Reptils ersetzen ihm die menschlichen Liebkosungen. Aber eine Riesenschlange löst nicht nur alte Probleme, sie schafft auch unzählige neue. Die Schlange verkompliziert obendrein auch seine "Beziehung" zu der exotischen Schönheit Mademoiselle Dreyfuss, mit der er seit einem Jahr an jedem Arbeitstag die neun Stockwerke des Statistischen Amtes im Fahrstuhl bereist ...


Am Mikrofon: Henry Altmann

