NDR Info Nachrichten vom 13.06.2013:

Fluthilfefonds soll rasch stehen

Berlin: Bund und Länder wollen rasch über den geplanten Hilfsfonds für die Opfer der Hochwasserkatastrophe entscheiden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll der Rahmen für die finanzielle Ausstattung zügig geklärt und das Verfahren bis zum 5. Juli abgeschlossen sein. Das gehe aus einer Beschlussvorlage des Bundes für das Treffen von Kanzlerin Merkel mit den 16 Ministerpräsidenten am Nachmittag hervor. Die Finanzierung des Milliardenfonds ist noch umstritten. Der Vorschlag von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff, dafür den Solidaritätszuschlag zu erhöhen, stieß auf Widerstand. Die Lage in den Hochwassergebieten ist trotz sinkender Pegelstände weiterhin kritisch, weil viele Deiche aufweichen. Verteidigungsminister de Maizière besuchte am Vormittag den Kreis Lüchow-Dannenberg, um sich ein Bild vom Hilfseinsatz der Soldaten zu machen.| 13.06.2013 12:45 Uhr

Einreiseerleichterungen für Spätaussiedler

Berlin: Der Bundestag hat beschlossen, den Nachzug Angehöriger von Spätaussiedlern zu erleichtern. Das Parlament stimmte mit großer Mehrheit für einen Entwurf aus dem Bundesrat. Er sieht Härtefallregelungen für Angehörige vor, die zum Beispiel durch eine Krankheit nicht in der Lage sind, deutsche Sprachkenntnisse zu erwerben. In der Regel müssen diese vor der Einreise nach Deutschland nachgewiesen werden. Bundesinnenminister Friedrich hatte zuvor in einer Regierungserklärung die Versöhnungsbereitschaft der deutschen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.| 13.06.2013 12:45 Uhr

EU will Notrufsystem für Neuwagen

Brüssel: Die EU-Kommission stellt heute ein automatisches Notrufsystem für Autos vor. Neuwagen sollen vom Jahr 2015 an mit dem sogenannten eCall ausgestattet werden. Bei einem schweren Unfall würden die Rettungsleitstellen dann sofort informiert. Die medizinische Versorgung von Verletzten wäre dadurch schneller möglich. Auch könnten Unfallstellen rascher abgesichert werden. Nach Schätzungen der Brüsseler Behörde könnte so die Zahl der Verkehrstoten in Europa pro Jahr um rund 2.500 gesenkt werden.| 13.06.2013 12:45 Uhr

UN: Mehr als 93.000 Tote in Syrien

Damaskus: Im syrischen Bürgerkrieg sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile mehr als 93-tausend Menschen getötet worden. Oftmals würden auch Minderjährige zum Kämpfen gezwungen, so die UNO weiter. Das gelte für die Regierungstruppen und die Aufständischen gleichermaßen. Der Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wirft den Soldaten des syrischen Machthabers Assad außerdem vor, Jugendliche zu foltern, um Informationen oder Geständnisse zu erhalten.| 13.06.2013 12:45 Uhr

Solidaritätsstreik in Griechenland

Athen: In Griechenland sind zahlreiche Beschäftigte aus Protest gegen die Schließung des staatlichen Rundfunks ERT in den Streik getreten. Dies betrifft vor allem die öffentliche Verwaltung und den Verkehrssektor. Ministerien bleiben geschlossen, in Athen streiken die Busfahrer. Auch die Eisenbahner legten die Arbeit für 24 Stunden nieder. Die Fluglotsen wollen sich am Nachmittag an der Solidaritätsaktion beteiligen. Die Programme des Staatssenders hatten am Dienstag-Abend ihren Betrieb einstellen müssen. Das griechische Finanzministerium begründete dies mit Sparzwängen.| 13.06.2013 12:45 Uhr

Waldbrände wüten im Südwesten der USA

Denver: Im US-Bundesstaat Colorado treiben Waldbrände tausende Menschen in die Flucht. Nach einem Bericht des Senders CNN wurden allein in der Nähe von Colorado-Springs fast einhundert Häuser ein Opfer der Flammen. Die Behörden ließen vorsorglich ein Gefängnis räumen und verlegten die Insassen in andere Haftanstalten. Insgesamt vernichteten die Brände in Colorado bereits mehr als 6-tausend Hektar Wald. Die Feuer werden von Trockenheit begünstigt und immer wieder von starkem Wind angefacht.| 13.06.2013 12:45 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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