NDR Info Nachrichten vom 14.06.2013:

USA gehen von Giftgas-Einsatz in Syrien aus

Washington: Die USA sind davon überzeugt, dass im Bürgerkrieg in Syrien Giftgas zum Einsatz gekommen ist. Das sagte der stellvertretende Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Rhodes. Untersuchungen des US-Geheimdienstes zeigten die Verwendung chemischer Waffen durch das Assad-Regime. Bei mehreren Angriffen mit dem Nervengas Sarin seien bis zu 150 Menschen getötet worden. Laut Rhodes denkt US-Präsident Obama nun darüber nach, die Rebellen in Syrien verstärkt militärisch zu unterstützen. Obama hatte den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung als "rote Linie" für ein Eingreifen in den Bürgerkrieg bezeichnet.| 14.06.2013 09:15 Uhr

Weitere Entspannung in den Hochwasserregionen

Hitzacker: Die Bewohner der Altstadt des niedersächsischen Ortes können in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Pegelstand der Elbe sank auf sieben Meter 72. Damit unterschritt er die Marke, die der Landkreis Lüchow-Dannenberg als Voraussetzung für ein Ende der Evakuierung genannt hatte. Eine grundsätzliche Entwarnung gibt es in den meisten Hochwassergebieten aber noch nicht. In Mecklenburg-Vorpommern machten Regenschauer den Einsatzkräften zu schaffen. Sie hätten zwar keinen Einfluss auf den Pegelstand, hieß es. Die Niederschläge belasteten die aufgeweichten Deiche aber zusätzlich. Auch in Sachsen-Anhalt ist die Lage weiter angespannt. In Fischbeck fließt nach wie vor Wasser durch einen gebrochenen Deich.| 14.06.2013 09:15 Uhr

Bundestag erinnert an Aufstand des 17. Juni

Berlin: Im Bundestag hat eine Gedenkfeier zum Volksaufstand in der ehemaligen DDR begonnen. Bundespräsident Gauck hält zur Stunde eine Rede. In den Tagen um den 17. Juni vor 60 Jahren waren in der DDR Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie forderten mehr Freiheit und Demokratie. Der Aufstand wurde damals von sowjetischen Panzern niedergeschlagen. Danach vollstreckte die DDR-Justiz massenhaft Unrechts-Urteile.| 14.06.2013 09:15 Uhr

Lenkt Erdogan in Istanbul ein?

Ankara: Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat erneut mit Vertretern der Protestbewegung gesprochen. Nach Angaben eines Regierungssprechers dauerte das Treffen mehr als vier Stunden. Dabei sei es um das umstrittene Bauprojekt im Gezi-Park gegangen. Man wolle zunächst eine Entscheidung des Gerichts abwarten. Sollten die Richter den Baustopp bestätigen, werde die Regierung das akzeptieren. Das Bauprojekt auf dem Gelände war Auslöser des Protestes. Er hat sich jedoch zu einer Bewegung gegen die Politik von Ministerpräsident Erdogan ausgeweitet. Mehrere hundert Demonstranten harrten auch in der vergangenen Nacht wieder auf dem Taksim-Platz in Istanbul aus. Zu neuen Auseinandersetzungen mit der Polizei kam es nicht.| 14.06.2013 09:15 Uhr

Nicaragua macht Panamakanal Konkurrenz

Managua: In Nicaragua soll ein neuer Kanal zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean gebaut werden. Das Parlament des mittelamerikanischen Landes billigte das Projekt mit großer Mehrheit. Es hat ein Volumen von umgerechnet gut 30 Milliarden Euro und soll von einem chinesischen Unternehmen realisiert werden. Neben der Wasserstraße sollen eine Eisenbahnlinie, eine Ölpipeline, zwei Häfen und ein Flughafen entstehen. Mit dem Projekt will Nicaragua dem Panama-Kanal Konkurrenz machen. Die Regierung in Managua verspricht sich davon einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung und Millioneneinnahmen.| 14.06.2013 09:15 Uhr

Börse Kompakt

Zur Börse: Der Dax steigt um 0,8 Prozent auf 8.158. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 1,9 Prozent höher bei 12.687. Der Euro wird mit einem Dollar 33 35 gehandelt.| 14.06.2013 09:15 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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