NDR Info Nachrichtenarchiv
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Lauenburg: Die Lage in den norddeutschen Hochwasser-Gebieten entlang der Elbe entspannt sich weiter. In der schleswig-holsteinischen Stadt Lauenburg können voraussichtlich um 8 Uhr die ersten Bewohner in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Zunächst sollen aber Statiker prüfen, ob die Tragfähigkeit der Gemäuer sichergestellt ist. Rund 300 Bewohner der Altstadt hatten ihre Häuser am vergangenen Sonntag verlassen müssen. Im niedersächsischen Hitzacker können die Bewohner bereits seit gestern wieder zuhause wohnen. Die Pegelstände der Elbe sinken überall in Norddeutschland, aber nur langsam. Eine Entwarnung geben die Krisenstäbe noch nicht. Die Gefahr von Dammbrüchen sei immer noch hoch.| 15.06.2013 06:15 Uhr
Berlin: Bundeswirtschaftsminister Rösler hat sich mit dem Kompromiss der EU-Staaten zu Freihandelsverhandlungen mit den USA zufrieden gezeigt. Rösler betonte, Verzögerungen bei den Gesprächen wären das falsche Signal gewesen. Der Ressortchef äußerte sich, nachdem sich die EU-Handelsminister in Luxemburg auf eine gemeinsame Linie geeinigt hatten. Sie hatten den audiovisuellen Kulturbereich vorerst aus dem Verhandlungsmandat für die Europäische Kommission ausgeklammert. Frankreich und Deutschland hatten mögliche Nachteile für die Kulturförderung geltend gemacht, etwa bei Subventionen für Filme. Eine Freihandelszone EU-USA soll nach Berechnungen der EU-Kommission zu 400.000 neuen Arbeitsplätzen in Europa führen.| 15.06.2013 06:15 Uhr
Teheran: Bei der Präsidentenwahl im Iran ist offenbar der Reformkandidat Ruhani in Führung gegangen. Dem Innenministerium in Teheran zufolge liegt der Bürgermeister der Hauptstadt, Ghalibaf, an zweiter Stelle vor dem Hardliner Dschalili. Insgesamt hatten sich bei der gestrigen Wahl sechs Kandidaten um die Nachfolge von Mahmud Ahmadinedschad beworben. Dieser darf laut iranischer Verfassung nach zwei Amtszeiten nicht mehr für das Amt des Präsidenten antreten.| 15.06.2013 06:15 Uhr
Athen: Griechenlands Ministerpräsident Samaras will nach den massiven Protesten wegen der überraschenden Abschaltung des staatlichen Rundfunks ERT einen Teil des Sendebetriebs wieder aufnehmen. Ein unabhängiges Gremium könnte einige Redakteure einstellen, damit bestimmte Programme ab sofort wieder gesendet würden, schlug der Regierungschef vor. Er reagierte damit auch auf die Streiks und die Kritik seiner beiden Koalitionspartner, den Sozialisten und der Demokratischen Linken. Die Abschaltung soll nach Angaben der Regierung dazu beitragen, die Auflagen des Sparprogramms zu erfüllen, das die internationalen Geldgeber dem hoch verschuldeten Land auferlegt haben.| 15.06.2013 06:15 Uhr
Hamburg: Namen und weitere Daten von mehr als einhunderttausend Treuhandgesellschaften und Firmen in Steueroasen sind von heute an für jeden Internetnutzer zugänglich. Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks und der Süddeutschen Zeitung wird das Internationale Konsortium für Investigativen Journalismus ICIJ einen Teil der so genannten „Offshore-Leaks“-Daten im Laufe des Tages im Internet veröffentlichen. Ziel sei es, einen Beitrag zur Transparenz in Steueroasen zu leisten, sagte ICIJ-Chef Ryle dem NDR. Er betonte, dass sensible Daten wie etwa Passkopien, Kontonummern oder vertrauliche Korrespondenzen nicht veröffentlicht würden. Auch die Quellen würden nicht genannt. In den vergangenen Monaten hatten Journalisten weltweit insgesamt rund 2,5 Millionen Datensätze ausgewertet und umfassend darüber berichtet.| 15.06.2013 06:15 Uhr