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stündlich Nachrichten und Wetter

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Wie man in den Gefängnissen das Zusammenwachsen von Ost und West erlebt
Von Alexander Meister
In den Justizvollzugsanstalten Mecklenburg-Vorpommerns ist der Prozess des Zusammenwachsens von Ost und West noch nicht abgeschlossen. Die gesellschaftlichen Umbrüche von einst sind dort immer noch zu spüren: Nur sehr wenige Gefangene gehören einer Kirche an. Und die Seelsorger sind nach wie vor dabei, ihre Aufgabe zu etablieren, die im Westen längst selbstverständlich geworden ist: Vom früheren SED-Staat kaum im Strafvollzug geduldet, blieben evangelische und katholische Theologen auch einige Zeit nach der Wende noch in den Augen vieler Vollzugsbediensteter ein Fremdkörper. Inzwischen verbindet die knapp 500 deutschen Gefängnispfarrer in Ost und West so manches miteinander: Die neuen Gesetze zur Sicherungsverwahrung, der unlängst reformierte Jugendstrafvollzug und die zunehmend restriktive Sicherheitstechnik hinter Gittern bestimmen ihren Alltag. Gefängnisgeistliche, Insassen und Zeitzeugen berichten von ihren Erfahrungen, beschreiben den schwierigen Prozess der Wende in den ostdeutschen Haftanstalten und diskutieren über einen humaneren Strafvollzug.

Reportage von Sibylle Hoffmann
Die Kassiererin stutzt und entschuldigt sich. Die Kundin wartet. Beide lächeln. Einen Moment lang war die Kassiererin unsicher, ob sie das Wechselgeld richtig gezählt hat. Jetzt strahlt sie: Ja! Sie hat’s richtig gemacht. Im CAP-Supermarkt in Hamburgs Alster-City werden die Kunden von Menschen bedient, die körperlich oder auch geistig leichte Einschränkungen haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wiegen Salate an der Theke aus, sie sortieren Waren in die Regale, sie sitzen an der Kasse. Sie haben einen ganz normalen Arbeitsplatz mit den üblichen Anforderungen und müssen den Ansprüchen der gehetzten Mitmenschen, die hier eben schnell noch etwas einkaufen wollen, standhalten. Wie das den Angestellten mit Handicap gelingt, beschreibt diese Reportage.



Von Günter Fink
Die Cote d’Emaraude, die Smaragd Küste, ist ein gut 60 Kilometer langer, felsiger Küstenabschnitt im Nordosten der Bretagne. Eine der schönsten ist die Bucht zwischen der ehemaligen Korsarenstadt Saint Malo - mit ihrem historischen Stadtkern und seiner Stadtmauer - und der knapp 14 Kilometer entfernt gelegenen „Austernhauptstadt“ der Bretagne, Cancale. Hier im Austernparadies steht alles im Zeichen der Delikatesse: in einem der vielen Restaurants oder direkt an den Verkaufsständen vor den „Parcs à Huîtres“ in La Houle. Geprägt wird diese Region nicht nur durch das für die Bretagne typisch wechselhafte Wetter und den gigantischen Tidenhub von 18 Metern, sondern natürlich in erster Linie von den Menschen, die hier leben und arbeiten. - Wie die in Saint Malo lebende und in Cancale arbeitende Therese Limpaler, die ihren Lebensunterhalt mit der Austernzucht verdient. Oder Chefkoch Henry Erwan, der am besten weiß, wie die Austern zubereitet werden. Oder Henry Menard, der Elektriker, der jedes Jahr die Bucht von Mont Saint Michel hoch zu Ross durchquert. Therese Limpaler hat übrigens noch nie eine Perle in einer Auster gefunden, aber dafür lebt sie an einem der schönsten Fleckchen der Welt, wie sie sagt.


Am Mikrofon: Jessica Schlage
Angeschlossen Nordwestradio/Kiraka, der Webchannel für Kinder des WDR
Ouuuuuhhuuuuuuuu! So wird es am Sonntag durch das Mikado-Studio tönen, denn wir kriegen Besuch - von Huskies! Weil die zwar gerne so laut wie Wölfe heulen, aber nicht so gut sprechen können, bringen sie auch ein paar Menschen mit. Zum Beispiel Britta Dunker vom Husky-Team Hüttener Berge. Sie hat ein Rudel mit 19 Huskies und weiß ganz viel über diese besonderen Hunde. Mit denen kann man nämlich nicht nur bei Schnee Schlittenrennen fahren sondern auch das ganze Jahr über spannende Abenteuer erleben. Und Jessica hat ein Husky-Camp für Kinder besucht und miterlebt wie verflixt schnell ein Wagen werden kann, der von 6 Huskies durch den Wald gezogen wird.
Außerdem gibt es – wie jeden Sonntag – den Mikado-Spielplatz, eine Guten-Morgen-Geschichte und Witze.



