Musik, die über die Charts hinausgeht - kompetent moderiert.
stündlich Nachrichten, Wetter

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Musik, die über die Charts hinausgeht
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Von Gisela Jaschik
In Niedersachsen gibt es mehr als 1.400 evangelische Kirchengemeinden. Wobei Kirchengemeinden auf dem Land oft weit mehr als ein Dorf umfassen, vor allem in dünn besiedelten Regionen wie dem Landkreis Lüchow-Dannenberg. Hier im Wendland endeten bis zum Fall der Mauer viele Dorfstraßen am Grenzzaun der DDR. In diese bis heute eher einsame Region verschlug es vor 12 Jahren den frisch gebackenen Pfarrer Thomas Oppermann. Seitdem lebt er mit seiner Familie in Lemgow, ist vielbeschäftigter Seelsorger für insgesamt 18 Dörfer und möchte am liebsten gar nicht mehr weg.

Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ des Studentenwerks Schleswig-Holstein in Kiel
Von Margret Bielenberg
Studentinnen und Studenten suchen häufig vergeblich nach einer günstigen Bleibe. Familien und ältere Menschen wünschen sich oft eine helfende Hand. Diese beiden Tatsachen hat das bundesweite Projekt ‚Wohnen für Hilfe‘ zusammengebracht. Familien, ältere oder behinderte Menschen bieten Wohnraum. Studentinnen und Studenten zahlen keine oder nur eine geringe Miete und erbringen stattdessen Hilfsleistungen: Eine Stunde Arbeit im Monat je Quadratmeter Wohnraum. Dazu kommen anteilige Nebenkosten von Heizung und Strom. Die Wohnpartnerschaften lohnen sich nicht nur wirtschaftlich, sondern sie bringen Alt und Jung auch menschlich näher. In vielen Universitätsstädten wird das Projekt gut angenommen. In Kiel ist es seit einem dreiviertel Jahr am Start. Ein Besuch in einer generations-übergreifenden Wohnpartnerschaft.



Von Kirstin Hausen
Wiederholung vom 13. Juni 2011
Sie ist ein Symbol Mailands, eine Institution. Und sie ist ein Ort der Träume. Auf ihrer Bühne schluchzen Diven und tanzen Primadonnen. Aber die Mailänder Oper ist selbst eine Diva: berühmt und verehrt von Opernfans aus der ganzen Welt. Elitär und nicht für jeden zu haben. Dazu kapriziös, manchmal sogar streitsüchtig. In ihrer mehr als 200 Jahre alten Geschichte hat es schon oft gekracht hinter der vornehmen klassizistischen Fassade. Zuletzt als sich Musikdirektor Riccardo Muti mit der Belegschaft über die Nachfolgefrage des Intendanten zerstritt und am Ende seinen Hut nahm. Aber auch die Grundsanierung der „Scala“ zwischen 2001 und 2004 führte zu Diskussionen. Das Opernhaus wurde nämlich bis auf das Foyer und die Außenmauern abgerissen und neu gebaut. Drei Jahre lang klaffte hinter der Fassade ein Krater, aus dem der Tessiner Architekt Mario Botta ein Wunderwerk modernster Bühnentechnik hervorzaubern sollte. Für die einen war das dringend notwendig, für die anderen Frevel. Sie befürchteten, der wahre Geist der „Scala“ würde auf der neuen High-Tech-Bühne nicht mehr zu spüren sein. Denn die „Scala“ hat in ihrer Geschichte nie durch vollkommene Akustik und technische Perfektion bestochen, sondern die Herzen der Opernfreunde mit ihrem gewissen Etwas erobert. Mit ihrer typisch italienischen Mischung aus Tradition, Eleganz und Eitelkeit, die über Moden und Neuerungen erhobenen Hauptes hinweg geht. Wenn sich der Vorhang öffnet, der Dirigent den Taktstock hebt, hält das Publikum den Atem an. Die „Scala“ bringt Musik und Magie nach Mailand.


