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Afrikanische Flüchtlinge importieren religiösen Stil nach Europa
Von Andreas Boueke
In den Krisenregionen Afrikas sind Millionen Menschen auf der Flucht. Aus Eritrea und Äthiopien flüchten vor allem Christen, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer evangelikalen Kirche verfolgt werden. Einige landen auf der Mittelmeerinsel Malta. Dort fordern die Kirchen die Europäische Gemeinschaft dazu auf, Solidarität zu üben. Sie argumentieren, die Situation der afrikanischen Flüchtlinge sei ein europäisches Problem. Viele Malteser fürchten sich vor kulturellen und religiösen Veränderungen, denn die evangelikalen Flüchtlinge bringen einen neuen religiösen Stil auf die ansonsten erzkatholische Insel. So wächst auch dort die Bewegung der charismatischen Pfingstler.

Reportage von Jan Ehlert
Die Gleichstellung von Homosexuellen ist in Deutschland - bis auf wenige Ausnahmen im Steuer- und Adoptionsrecht - längst Gegenwart. Und in Großstädten wie Hamburg, Köln oder Berlin gehören schwule und lesbische Pärchen auf den Straßen zum Alltag. Ganz anders aber sieht es noch immer in den ländlicheren Regionen aus. Vor allem für Jugendliche ist das Coming-Out hier schwer. Doch es gibt Beratungsangebote, zum Beispiel von der AIDS-Hilfe Emsland in Lingen. Dort treffen sich regelmäßig offen homosexuelle Menschen aus der Region, zudem gibt es eine Coming-Out-Gruppe, die Jugendliche bei der Suche nach ihrer sexuellen Identität unterstützen will. Die Reportage begleitet Sexualberater bei ihrer Arbeit und spricht mit jungen Homosexuellen über ihre Wünsche und Hoffnungen, sowie ihren alltäglichen Kampf um Akzeptanz.




Von Eva-Maria Wackerhagen
Paradiesische Strände inmitten unberührter Natur, weite Hügellandschaften, kleine Fischerdörfer mit ihren weißen, ineinander verschachtelten Häusern - die Mittelmeerinsel Menorca verzaubert mit Idylle und Ursprünglichkeit. Die Menorquiner haben ihre Insel vor Massentourismus samt Bettenburgen bewahrt. Die kulturelle Vielfalt verdankt Menorca diversen Besetzungen. Mauren, Briten und Franzosen haben die Insel geprägt und eine architektonische, sprachliche und kulinarische Mischung hinterlassen. Im Hochsommer tummeln sich vor Maó, dem größten Naturhafen des Mittelmeeres, Segelboote und Yachten. Im Rest der Insel geht es stets ruhig und gelassen zu. Doch jedes Jahr - am 23. und 24. Juni - herrscht in Ciutadella Ausnahmezustand. Zu den beliebten festes de Sant Joan kommen rund 80.000 Besucher in die Hafenstadt im Westen der Insel. Zwei Tage lang ist die sonst verschlafene Altstadt ein Open-Air-Volksfest. Die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Johannes haben eine lange Tradition: Schon vor 700 Jahren ritten Bewohner aus allen Gesellschaftsklassen zur Johannes-Klause, um Sant Joan die Ehre zu erweisen. Heute ist das Programm natürlich vielseitiger: Zeremonien, bei denen ein Schafsbock durch die Stadt getragen wird, Haselnusswerfen, Blaskapellen und mittelalterliche Reiterspiele locken besonders junge Zuschauer nach Ciutadella. Und die feiern traditionell mit Gin. Mit viel Gin! Für die 30.000 Einwohner bedeutet das Fest aber viel mehr als nur zwei Tage Dauerparty. Ob Tontechniker Santi, die Reiter auf den pechschwarzen Rössern oder der Pfarrer Florenci – für sie alle ist es eine große Ehre, bei den Feierlichkeiten mitzuwirken. Ganz nach dem Motto: Man sieht's, man fühlt's, der Heilige Johannes ist da! „Se veu, se sent, Sant Joan està present!“


Am Mikrofon: Jessica Schlage
Angeschlossen Nordwestradio/Kiraka, der Webchannel für Kinder des WDR
Verkehrserziehung ist wichtig, klingt aber oft ziemlich langweilig. Alles andere als langweilig geht es auf den so genannten Verkehrsübungsplätzen zu. Manchmal kann man dort sogar selber Auto fahren und einen Kinderführerschein machen! Unsere Mikado-Kinder-Reporter haben das ausprobiert.
Außerdem gibt es – wie jeden Sonntag – den Mikado-Spielplatz, eine Guten-Morgen-Geschichte und Witze.