Von Günter Fink
Die Cote d’Emaraude, die Smaragd Küste, ist ein gut 60 Kilometer langer, felsiger Küstenabschnitt im Nordosten der Bretagne. Eine der schönsten ist die Bucht zwischen der ehemaligen Korsarenstadt Saint Malo - mit ihrem historischen Stadtkern und seiner Stadtmauer - und der knapp 14 Kilometer entfernt gelegenen „Austernhauptstadt“ der Bretagne, Cancale. Hier im Austernparadies steht alles im Zeichen der Delikatesse: in einem der vielen Restaurants oder direkt an den Verkaufsständen vor den „Parcs à Huîtres“ in La Houle. Geprägt wird diese Region nicht nur durch das für die Bretagne typisch wechselhafte Wetter und den gigantischen Tidenhub von 18 Metern, sondern natürlich in erster Linie von den Menschen, die hier leben und arbeiten. - Wie die in Saint Malo lebende und in Cancale arbeitende Therese Limpaler, die ihren Lebensunterhalt mit der Austernzucht verdient. Oder Chefkoch Henry Erwan, der am besten weiß, wie die Austern zubereitet werden. Oder Henry Menard, der Elektriker, der jedes Jahr die Bucht von Mont Saint Michel hoch zu Ross durchquert. Therese Limpaler hat übrigens noch nie eine Perle in einer Auster gefunden, aber dafür lebt sie an einem der schönsten Fleckchen der Welt, wie sie sagt.

Predigt: Dechant Jürgen Wätjer


Von Beate Ziegs
DLR/NDR 2013
Sein Boxstil war spektakulär: leichtfüßig tänzelnd, „schlau wie ein Fuchs“ und „flink wie ein wüster kleiner Teufel“. Mit dieser Technik, die in mancher Hinsicht den Stil des frühen Muhammad Ali vorwegnimmt, wird Johann ‚Rukeli‘ Trollmann am 9. Juni 1933 Deutscher Meister im Halbschwergewicht. Aber schon wenige Tage darauf wird ihm der Titel aberkannt. Denn Trollmann ist Sinto. Und in der Ideologie der Nazis darf es nicht sein, dass ein ‚Zigeuner‘ den ‚arischen‘ Boxern überlegen ist. Später muss er im KZ zu Showkämpfen antreten, bis man ihn schließlich 1944 zu Tode prügelt. Für deutsche Sinti steht sein Schicksal stellvertretend für die 500 000 von den Nazis ermordeten Sinti und Roma. Auf der Suche nach Trollmanns Vermächtnis tut sich die Autorin in der heutigen Boxszene um.





Angeschlossen WDR



Sendung von der Gartenschau mit Birgit Langhammer und Jörgpeter von Clarenau
Live-Musik: Die Mukketierband
Das wird eine aufregende Sendung: Exklusiv bei MIKADO wird ein „Pflanzophon“ erprobt. Mithilfe dieser sensationellen Erfindung kann man Pflanzen interviewen. Drei mutige Kinder wagen es! Später schaut ein prominenter Gast auf der Bühne vorbei: Ernie von der Sesamstraße.


1. Wann wissen Blumen, dass sie blühen können? Wissenschaftler entdecken molekulare Signale in den Pflanzen
Von Peter Kolakowski
2. Brauchen wir Energie aus Biomasse? Bericht von der Internationalen Biomasse-Konferenz in Leipzig
Von Annegret Faber
3. Schwerpunkt: Bedrohte Sprachen – Retten oder untergehen lassen?
a) Afrikas Sprachenvielfalt droht zu verschwinden – Sprachforscher arbeiten gegen das Vergessen an
Von Michael Kurth
b) Warum sprechen wir eigentlich?
Von Daniela Remus
c) Warum sterben Sprachen aus? Interview mit Dr. Friederike Lüpke, University of London, Departement of Linguistics
Von Regina Methler
4. Das Taufliegenherz - Was können wir von Fliegen lernen?
Von Annette Eversberg
5. Was gab es noch? Notizen aus der Welt der Wissenschaft
Von Dieter Möller
6. Die Durchblicker – Wissens-Reportagen von der Ostsee bis zum Bodensee
Auf den Spuren der Urmenschen
Von Carmen Woisczyk


Mit einem bundesweiten Diversity-Tag wollen zahlreiche Organisationen, Einrichtungen, Verbände und Unternehmen am 11. Juni auf die großen Chancen hinweisen, die in gesellschaftlicher Vielfalt liegen. Tan Caglar steht für diese Vielfalt: Der 32-jährige Rollstuhlbasketballer mit türkischen Wurzeln. Er ist Hobby-Schauspieler und arbeitet gelegentlich als Model. Caglar, der wegen einer Rückenmarksschädigung nicht mehr eigenständig gehen kann, hat sein Leben im Rollstuhl akzeptiert. Er ist einer der Führungsspieler bei Hannover United.