Am Mikrofon: Martin Tietjen
Angeschlossen Nordwestradio/Kiraka, der Webchannel für Kinder des WDR
DLRG heißt Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und zwar im Wasser. Leben retten im Wasser kann man richtig lernen – da gibt es das Hindernisschwimmen, Abschleppen einer Puppe, kombinierte Rettungsübungen und für das alles sogar Wettkämpfe. Was das alles bedeutet, klären wir in Mikado am Morgen mit zwei Rettungsschwimmern und einem Trainer. Und Mikado Reporterin Nicole besucht eine Trainingsstunde bei den Rettungsschwimmern und versucht beim Schwimmen in Kleidern nicht unterzugehen.
Außerdem gibt es – wie jeden Sonntag – den Mikado-Spielplatz, eine Guten-Morgen-Geschichte und Witze.



Von Kirstin Hausen
Wiederholung vom 13. Juni 2011
Sie ist ein Symbol Mailands, eine Institution. Und sie ist ein Ort der Träume. Auf ihrer Bühne schluchzen Diven und tanzen Primadonnen. Aber die Mailänder Oper ist selbst eine Diva: berühmt und verehrt von Opernfans aus der ganzen Welt. Elitär und nicht für jeden zu haben. Dazu kapriziös, manchmal sogar streitsüchtig. In ihrer mehr als 200 Jahre alten Geschichte hat es schon oft gekracht hinter der vornehmen klassizistischen Fassade. Zuletzt als sich Musikdirektor Riccardo Muti mit der Belegschaft über die Nachfolgefrage des Intendanten zerstritt und am Ende seinen Hut nahm. Aber auch die Grundsanierung der „Scala“ zwischen 2001 und 2004 führte zu Diskussionen. Das Opernhaus wurde nämlich bis auf das Foyer und die Außenmauern abgerissen und neu gebaut. Drei Jahre lang klaffte hinter der Fassade ein Krater, aus dem der Tessiner Architekt Mario Botta ein Wunderwerk modernster Bühnentechnik hervorzaubern sollte. Für die einen war das dringend notwendig, für die anderen Frevel. Sie befürchteten, der wahre Geist der „Scala“ würde auf der neuen High-Tech-Bühne nicht mehr zu spüren sein. Denn die „Scala“ hat in ihrer Geschichte nie durch vollkommene Akustik und technische Perfektion bestochen, sondern die Herzen der Opernfreunde mit ihrem gewissen Etwas erobert. Mit ihrer typisch italienischen Mischung aus Tradition, Eleganz und Eitelkeit, die über Moden und Neuerungen erhobenen Hauptes hinweg geht. Wenn sich der Vorhang öffnet, der Dirigent den Taktstock hebt, hält das Publikum den Atem an. Die „Scala“ bringt Musik und Magie nach Mailand.

Predigt: Pfarrer Felix Evers
Angeschlossen WDR/RBB/SR


Vom neuen Leben auf die alten Tage: Westrentner in Mecklenburg-Vorpommern
Von Alexa Hennings
NDR 2010
Es wird leerer in Mecklenburg-Vorpommern. Vor allem junge Leute verlassen das Land, und das scheint zu bedeuten: Kein Nachwuchs in Sicht. Die meisten gehen aus wirtschaftlichen Gründen. Doch es kommen auch Einwanderer. Die größte Gruppe unter ihnen gehört zur Generation „55 plus“. Rund 50.000 ältere Menschen zog es in den vergangenen 15 Jahren nach Mecklenburg-Vorpommern. Die meisten von ihnen sind zwischen 60 und 70 Jahre alt, haben ein Berufsleben hinter sich und verfügen über eine ordentliche Rente. Viele sind fit und aktiv – und das nicht nur bei der Wassergymnastik. Sie sind Motoren oder gar Gründer von Vereinen, gehen als Vorlesepaten in Kindergärten, sind „Wunschgroßeltern“ oder wechseln auf ihre alten Tage ihren Beruf und werden in Mecklenburg das, was sie schon als Kind werden wollten. Die Zuwanderer genießen den Luxus der Leere, freuen sich über die Natur, über niedrige Haus- und Mietpreise und das Gefühl, hier gebraucht zu werden. Sie kommen aus dem Ruhrgebiet und aus München, aus Schleswig-Holstein und der Schweiz. Viele von ihnen haben Mecklenburg im Urlaub entdeckt, andere haben ihre Wurzeln hier und kehren zurück. Ihre zurückgelassenen Freunde und Familien sind oft entgeistert, doch die Spätumzügler machen Ernst. „Kinder“, sagen sie, „wir sind doch nicht in Sibirien, wir sind noch in Deutschland! Besucht uns doch mal!“





