NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Bundeskanzlerin Merkel hat wegen der neuen Entwicklung im Syrien-Konflikt eine rasche Sitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert. In einem Interview mit der britischen BBC äußerte sie die Hoffnung, dass die Teilnehmer dort zu einer gemeinsamen Haltung kommen werden. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, die Bundesregierung besitze keine eigenen Erkenntnisse über einen Einsatz von Chemiewaffen durch syrische Regierungssoldaten. US-Präsident Obama hat entschieden, die Aufständischen in Syrien militärisch stärker zu unterstützen. Nach Erkenntnissen amerikanischer Geheimdienste haben die Truppen von Präsident Assad im Bürgerkrieg das Nervengift Sarin eingesetzt. Russland bezweifelte die Angaben aus den USA, das syrische Regime bezeichnete sie als Lüge.| 14.06.2013 19:15 Uhr
Hitzacker: Die Lage in den norddeutschen Hochwassergebieten entspannt sich langsam. In Hitzacker in Niedersachsen konnten die Bewohner heute früh wieder in ihre Häuser zurückkehren. Im schleswig-holsteinischen Lauenburg setzen die Einsatzkräfte Pumpen ein, um die Straßen vom Wasser zu befreien. Die Evakuierung der Altstadt soll morgen früh aufgehoben werden. Der Druck auf die Dämme ist jedoch unverändert hoch. Eine Entwarnung wurde noch nicht gegeben. In Brandenburg und Sachen-Anhalt breitet sich das Wasser der Elbe dagegen weiter aus. Nach Angaben des Krisenstabes sind im Landkreis Stendal zwei Notddeiche gebrochen.| 14.06.2013 19:15 Uhr
Düsseldorf: SPD-Chef Gabriel hat gefordert, erzieherischen und sozialpflegerischen Berufe einen höheren Stellenwert zu geben. Es müsse darüber diskutiert werden, warum ein Stahlarbeiter dreimal so viel verdiene wie eine Erzieherin, sagte Gabriel auf dem Bundeskongress der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Die Teilung zwischen technischen und kaufmännischen Berufen auf der einen und sozialen Berufen auf der anderen Seite müsse endlich überwunden werden. Gabriel betonte, Voraussetzung für mehr Investitionen in Bildung seien Steuererhöhungen und damit ein Regierungswechsel bei der Bundestagswahl. Er forderte die Gewerkschaft zum Schulterschluss mit SPD und Grünen auf.| 14.06.2013 19:15 Uhr
Teheran: Im Iran ist ein neuer Staatspräsident gewählt worden. Wegen des unerwartet großen Andrangs blieben die Wahllokale zwei Stunden länger geöffnet. Die hohe Wahlbeteiligung könnte darauf hindeuten, dass Anhänger des Reformlagers auf ein Wahlboykott verzichtet und stattdessen für einen der gemäßigteren Kandidaten gestimmt haben. Für die Nachfolge von Präsident Ahmadinedschad, der nicht wieder antreten durfte, standen sechs Kandidaten zur Auswahl. Mit einem Ergebnis wird erst morgen gerechnet. Möglicherweise kommt es in einer Woche zu einer Stichwahl.| 14.06.2013 19:15 Uhr
New York: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die neuen israelischen Pläne für den Ausbau von Siedlungen im Westjordanland scharf verurteilt. Das Vorhaben sei eine Verletzung des Völkerrechts und unterwandere die Bemühungen um eine Zwei-Staaten-Lösung mit den Palästinensern, sagte Bans Sprecher. Nach Angaben von Menschenrechtlern will Israel in zwei isolierten Siedlungen im Westjordanland mehr als 1.000 neue Wohneinheiten bauen lassen. Mehr als 100 illegal errichtete Wohnungen sollen nachträglich für rechtmäßig erklärt werden. Die Pläne gelten auch als Rückschlag für die jüngste Initiative von US-Außenminister Kerry, den stockenden Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern wieder in Gang zu bringen.| 14.06.2013 19:15 Uhr