Von Eva-Maria Wackerhagen
Paradiesische Strände inmitten unberührter Natur, weite Hügellandschaften, kleine Fischerdörfer mit ihren weißen, ineinander verschachtelten Häusern - die Mittelmeerinsel Menorca verzaubert mit Idylle und Ursprünglichkeit. Die Menorquiner haben ihre Insel vor Massentourismus samt Bettenburgen bewahrt. Die kulturelle Vielfalt verdankt Menorca diversen Besetzungen. Mauren, Briten und Franzosen haben die Insel geprägt und eine architektonische, sprachliche und kulinarische Mischung hinterlassen. Im Hochsommer tummeln sich vor Maó, dem größten Naturhafen des Mittelmeeres, Segelboote und Yachten. Im Rest der Insel geht es stets ruhig und gelassen zu. Doch jedes Jahr - am 23. und 24. Juni - herrscht in Ciutadella Ausnahmezustand. Zu den beliebten festes de Sant Joan kommen rund 80.000 Besucher in die Hafenstadt im Westen der Insel. Zwei Tage lang ist die sonst verschlafene Altstadt ein Open-Air-Volksfest. Die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Johannes haben eine lange Tradition: Schon vor 700 Jahren ritten Bewohner aus allen Gesellschaftsklassen zur Johannes-Klause, um Sant Joan die Ehre zu erweisen. Heute ist das Programm natürlich vielseitiger: Zeremonien, bei denen ein Schafsbock durch die Stadt getragen wird, Haselnusswerfen, Blaskapellen und mittelalterliche Reiterspiele locken besonders junge Zuschauer nach Ciutadella. Und die feiern traditionell mit Gin. Mit viel Gin! Für die 30.000 Einwohner bedeutet das Fest aber viel mehr als nur zwei Tage Dauerparty. Ob Tontechniker Santi, die Reiter auf den pechschwarzen Rössern oder der Pfarrer Florenci – für sie alle ist es eine große Ehre, bei den Feierlichkeiten mitzuwirken. Ganz nach dem Motto: Man sieht's, man fühlt's, der Heilige Johannes ist da! „Se veu, se sent, Sant Joan està present!“

Predigt: Pfarrer Lars Dede
Angeschlossen WDR/SR


Von Heiner Wember
WDR 2013
Hunderttausende Deutsche fliegen jedes Jahr in der Nebensaison in die Türkei. Zu Spottpreisen. Viele bezahlen die Billigreise allerdings teuer. Denn sie kommen zurück mit Luxus-Teppichen, Lederjacken und Brillanten – obwohl viele eigentlich gar nichts Derartiges kaufen wollten. Die moderne Butterfahrt: Billig fliegen, teuer kaufen. Ausflug plus Verkaufsveranstaltung. Das Spektrum reicht vom einfachen Strandurlaub bis hin zur anspruchsvollen Bildungsreise. An solch einer Bildungsreise hat der Autor Heiner Wember teilgenommen, die Verkaufsveranstaltungen miterlebt und mit vielen Teilnehmern gesprochen. Dabei hat er festgestellt: Niemand wird gezwungen, etwas zu kaufen. Den geschickten und gut geschulten Verkäufern in den Showrooms zu entgehen, ist aber eine Kunst.





Übernahme vom WDR



Hörspiel von Guido Gin Köster
Mit Dietmar Bär, Maria Matschke, Victor Rühl, Anatol Aljinovic u. v. a.
DLR 2012
Es ist Sommer - Onkel Theo und seine Nichte Amelie wollen in den Urlaub fahren. Onkel Theo liebt Italien und möchte dieses schöne Land seiner Nichte zeigen. Er schwärmt: Dort ist es warm, man kann den ganzen Tag baden und das leckerste Eis essen. Gut gelaunt steigen beide aus dem Zug und suchen das Hotel „Zur letzten Pizza“ - leider ohne Erfolg. Amelie und Onkel Theo sind in den falschen Zug gestiegen. Sie sind tatsächlich in Öttepötten in Finnland gelandet. Und nun? Onkel Theo, seine Nichte Amelie und die vielen freundlichen Finnen tun einfach so, als wäre hier Italien.


1. Wenn nach dem Hochwasser das Grundwasser kommt – Der Zusammenhang zwischen Hochwasser und Grundwasseranstieg
Von Michael Kurth
2. Schwerpunkt: Nanos – Klein und nützlich oder doch gefährlich?
a) Was sind Nanos?
Von Ana Radic
b) Mini-Partikel im Essen – Wie gefährlich sind Nano-Zusatzstoffe in den Lebensmitteln?
Von Angelika Gördes-Giesen
c) Nano-Technologie reinigt Trinkwasser in Indien
Von Stefan Mentschel
d) Nanos am Arbeitsplatz – Risiko für die Arbeitnehmer? Interview mit Dr. Eva Lechtenberg-Auffarth, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Von Regina Methler
3. Verwandte, die sich riechen können - Singvögel erkennen ihr Nest am Geruch
Von Annette Eversberg
4. Was gab es noch? Notizen aus der Welt der Wissenschaft
Von Dieter Möller
5. Die Durchblicker – Wissens-Reportagen von der Ostsee bis zum Bodensee
Wie Stromkabel altern – Die Kabelteststrecke der Universität Erlangen-Nürnberg
Von Susi Weichselbaumer


