NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Kanzlerin Merkel kommt zur Stunde mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer zusammen, um über das Hilfsprogramm für die Flutopfer zu sprechen. Der nationale Fonds wird ein Volumen von acht Milliarden Euro haben. Bund und Länder wollen die Kosten jeweils zur Hälfte übernehmen. Die Bundesregierung hat bereits mit einigen Ländern Abkommen für die Auszahlung von Soforthilfen von 100 Millionen Euro unterzeichnet. Dazu gehören Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Verhandlungen mit anderen Ländern laufen noch. Die Lage in den Hochwassergebieten ist trotz sinkender Pegelstände weiterhin angespannt, weil viele Deiche durchnässen. Verteidigungsminister de Maizière besuchte am Vormittag den Kreis Lüchow-Dannenberg, um sich ein Bild vom Hilfseinsatz der Soldaten zu machen.| 13.06.2013 15:15 Uhr
Berlin: Bund und Länder haben sich auf einen Weg geeinigt, um das Gesetz für die Suche nach einem Atommüll-Endlager noch vor der Bundestagswahl verabschieden zu können. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios kamen sie überein, die strittige Frage der Zwischenlagerung von 26 noch erwarteten Castor-Behältern vorerst auszuklammern werden. Eine Entscheidung soll es nun bis Anfang 2014 geben. Ursprünglich war die definitive Klärung der Zwischenlagerung an das Endlagersuchgesetz geknüpft. Die Atompolitik ist heute auch noch Thema des Gesprächs von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder.| 13.06.2013 15:15 Uhr
Berlin: Die Zuwanderung nach Deutschland hat seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich zugelegt. Nach einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - OECD - kommen besonders viele Menschen aus den Krisenländern. So sei zwischen 2007 und 2011 der Zuzug aus Griechenland um 73 Prozent angestiegen, aus Spanien um knapp 50 Prozent. Auffällig sei allerdings, dass viele offenbar nicht dauerhaft in die Bundesrepublik wollten, heißt es in der Studie weiter. Demnach blieb in den vergangenen Jahren nur jeder zweite Grieche und sogar nur jeder dritte Spanier länger als ein Jahr in Deutschland.| 13.06.2013 15:15 Uhr
Ankara: Zwei Wochen nach dem Beginn der Demonstrationen auf dem Takzim-Platz in Istanbul hat der türkische Ministerpräsident Erdogan ultimativ ein Ende der Protest-Aktionen verlangt. Auf einer Konferenz seiner AKP-Partei sprach er von einer letzten Warnung. Gleichzeitig gab es heute auch Meldungen, wonach die türkische Regierung eine Volksabstimmung über das umstrittene Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park erwägt. Wer daran teilnehmen könnte und inwiefern das Referendum bindend sein soll, ist aber noch unklar. An der geplanten Bebauung des Gezi-Parks hatten sich die ersten Demonstrationen in Istanbul entzündet. Sie schlugen aber bald um in landesweite Proteste gegen den Regierungsstil Erdogans.| 13.06.2013 15:15 Uhr
Denver: Im US-Bundesstaat Colorado treiben Waldbrände tausende Menschen in die Flucht. Nach einem Bericht des Senders CNN wurden allein in der Nähe von Colorado-Springs fast einhundert Häuser ein Opfer der Flammen. Die Behörden ließen vorsorglich ein Gefängnis räumen und verlegten die Insassen in andere Haftanstalten. Insgesamt vernichteten die Brände in Colorado bereits mehr als 6-tausend Hektar Wald. Die Feuer werden von Trockenheit begünstigt und immer wieder von starkem Wind angefacht.| 13.06.2013 15:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 0,8 Prozent auf 8.078. Der Euro wird mit einem Dollar 33 04 gehandelt.| 13.06.2013 15:15 Uhr