NDR Info Nachrichtenarchiv
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Istanbul: Die türkische Polizei hat das Protestlager der Regierungsgegner im Gezi-Park mit Gewalt geräumt. Sie feuerte Tränengas-Granaten auf das Zeltlager ab und rückte anschließend mit mehreren Hundertschaften auf das Gelände vor. Bagger rissen Barrikaden nieder. Mehrere Verletzte wurden davongetragen. Die Vorsitzende der Grünen, Roth, hielt sich in dem Protestlager auf. Sie zeigte sich in einem Telefoninterview mit der ARD entsetzt über das Vorgehen der Polizei. Wörtlich sprach Roth von Krieg gegen die Bevölkerung. Zudem erhob die Grünen-Politikerin Vorwürfe, die Sicherheitskräfte hätten auch ein Hotel in der Nähe des Taksim-Platzes mit Tränengas beschossen. Kurz zuvor hatte der türkische Ministerpräsident Erdogan den regierungskritischen Besetzern noch ein Ultimatum gestellt und mit Polizeigewalt gedroht. Er reagierte damit auf die Ankündigung der türkischen Protestbewegung, ihren Widerstand fortzusetzen. Die Demonstrationen hatten sich vor zwei Wochen an dem Streit um ein umstrittenes Bauprojekt im Gezi-Park entzündet. Inzwischen geht es der Protestbewegung aber auch um die Verteidigung der Meinungsfreiheit.| 16.06.2013 01:00 Uhr
Teheran: Im Iran hat der Kandidat des Reformlagers, Hassan Ruhani, die Präsidentenwahl gewonnen. Er erzielte mit 51 Prozent der Stimmen bereits im ersten Durchgang die erforderliche absolute Mehrheit. Nach der offiziellen Bekanntgabe des Wahlergebnisses strömten zehntausende Anhänger Rohanis auf die Straßen und feierten. Die USA bekräftigten nach dem Wahlsieg des 64-jährigen ihr Interesse an einer diplomatischen Beilegung des Atomstreits mit Teheran.| 16.06.2013 01:00 Uhr
Kairo: Ägypten hat nach den Worten von Präsident Mursi alle diplomatischen Beziehungen zu Syrien abgebrochen. Mursi erklärte, auch die Botschaft von Damaskus in Kairo werde umgehend geschlossen. Als Grund nannte er das gewaltsame Vorgehen des Regimes von Präsident Assad gegen sein eigenes Volk. Zugleich forderte Mursi die Miliz der libanesischen Hisbollah-Bewegung auf, Syrien sofort zu verlassen. Die Miliz kämpft seit einigen Wochen offen an der Seite des Regimes gegen die Aufständischen.| 16.06.2013 01:00 Uhr
Magdeburg: Im Kampf gegen das Hochwasser an einem gebrochenen Deich bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt ist die Sprengung zweier Lastkähne in der Elbe geglückt. Mit der Versenkung der Schiffe wurde nach Angaben der Bundeswehr, eine rund 90 Meter lange Lücke im Deich auf etwa 20 Meter reduziert. Damit kann sich das Hochwasser nicht mehr so stark wie bislang ausbreiten. Im Minutentakt setzten Hubschrauber große Sandsäcke in die Kähne, um sie zu beschweren. Da die Schiffe die Lücke im Damm nicht vollständig schließen konnten soll heute eine dritte Schute gesprengt werden. In den norddeutschen Hochwassergebieten entspannt sich dagegen die Lage weiter. Gestern konnten die ersten Bewohner der geräumten Altstadt von Lauenburg in Schleswig-Holstein in ihre Häuser zurückkehren.| 16.06.2013 01:00 Uhr
Dresden: Die Linke hat ihr Programm für die Bundestagswahl mit großer Mehrheit verabschiedet. Lediglich fünf der etwa 550 Delegierten stimmten in Dresden gegen das Programm mit dem Titel "100 Prozent sozial". Es gab zudem einige Enthaltungen. Die Linke setzt sich in dem Programm dafür ein, Wohlhabende deutlich stärker zu besteuern. Auch Erbschaften und große Vermögen sollen mehr als bisher herangezogen werden. Ein weiteres Parteiziel ist, den Hartz-IV-Regelsatz anzuheben und eine Mindestrente von 1050 einzuführen.| 16.06.2013 01:00 Uhr
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Das Wetter: Es ist teils gering bewölkt und meist trocken, im Verlauf der Nacht zur Nordsee hin zunehmende Schauerneigung. Tiefstwerte 12 bis 9 Grad. Am Tage Sonne und Wolken im Wechsel, nach Norden hin gebietsweise Schauer. Temperaturen von 15 Grad auf Sylt, 19 Grad in Duisburg bis 21 Grad in Harznähe. Die weiteren Aussichten: Am Montag teils länger heiter, am Abend westlich der Weser Schauer und Gewitter möglich, 17 bis 28 Grad. Am Dienstag wechselhaft bei 19 bis 30 Grad.| 16.06.2013 01:00 Uhr