NDR Info Nachrichtenarchiv
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Hannover: Der niedersächsische Ministerpräsident Weil hat ein Bund-Länder-Konzept zum Hochwasserschutz gefordert. Deutschland brauche endlich wissenschaftlich abgesicherte Vorkehrungen gegen Überflutungen von Küsten und Binnenland, sagte Weil. Ein solches Konzept müsse auch den Klimawandel berücksichtigen, verlangte der Ministerpräsident. Der niedersächsische Regierungschef trifft sich heute in Berlin gemeinsam mit seinen Kollegen aus den anderen Ländern mit Bundeskanzlerin Merkel. Dabei wollen sie über Hilfen für Hochwassergeschädigte beraten. In einigen norddeutschen Überschwemmungs-Gebieten sinken die Pegelstände leicht. Eine Entwarnung gibt es aber noch nicht, weil die Deiche aufgeweicht sind.| 13.06.2013 12:15 Uhr
Berlin: Bundesinnenminister Friedrich hat die Versöhnungsbereitschaft der Vertriebenen gewürdigt, die nach dem Zweiten Weltkrieg in die Bundesrepublik gekommenen sind. In einer Regierungserklärung im Bundestag hob der Minister ihre Bereitschaft zur Aussöhnung und Verständigung hervor. Sie hätten Brücken in östliche Länder gebaut lange bevor es Gespräche auf staatlicher Ebene gegeben habe. Anlass für die Regierungserklärung Friedrichs war das 60-jährige Bestehen des Bundes-Vertriebenen-Gesetzes, das er als Dokument für gelebte nationale Solidarität bezeichnete. Im Juni 1953 war das Gesetz in Kraft getreten. Es regelt die Rechte der Deutschen, die infolge des Krieges aus ihrer Heimat in Mittel- und Osteuropa vertrieben worden sind.| 13.06.2013 12:15 Uhr
Berlin: Im Zusammenhang mit der Euro-Hawk-Affäre hat die Opposition erneut den Rücktritt von Verteidigungsminister de Maizière verlangt. SPD-Chef Gabriel sagte der "Süddeutschen Zeitung", er zweifele zwar nicht an der Integrität des Ministers. Angesichts der neuen Erkenntnisse sollte de Maizière aber seinen Grundsätzen treu bleiben und zurücktreten. Gabriel bezog sich auf einen Bericht von gestern. Demnach wurde der Verteidigungsminister bereits Ende vergangenen Jahres über das Ausmaß der Probleme beim Euro-Hawk informiert. Die Linke will heute im Bundestag einen Missbilligungs-Antrag gegen de Maizière stellen. Darin fordert die Partei Kanzlerin Merkel auf, den Minister aus dem Amt zu entlassen.| 13.06.2013 12:15 Uhr
Damaskus: Im syrischen Bürgerkrieg sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile mehr als 93-tausend Menschen getötet worden. Oftmals würden auch Minderjährige zum Kämpfen gezwungen, so die UNO weiter. Das gelte für die Regierungstruppen und die Aufständischen gleichermaßen. Der Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wirft den Soldaten des syrischen Machthabers Assad außerdem vor, Jugendliche zu foltern, um Informationen oder Geständnisse zu erhalten.| 13.06.2013 12:15 Uhr
Ankara: Die türkische Regierung erwägt eine Volksabstimmung über das umstrittene Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park. Ministerpräsident Erdogan sei dazu bereit, sagte ein Sprecher seiner konservativen Partei. Wer an einem Referendum teilnehmen soll und inwiefern dieses bindend sein wird, ist aber noch unklar. An der geplanten Bebauung des Gezi-Parks hatten sich die ersten Demonstrationen in Istanbul entzündet. Sie schlugen aber bald um in landesweite Proteste, die sich immer stärker gegen den Regierungsstil Erdogans richten. Auch gestern abend versammelten sich wieder Hunderte Menschen auf dem Taksim-Platz in Istanbul. Es blieb weitgehend ruhig. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei wurden dagegen aus der Hauptstadt Ankara gemeldet.| 13.06.2013 12:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 1,7 Prozent auf 8.008. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 6,3 Prozent niedriger bei 12.445. Der Euro wird mit einem Dollar 33 29 gehandelt.| 13.06.2013 12:15 Uhr