NDR Info Nachrichtenarchiv
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Damaskus: Die Opposition in Syrien hat die Absicht der US-Regierung begrüßt, die Rebellen militärisch zu unterstützen. Der Generalstabschef der "Freien Syrischen Armee" sagte, die Pläne müssten jetzt so schnell wie möglich umgesetzt werden. Der Vorsitzende des Oppositionsbündnisses "Nationale Koalition" sprach von einem Schritt in die richtige Richtung. Das Töten der Regierungstruppen müsse gestoppt werden. Zuvor hatte das Weiße Haus mitgeteilt, die USA hätten keinen Zweifel mehr daran, dass das Regime in Damaskus Giftgas eingesetzt hat. Es gebe deshalb Überlegungen, die Rebellen in Syrien mit Waffen zu versorgen. NATO-Generalsekretär Rasmussen forderte Präsident Assad auf, Inspektoren der Vereinten Nationen ins Land zu lassen, damit die UNO alle Berichte zum Einsatz chemischer Waffen untersuchen kann.| 14.06.2013 11:45 Uhr
Lauenburg: Die Elbfluten sind weiter auf dem Rückzug. In der Altstadt von Lauenburg in Schleswig-Holstein bereiten sich die Einsatzkräfte darauf vor, die Pumpen wieder anzuwerfen. Sie sollen die Straßen von Wasser befreien, das zum Teil noch knie-hoch steht. Anschließend werden Spezialisten die Gas- und Stromleitungen in Lauenburg kontrollieren. Wann die rund 300 Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können, ist aber noch unklar. Im niedersächsischen Hitzacker ist dagegen die Evakuierung der Altstadt schon heute früh aufgehoben worden. In Mecklenburg-Vorpommern hat das Elbe-Hochwasser nach Einschätzung von Umweltminister Backhaus mehr Schaden angerichtet als die Fluten von 2002.| 14.06.2013 11:45 Uhr
Berlin: Der Bundestag hat am Vormittag des Volksaufstands in der DDR vor 60 Jahren gedacht. Neben Parlamentspräsident Lammert sprach auch Bundespräsident Gauck zu den Abgeordneten. Das Wissen über den 17. Juni müsse zum Allgemeingut aller Deutschen werden, sagte Gauck. Dann könne dieser Tag auch jene Anerkennung erfahren, die ihm als Volksaufstand gebühre. Am 17. Juni 1953 hatten in zahlreichen Städten der DDR hunderttausende Arbeiter gegen die Erhöhung ihrer Arbeitsnormen protestiert. Später kam der Ruf nach freien Wahlen hinzu. Der Aufstand wurde schließlich von Volkspolizisten und sowjetischen Truppen niedergeschlagen. Mehr als 50 Demonstranten kamen dabei ums Leben.| 14.06.2013 11:45 Uhr
Teheran: Im Iran hat die Wahl eines neuen Präsidenten begonnen. Zur Stimmabgabe sind mehr als 50 Millionen Menschen aufgerufen. Der bisherige iranische Präsident Ahmadinedschad darf laut Verfassung keine dritte Amtszeit antreten. Um seine Nachfolge bewerben sich insgesamt sechs Kandidaten. Sollte keiner von ihnen die erforderliche Mehrheit erzielen, kommt es in einer Woche zu einer Stichwahl. Das Ergebnis soll morgen bekanntgegeben werden.| 14.06.2013 11:45 Uhr
Biblis: Mit dem Schrecken sind die Fahrgäste eines ICE in Südhessen davon gekommen, deren Zug gegen einen umgestürzten Baum prallte. Die 600 Reisenden mussten aber nahezu die halbe Nacht in den Abteilen verharren, wie die Bahn mitteilte. Weil sich die Oberleitungen um den ICE gewickelt hatten, konnten Rettungsmannschaften die Menschen erst nach knapp sieben Stunden befreien. Sturmböen hatten den Baum auf die Bahnstrecke Frankfurt-Mannheim gefegt.| 14.06.2013 11:45 Uhr