Wie man in den Gefängnissen das Zusammenwachsen von Ost und West erlebt
Von Alexander Meister
In den Justizvollzugsanstalten Mecklenburg-Vorpommerns ist der Prozess des Zusammenwachsens von Ost und West noch nicht abgeschlossen. Die gesellschaftlichen Umbrüche von einst sind dort immer noch zu spüren: Nur sehr wenige Gefangene gehören einer Kirche an. Und die Seelsorger sind nach wie vor dabei, ihre Aufgabe zu etablieren, die im Westen längst selbstverständlich geworden ist: Vom früheren SED-Staat kaum im Strafvollzug geduldet, blieben evangelische und katholische Theologen auch einige Zeit nach der Wende noch in den Augen vieler Vollzugsbediensteter ein Fremdkörper. Inzwischen verbindet die knapp 500 deutschen Gefängnispfarrer in Ost und West so manches miteinander: Die neuen Gesetze zur Sicherungsverwahrung, der unlängst reformierte Jugendstrafvollzug und die zunehmend restriktive Sicherheitstechnik hinter Gittern bestimmen ihren Alltag. Gefängnisgeistliche, Insassen und Zeitzeugen berichten von ihren Erfahrungen, beschreiben den schwierigen Prozess der Wende in den ostdeutschen Haftanstalten und diskutieren über einen humaneren Strafvollzug.

Wissenschaftlerinnen ante Portas: die Herren bleiben unter sich
Autorin: Mayke Walhorn
Wirbel um Naomi Wolf: Amerikanische Feministin sorgt für Zündstoff
Autorin: Verena Gonsch
Neue Töne aus Hannover: Mädchenchor ohne Faltenrock-Image
Autorin: Karin Dzionara
Viel erlebt in 90 Jahren: Schriftstellerin Judith Kerr blickt zurück
Autorin: Katharina Mahrenholtz
Liberales Prostitutionsgesetz: Deutschland und der Sex-Tourismus
Autorin: Julia Jakob


Tennis: French Open in Paris / Frankreich
Formel 1: Großer Preis von Kanada
Radsport: Tour de Suisse

Angeschlossen WDR


Von Heiner Wember
Aufnahme des WDR

Reportage von Sibylle Hoffmann
Die Kassiererin stutzt und entschuldigt sich. Die Kundin wartet. Beide lächeln. Einen Moment lang war die Kassiererin unsicher, ob sie das Wechselgeld richtig gezählt hat. Jetzt strahlt sie: Ja! Sie hat’s richtig gemacht. Im CAP-Supermarkt in Hamburgs Alster-City werden die Kunden von Menschen bedient, die körperlich oder auch geistig leichte Einschränkungen haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wiegen Salate an der Theke aus, sie sortieren Waren in die Regale, sie sitzen an der Kasse. Sie haben einen ganz normalen Arbeitsplatz mit den üblichen Anforderungen und müssen den Ansprüchen der gehetzten Mitmenschen, die hier eben schnell noch etwas einkaufen wollen, standhalten. Wie das den Angestellten mit Handicap gelingt, beschreibt diese Reportage.

Von Andreas Kaufmann
Es liest Felix von Manteuffel
Aufnahme des RBB

Übernahme vom ARD-Fernsehen



Anlässlich des Todes von Hubert Wiedfeld am 2. Juni 2013
Nach einem Exposé von René Magritte
Von Hubert Wiedfeld
Komposition: Gerd Bessler
Regie: Norbert Schaeffer
Mit Gisela Trowe, Dominique Horwitz, Walter Renneisen, Marianne Lochert, Peter Fricke, Fritz Bachschmidt, Susanne Schäfer, Balduin Baas, Jens Wawrczeck, Ulrich Wildgruber, Gerhard Olschewski, Walter Andreas Schmitz, Christoph Schmidt, Manfred Steffen, Werner Eichhorn und Katharina Matz
NDR/SDR/SR 1991
„Der Schatten und sein Schatten“ spielt im Brüssel des Jahres 1940 und ist ein amüsantes, schwarzes Stück Radio-Literatur. Der Gangster Alfred, der wegen Bankraubs und Mords im Gefängnis gesessen hat, wird vorzeitig entlassen. Seine Suche nach der damaligen Beute löst eine rasante Serie von spektakulären kriminellen Aktionen und subtilsten detektivischen Ermittlungen aus.
Hörspiel des Jahres 1991.


