NDR Info Nachrichtenarchiv
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Hitzacker: Der Pegelstand der Elbe ist in der niedersächsischen Stadt auf 7 Meter 76 gefallen. Damit wurde nach Angaben des Krisenstabes die kritische Marke für ein Ende der Evakuierung der Innenstadt erreicht. Bewohner dürfen voraussichtlich in Kürze in ihre Häuser zurückkehren. Katastrophenhelfer und Behörden in Norddeutschland bleiben allerdings weiter in Alarmbereitschaft. Das Hochwasser steht auf hohem Niveau und sinkt nur langsam. Eine Rückkehr zur Normalität sei noch nicht absehbar, so der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Hannover. Der Kampf gegen das Hochwasser und das Aufweichen der Deiche werde bis mindestens Anfang kommender Woche anhalten, so ein Sprecher. Auch in Lauenburg in Schleswig-Holstein wollen die Behörden keine Entwarnung geben. Sie lassen weiter offen, ab wann die Unterstadt wieder bewohnt werden kann. Experten müssten zunächst klären, ob die überfluteten Straßen das Gewicht der Hochleistungspumpen aushalten.| 14.06.2013 05:30 Uhr
Fischbeck: Die Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt ist nach Einschätzung des Krisenstabs im Moment stabil, aber nicht ungefährlich. Vor allem im Landkreis Stendal bleibt die Situation nach Informationen des MDR angespannt. Hunderte Bewohner des Ortes Neukamern müssen offenbar derzeit ihre Häuser verlassen. Nach einem Deichbruch bei Fischbeck am Montag hatte sich die Elbe bis zuletzt flächendeckend ausgebreitet. Auch der Bau neuer Ringdeiche konnte ein Einbrechen des Hochwassers in die Region östlich der Elbe nicht verhindern. Damit das Wasser schneller in die Havelpolder abfließen kann, plant die Bundeswehr einen zweiten Durchbruch der Landstraße 18 zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Unterdessen sprechen die Behörden in Bayern von leichter Entspannung. Bundespräsident Gauck will heute ins besonders betroffene Deggendorf reisen. Dort wolle er Einsatzkräfte und Hochwasser-Betroffene moralisch unterstützen, heißt es.| 14.06.2013 05:30 Uhr
Lüneburg: In den überfluteten Regionen Norddeutschlands steigt offenbar die Infektionsgefahr. Nach Informationen des NDR warnt der Landkreis Lüneburg vor Fäkalbakterien und Viren, die aus überfluteten Klärgruben ins Hochwasser gespült worden sind. Es bestehe unter anderem die Gefahr, sich mit Hepatitis A anzustecken. Ein Grund zur Panik besteht laut Behörden allerdings nicht. Das Trinkwasser werde ständig kontrolliert und sei unbedenklich, so das Robert-Koch-Insitut in Berlin.| 14.06.2013 05:30 Uhr
Das Wetter: Heute zunächst noch viele Wolken, später freundlicher, im Norden örtlich vereinzelte Schauer. Maximal 16 bis 21 Grad. Das waren aktuelle Informationen aus den Hochwassergebieten.| 14.06.2013 05:30 Uhr