Angeschlossen WDR



Am Mikrofon: Christina Valentiner-Branth und Jörgpeter von Clarenau






Von Gisela Jaschik
In Niedersachsen gibt es mehr als 1.400 evangelische Kirchengemeinden. Wobei Kirchengemeinden auf dem Land oft weit mehr als ein Dorf umfassen, vor allem in dünn besiedelten Regionen wie dem Landkreis Lüchow-Dannenberg. Hier im Wendland endeten bis zum Fall der Mauer viele Dorfstraßen am Grenzzaun der DDR. In diese bis heute eher einsame Region verschlug es vor 12 Jahren den frisch gebackenen Pfarrer Thomas Oppermann. Seitdem lebt er mit seiner Familie in Lemgow, ist vielbeschäftigter Seelsorger für insgesamt 18 Dörfer und möchte am liebsten gar nicht mehr weg.

Von Daniela Remus
Ob Kartenlegen, Feen, Pendel oder Jenseitskontakte, auf dem Esoterik Markt gibt es fast alles: Auch heilende Steine und himmlische Engelskontakte. In der Antike verstanden die Philosophen unter Esoterik den Teil ihrer Überlegungen, der nur für Eingeweihte vorgesehen war. Heute ist Esoterik ein stetig wachsender Markt mit Messen, Veranstaltungen, Online-Shops und vielen Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Frauen fühlen sich von dieser spirituellen Sinnsuche offenbar besonders angezogen. Rund 20 Prozent von ihnen orientieren sich am Mondkalender, kommunizieren mit Feen oder wollen sich vom Licht heilen lassen. Sind Frauen also näher dran am Magischen und Spirituellen oder sind sie besonders unkritisch bei ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens?


Fußball: FIFA Confederations Cup in Brasilien
Reiten: CHIO in Aachen
Segeln: Kieler Woche
Leichathletik: EM Mannschaften in Gateshead / England
Golf: International Open Europatour in München

Angeschlossen WDR


Von Monika Buschey
Aufnahme des WDR

Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ des Studentenwerks Schleswig-Holstein in Kiel
Von Margret Bielenberg
Studentinnen und Studenten suchen häufig vergeblich nach einer günstigen Bleibe. Familien und ältere Menschen wünschen sich oft eine helfende Hand. Diese beiden Tatsachen hat das bundesweite Projekt ‚Wohnen für Hilfe‘ zusammengebracht. Familien, ältere oder behinderte Menschen bieten Wohnraum. Studentinnen und Studenten zahlen keine oder nur eine geringe Miete und erbringen stattdessen Hilfsleistungen: Eine Stunde Arbeit im Monat je Quadratmeter Wohnraum. Dazu kommen anteilige Nebenkosten von Heizung und Strom. Die Wohnpartnerschaften lohnen sich nicht nur wirtschaftlich, sondern sie bringen Alt und Jung auch menschlich näher. In vielen Universitätsstädten wird das Projekt gut angenommen. In Kiel ist es seit einem dreiviertel Jahr am Start. Ein Besuch in einer generations-übergreifenden Wohnpartnerschaft.

Von Andrea Paluch und Robert Habeck
Es liest Rainer Strecker
Aufnahme des RBB

Übernahme vom ARD-Fernsehen

Ein Porträt des „wahrscheinlich ältesten Labels der Welt“
Von Siri Keil


Von Thomas Palzer
Regie: Thomas Wolfertz
Mit Peter Davor, Helene Grass, Silke Linderhaus, Hans Löw
WDR 2010
Wie viele Freunde hast du? Wie viele E-Mails füllen deine Inbox? Und die Frage ist nicht, ob Thomas wirklich deine Freundin ist, sondern wer die Deutungshoheit über sein Profil hat. Dank der sozialen Netzwerke wie Facebook, Schüler-VZ oder Twitter können wir heute neue Freunde sammeln, ohne auch nur einen einzigen Schritt vor die Tür zu setzen. Der vernetzte Mensch treibt seiner totalen Verhausschweinung entgegen.
Thomas Palzer arbeitet als Autor und Filmemacher in München. Für das Radio schreibt er Essays, Feature und Hörspiele.


Die NDR Bigband mit Wolfgang Haffner und Lars Danielsson
Am Mikrofon: Henry Altmann