Die Erwartungen waren hoch: Der Großvater hatte ein Kaffee-Imperium aufgebaut. Die Enkelin sollte studieren und Ärztin, Physikerin oder Juristin werden. Als Louise Jacobs zur Schule kam, stellte sich jedoch bald heraus, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmte. Sie konnte nicht wie die anderen Kinder Lesen, Schreiben oder Rechnen lernen. Das Kind aus der berühmten Kaffee-Dynastie wird durch ein scheinbar unendliches Trainings- und Therapieprogramm geschleust, in dem sie vor allem lernt, sich selbst als "verkehrt" zu betrachten. Davon handelt ihr Buch: "Fräulein Jacobs funktioniert nicht".


Afrikanische Flüchtlinge importieren religiösen Stil nach Europa
Von Andreas Boueke
In den Krisenregionen Afrikas sind Millionen Menschen auf der Flucht. Aus Eritrea und Äthiopien flüchten vor allem Christen, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer evangelikalen Kirche verfolgt werden. Einige landen auf der Mittelmeerinsel Malta. Dort fordern die Kirchen die Europäische Gemeinschaft dazu auf, Solidarität zu üben. Sie argumentieren, die Situation der afrikanischen Flüchtlinge sei ein europäisches Problem. Viele Malteser fürchten sich vor kulturellen und religiösen Veränderungen, denn die evangelikalen Flüchtlinge bringen einen neuen religiösen Stil auf die ansonsten erzkatholische Insel. So wächst auch dort die Bewegung der charismatischen Pfingstler.

Von Barbara Mannitz
„Wir hatten da etliche Themen - Rauchen, Alkoholkonsum, wann geht man ins Bett – es gibt so viele Sachen, wo man sich gegenseitig erziehen und den anderen an das eigene Bild anpassen will. Und irgendwann laufen beide im gleichen Anorak herum!“ Eine bedrückende Vorstellung, sagt Thea Kimmich-Laux. Viele Paare entscheiden sich deshalb, nur am Wochenende und im Urlaub miteinander zu leben. Andere arbeiten so viel, dass sie sich im Alltag kaum sehen oder wählen gleich zwei Wohnungen in einer Stadt. „Live apart together“ heißt das Schlagwort. Und die Gegenfrage: Wie viel Nähe verträgt die Liebe, wenn die Nähe nicht mehr freiwillig ist - im Alter oder wenn man krank ist und den anderen braucht?


Fußball: FIFA Confederations Cup in Brasilien
Rad: Tour de Suisse / Abschluss
Tennis: ATP Turnier in Halle

Übernahme vom WDR


Von Kay Bandermann
Aufnahme des WDR

Reportage von Jan Ehlert
Die Gleichstellung von Homosexuellen ist in Deutschland - bis auf wenige Ausnahmen im Steuer- und Adoptionsrecht - längst Gegenwart. Und in Großstädten wie Hamburg, Köln oder Berlin gehören schwule und lesbische Pärchen auf den Straßen zum Alltag. Ganz anders aber sieht es noch immer in den ländlicheren Regionen aus. Vor allem für Jugendliche ist das Coming-Out hier schwer. Doch es gibt Beratungsangebote, zum Beispiel von der AIDS-Hilfe Emsland in Lingen. Dort treffen sich regelmäßig offen homosexuelle Menschen aus der Region, zudem gibt es eine Coming-Out-Gruppe, die Jugendliche bei der Suche nach ihrer sexuellen Identität unterstützen will. Die Reportage begleitet Sexualberater bei ihrer Arbeit und spricht mit jungen Homosexuellen über ihre Wünsche und Hoffnungen, sowie ihren alltäglichen Kampf um Akzeptanz.

Von Hubert Schirneck
Es liest Jens Wawrczeck
Aufnahme des RBB

Übernahme vom ARD-Fernsehen



Von Marianne Zückler
Regie: Claudia Johanna Leist
Mit Johanna Gastdorf, Bernhard Schütz, Susanne Pätzold, Leyla Margareta Jafarian, Markus Scheumann u. a.
WDR 2012
Jutta ist Journalistin, Anfang 50 und arbeitet an einer Reportage über das Thema „Älterwerden“. Bei ihren Interviews stößt sie auf Sebastian, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Vor Jahren hatten die beiden eine leiden-schaftliche Affäre. Jutta beschließt, ihre Reportage auf Sebastians Umgang mit dem nahen Tod und dem „Nicht mehr Älterwerden können“ zu fokussieren. Aber ihr Interesse ist nicht nur professionell. Zwei Menschen haben sich gefunden – endlich. Davon ist Jutta überzeugt. Doch wie viel Zeit bleibt ihnen noch?


Am Mikrofon: Henry Altmann

