NDR Info Nachrichtenarchiv
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Dannenberg: Verteidigungsminister de Maizière besucht derzeit das Elbe-Hochwassergebiet in Niedersachsen. Er traf am Vormittag in Penkefitz im Kreis Lüchow-Dannenberg ein. Dort spricht er mit Soldaten, die seit Tagen im Kampf gegen die Elbefluten helfen. Insgesamt sind 2000 Soldaten im Hochwassereinsatz. In den betroffenen norddeutschen Gebieten ist die Lage weiter angespannt. Nach Behörden-Angaben sinken die Pegelstände in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zwar leicht. Entwarnung geben die Katastrophenhelfer aber noch nicht, weil viele Deiche aufgeweicht sind. Sie drohen zu brechen. Ähnlich stellt sich die Lage in Sachsen-Anhalt dar. Am Nachmittag berät Kanzlerin Merkel in Berlin mit den Ministerpräsidenten der Länder über Hilfen für die Geschädigten. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff brachte eine Anhebung des Solidaritäts-Zuschlags ins Gespräch.| 13.06.2013 11:45 Uhr
Damaskus: Im syrischen Bürgerkrieg sind nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile mehr als 93-tausend Menschen getötet worden. Oftmals würden auch Minderjährige zum Kämpfen gezwungen, so die UNO weiter. Das gelte für die Regierungstruppen und die Aufständischen gleichermaßen. Der Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wirft den Soldaten des syrischen Machthabers Assad außerdem vor, Jugendliche zu foltern, um Informationen oder Geständnisse zu erhalten.| 13.06.2013 11:45 Uhr
Ankara: Die türkische Regierung erwägt eine Volksabstimmung über das umstrittene Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park. Ministerpräsident Erdogan sei dazu bereit, sagte ein Sprecher seiner konservativen Partei. Wer an einem Referendum teilnehmen soll und inwiefern dieses bindend sein wird, ist aber noch unklar. An der geplanten Bebauung des Gezi-Parks hatten sich die ersten Demonstrationen in Istanbul entzündet. Sie schlugen aber bald um in landesweite Proteste, die sich immer stärker gegen den Regierungsstil Erdogans richten. Auch gestern abend versammelten sich wieder Hunderte Menschen auf dem Taksim-Platz in Istanbul. Es blieb weitgehend ruhig. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei wurden dagegen aus der Hauptstadt Ankara gemeldet.| 13.06.2013 11:45 Uhr
Athen: In Griechenland sind zahlreiche Beschäftigte aus Protest gegen die Schließung des staatlichen Rundfunks ERT in den Streik getreten. Dies betrifft vor allem die öffentliche Verwaltung und den Verkehrssektor. Ministerien bleiben geschlossen, in Athen streiken die Busfahrer. Auch die Eisenbahner legten die Arbeit für 24 Stunden nieder. Die Fluglotsen wollen sich am Nachmittag an der Solidaritätsaktion beteiligen. Die Programme des Staatssenders hatten am Dienstag-Abend ihren Betrieb einstellen müssen. Das griechische Finanzministerium begründete dies mit Sparzwängen.| 13.06.2013 11:45 Uhr
Brüssel: Die EU-Kommission stellt heute ein automatisches Notrufsystem für Autos vor. Neuwagen sollen vom Jahr 2015 an mit dem sogenannten eCall ausgestattet werden. Bei einem schweren Unfall würden die Rettungsleitstellen dann sofort informiert. Die medizinische Versorgung von Verletzten wäre dadurch schneller möglich. Auch könnten Unfallstellen rascher abgesichert werden. Nach Schätzungen der Brüsseler Behörde könnte so die Zahl der Verkehrstoten in Europa pro Jahr um rund 2.500 gesenkt werden.| 13.06.2013 11:45 Uhr