NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Der Fluthilfe-Fonds von Bund und Ländern wird etwa acht Milliarden Euro umfassen. Das teilte Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht nach einem Treffen der Länderregierungschefs mit Bundesfinanzminister Schäuble mit. Die Kosten wollen sich Bund und Länder teilen. Noch offen ist die genaue Ausgestaltung und Finanzierung des Fonds. Dies soll bis zum 5. Juli geklärt werden. Bundesinnenminister Friedrich hat unterdessen mit mehreren Bundesländern, darunter auch Schleswig-Holstein, ein Abkommen für die rasche Auszahlung von Soforthilfen unterzeichnet. Kanzlerin Merkel hatte dafür rund 100 Millionen Euro in Aussicht gestellt.| 13.06.2013 15:45 Uhr
Berlin: Bund und Länder haben sich auf einen Weg geeinigt, um das Gesetz für die Suche nach einem Atommüll-Endlager noch vor der Bundestagswahl verabschieden zu können. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios kamen sie überein, die strittige Frage der Zwischenlagerung von 26 noch erwarteten Castor-Behältern vorerst auszuklammern werden. Eine Entscheidung soll es nun bis Anfang 2014 geben. Die Atompolitik ist heute auch noch Thema des Gesprächs von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder.| 13.06.2013 15:45 Uhr
Berlin: Der Bundestag hat beschlossen, den Nachzug Angehöriger von Spätaussiedlern zu erleichtern. Das Parlament stimmte mit großer Mehrheit für einen Entwurf aus dem Bundesrat. Er sieht Härtefallregelungen für Angehörige vor, die zum Beispiel durch eine Krankheit nicht in der Lage sind, deutsche Sprachkenntnisse zu erwerben. In der Regel müssen diese vor der Einreise nach Deutschland nachgewiesen werden. Bundesinnenminister Friedrich hatte zuvor in einer Regierungserklärung die Versöhnungsbereitschaft der deutschen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.| 13.06.2013 15:45 Uhr
Düsseldorf: Die europäischen Auto-Hersteller haben den Vorstoß der EU für ein automatisches Notrufsystem in Neuwagen begrüßt. Der Branchenverband ACEA sprach von einem ambitionierten Vorhaben. Allerdings sei die Zeit für die Umsetzung sehr knapp bemessen. Die EU-Kommission dringt darauf, dass von Oktober 2015 an alle neuen PKW und Nutzfahrzeuge in den Ländern der Europäischen Union mit dem Notrufsystem ausgestattet sind. Die Technologie namens "eCall" soll schnelle Hilfe bei einem Crash garantieren, indem sie den Rettungsdiensten automatisch den Unfallort meldet. Auch Fahrzeugart und Fahrtrichtung werden bei dem Notruf übermittelt. Die EU-Kommission geht davon aus, dass so 2.500 Tote pro Jahr in Europa vermieden werden können.| 13.06.2013 15:45 Uhr
Damaskus: Im syrischen Bürgerkrieg sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile mehr als 93-tausend Menschen getötet worden. Oftmals würden sowohl von den Regierungstruppen als auch von den Rebellen Kinder in den Kampf geschickt, so die UNO weiter. Ein Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wirft den Soldaten des syrischen Machthabers Assad außerdem vor, Jugendliche zu foltern, um Informationen oder Geständnisse zu erhalten.| 13.06.2013 15:45 Uhr
Wiesbaden: Die Polizei hat bei einer Razzia in mehreren Bundesländern und im Ausland eine mutmaßliche Bande von Kunstfälschern ausgehoben. Sie sollen seit 2005 über 400 gefälschte Gemälde verkauft und so einige Millionen Euro verdient haben. Laut Bundeskriminalamt durchsuchten Fahnder unter anderem Galerien und andere Gebäude in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Auch in Israel und der Schweiz gab es Durchsuchungen. Zwei von sechs Verdächtigen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Polizei stellte mehr als 1000 Kunst-Objekte sicher.| 13.06.2013 15:45 Uhr