NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Die Bundesländer haben sich offenbar auf einen Kompromiss verständigt, um das Gesetz für eine bundesweite Atommüll-Endlagersuche noch vor der Bundestagswahl verabschieden zu können. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sieht die Einigung vor, dass die Zwischenlager, in denen die noch ausstehenden 26 Castor-Behälter gelagert werden, erst bis Anfang 2014 bestimmt werden. Die Atompolitik ist auch Thema des Treffens von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder am Nachmittag. Niedersachsens Ministerpräsident Weil bekräftigte auf NDR Info, dass neben Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg auch andere Bundesländer Castoren zwischenlagern müssten. Der SPD-Politiker betonte, dies sei eine nationale Aufgabe, die nicht nur von rot-grün regierten Ländern bearbeitet werden könne.| 13.06.2013 13:00 Uhr
Dannenberg: Verteidigungsminister de Maizière hat das Elbe-Hochwassergebiet in Niedersachsen besucht. Er traf am Vormittag in Penkefitz im Kreis Lüchow-Dannenberg ein. Dort spricht er mit Soldaten, die seit Tagen im Kampf gegen die Elbefluten helfen. Insgesamt sind 2000 Soldaten im Hochwassereinsatz. In den betroffenen norddeutschen Gebieten ist die Lage weiter angespannt. Nach Behörden-Angaben sinken die Pegelstände in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zwar leicht. Entwarnung geben die Katastrophenhelfer aber noch nicht, weil viele Deiche aufgeweicht sind. Sie drohen zu brechen. Ähnlich stellt sich die Lage in Sachsen-Anhalt dar. Am Nachmittag berät Kanzlerin Merkel in Berlin mit den Ministerpräsidenten der Länder über Hilfen für die Geschädigten. Einem Medienbericht zufolge wollen sich Bund und Länder rasch über den finanziellen Rahmen für den Hilfsfonds einigen und das Verfahren bis zum 5. Juli abschließen.| 13.06.2013 13:00 Uhr
Berlin: Der Bundestag hat beschlossen, den Nachzug Angehöriger von Spätaussiedlern zu erleichtern. Das Parlament stimmte mit großer Mehrheit für einen Entwurf aus dem Bundesrat. Er sieht Härtefallregelungen für Angehörige vor, die zum Beispiel durch eine Krankheit nicht in der Lage sind, deutsche Sprachkenntnisse zu erwerben. In der Regel müssen diese vor der Einreise nach Deutschland nachgewiesen werden. Bundesinnenminister Friedrich hatte zuvor in einer Regierungserklärung die Versöhnungsbereitschaft der deutschen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.| 13.06.2013 13:00 Uhr
Ankara: Zwei Wochen nach dem Beginn der Proteste auf dem Takzim-Platz in Istanbul hat der türkische Ministerpräsident Erdogan ultimativ ein Ende der Aktionen verlangt. Auf einer Konferenz seiner AKP-Partei sprach er von einer letzten Warnung. Gleichzeitig gab es heute aber auch Meldungen, dass die türkische Regierung eine Volksabstimmung über das umstrittene Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park erwägt. Wer daran teilnehmen könnte und inwiefern dieses bindend sein wird, ist aber noch unklar. An der geplanten Bebauung des Gezi-Parks hatten sich die ersten Demonstrationen in Istanbul entzündet. Sie schlugen aber bald um in landesweite Proteste, die sich immer stärker gegen den Regierungsstil Erdogans richten.| 13.06.2013 13:00 Uhr
Damaskus: Im syrischen Bürgerkrieg sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile mehr als 93-tausend Menschen getötet worden. Oftmals würden auch Minderjährige zum Kämpfen gezwungen, so die UNO weiter. Das gelte für die Regierungstruppen und die Aufständischen gleichermaßen. Der Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wirft den Soldaten des syrischen Machthabers Assad außerdem vor, Jugendliche zu foltern, um Informationen oder Geständnisse zu erhalten.| 13.06.2013 13:00 Uhr
Athen: In Griechenland sind zahlreiche Beschäftigte aus Protest gegen die Schließung des staatlichen Rundfunks ERT in den Streik getreten. Dies betrifft vor allem die öffentliche Verwaltung und den Verkehrssektor. Ministerien bleiben geschlossen, in Athen streiken die Busfahrer. Auch die Eisenbahner legten die Arbeit für 24 Stunden nieder. Die Fluglotsen wollen sich am Nachmittag an der Solidaritätsaktion beteiligen. Die Programme des Staatssenders hatten am Dienstag-Abend ihren Betrieb einstellen müssen. Das griechische Finanzministerium begründete dies mit Sparzwängen.| 13.06.2013 13:00 Uhr
Das Wetter: Heute Nachmittag viele Wolken und vorübergehend nachlassender Regen, gebietsweise Auflockerungen, Höchstwerte 17 bis 25 Grad. Mäßiger bis frischer Süd- bis Südwestwind mit teils starken bis stürmischen Böen. Morgen wechselnd bewölkt, teils längere sonnige Abschnitte, im Norden anfangs einzelne Schauer. Temperaturen 16 bis 21 Grad. An der Küste zeitweise in Böen teils stürmischer Südwest- bis Westwind. Die weiteren Aussichten: Am Wochenende Sonne und Wolken im Wechsel, vor allem am Sonnabend Schauer und einzelne Gewitter, 16 bis 23 Grad.| 13.06.2013 13:00 Uhr