NDR Info Nachrichtenarchiv
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Hitzacker: In den norddeutschen Hochwassergebieten sind die Pegelstände der Elbe in den vergangenen Stunden weiter gesunken. Die Deiche hielten den Wassermassen bislang stand. Allerdings kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Mancherorts treten Sickerstellen an den Deichen auf. In Hitzacker dürfen die Bewohner der Altstadt seit heute früh wieder in ihre Häuser zurückkehren. Der Pegelstand der Elbe war dort in der Nacht auf 7 Meter 75 gesunken. Die Evakuierung in Lauenburg konnte dagegen noch nicht aufgehoben werden. Zur aktuellen Lage will sich der Krisenstab am Vormittag äußern. Die Schäden in Mecklenburg-Vorpommern werden nach Einschätzung von Umweltminister Backhaus vermutlich höher ausfallen als beim Hochwasser von 2002. Damals waren sie auf gut zehn Millionen Euro beziffert worden.| 14.06.2013 07:45 Uhr
Washington: Die US-Regierung hat offenbar keine Zweifel mehr daran, dass das syrische Regime Giftgas einsetzt. Nach offiziellen Angaben des Weißen Hauses kamen bis zu 150 Menschen durch Chemiewaffen ums Leben. Die USA wollen die Rebellen gegen Machthaber Assad nun militärisch unterstützen. Präsident Obama hatte mehrfach erklärt, sollten Chemiewaffen eingesetzt worden sein, wäre eine Grenze überschritten. Zuvor hatten bereits Frankreich und Großbritannien über den Einsatz von Giftgas durch das Assad-Regime in Syrien berichtet.| 14.06.2013 07:45 Uhr
Istanbul: Die türkische Regierung will im Streit um den Gezi-Park möglicherweise einlenken. Ein Regierungssprecher sagte in der vergangenen Nacht, man wolle zunächst die Entscheidung des Gerichts abwarten, das die Bauarbeiten in dem Park gestoppt hatte. Sollten die Richter den Baustopp bestätigen, werde die Regierung das akzeptieren. Ministerpräsident Erdogan hatte sich zuvor mit Vertretern der sogenannten Taksim-Plattform getroffen. Das regierungskritische Bündnis protestiert seit Wochen gegen den geplanten Kasernen-Nachbau im Gezi-Park. Dabei war es wiederholt zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.| 14.06.2013 07:45 Uhr
Berlin: Bei der Europawahl im kommenden Jahr gilt in Deutschland die Drei-Prozent-Hürde. Das hat der Bundestag beschlossen. Die Neuregelung geht auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zurück. Es hatte vor eineinhalb Jahren die Fünf-Prozent-Hürde bei Europawahlen gekippt. Einen kompletten Verzicht auf die Sperrklausel lehnte der Bundestag ab. Dagegen wollen mehrere kleinere Parteien klagen. Heute erinnert der Bundestag an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der ehemaligen DDR. Bundespräsident Gauck wird eine Rede halten.| 14.06.2013 07:45 Uhr
Managua: In Nicaragua soll ein neuer Kanal zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean gebaut werden. Das Parlament des mittelamerikanischen Landes billigte das Projekt mit großer Mehrheit. Es hat ein Volumen von umgerechnet gut 30 Milliarden Euro und soll von einem chinesischen Unternehmen realisiert werden. Neben der Wasserstraße sollen eine Eisenbahnlinie, eine Ölpipeline, zwei Häfen und ein Flughafen entstehen. Mit dem Projekt will Nicaragua dem Panama-Kanal Konkurrenz machen.| 14.06.2013 07:45 Uhr