NDR Info Nachrichtenarchiv
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Schwerin: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Sellering hat sich für einen Fluthilfe-Fonds ausgesprochen. Bei der Finanzierung sei vor allem der Bund gefragt, sagte der SPD-Politiker auf NDR Info. Die Hochwasserkatastrophe habe nationale Ausmaße. An der Unterstützung sollten sich deshalb auch die Länder beteiligen. Soforthilfen für die Flutopfer seien in Mecklenburg-Vorpommern nicht vorgesehen, solange die Deiche dort den Wassermassen standhielten, fügte Sellering hinzu. Der Schweriner Regierungschef trifft sich heute gemeinsam mit seinen Kollegen aus den anderen Ländern mit Bundeskanzlerin Merkel. Dabei wollen sie über Hilfen für Hochwassergeschädigte beraten. In einigen norddeutschen Überschwemmungs-Gebieten sinken die Pegelstände leicht. Eine Entwarnung gibt es aber noch nicht, weil die Deiche aufgeweicht sind. Sie drohen mancherorts zu brechen.| 13.06.2013 09:15 Uhr
Berlin: Bei dem Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten geht es auch um das geplante Gesetz für die Suche nach einem Atommüll-Endlager. Das Vorhaben droht zu scheitern, weil bislang unklar ist, wo der Atommüll zwischengelagert wird, den Deutschland in den nächsten Jahren aus den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague und Sellafield zurücknehmen muss. Bislang haben nur die Regierungen von Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg angeboten, einen Teil der 26 Castor-Behälter zwischenzulagern. Sie bestehen aber auf der Beteiligung eines dritten Bundeslandes. Niedersachsens Ministerpräsident Weil lehnte weitere Transporte in sein Land -etwa in das Atomkraftwerk Unterweser- ab. Auch aus den unions-geführten Ländern Bayern und Hessen kommt Widerstand.| 13.06.2013 09:15 Uhr
Ankara: In der Türkei hat es auch in der vergangenen Nacht wieder Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. In der Hauptstadt Ankara setzten die Polizisten Tränengas ein, um etwa 2.000 Demonstranten auseinanderzutreiben. Es soll auch Festnahmen gegeben haben. Auf dem Taksim-Platz im Zentrum Istanbuls haben wieder mehrere hundert Menschen gegen die Politik von Ministerpräsident Erdogan demonstriert. Der Regierungs-Chef brachte gestern in einem Treffen mit Vertretern der Protestbewegung eine Volksabstimmung über das umstrittene Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park ins Gespräch. An den Bauplänen hatte sich die Protestwelle entzündet.| 13.06.2013 09:15 Uhr
Berlin: Im Zusammenhang mit der Euro-Hawk-Affäre hat die Opposition erneut den Rücktritt von Verteidigungsminister de Maizière verlangt. SPD-Chef Gabriel sagte der "Süddeutschen Zeitung", er zweifele zwar nicht an der Integrität des Ministers. Angesichts der neuen Erkenntnisse sollte de Maizière aber seinen Grundsätzen treu bleiben und zurücktreten. Gabriel bezog sich auf einen Bericht von gestern. Demnach wurde der Verteidigungsminister bereits Ende vergangenen Jahres über das Ausmaß der Probleme beim Euro-Hawk informiert. Die Linke will heute im Bundestag einen Missbilligungs-Antrag gegen de Maizière stellen. Darin fordert die Partei Kanzlerin Merkel auf, den Minister aus dem Amt zu entlassen.| 13.06.2013 09:15 Uhr
Brüssel: Die EU-Kommission stellt heute ein automatisches Notrufsystem für Autos vor. Neuwagen sollen vom Jahr 2015 an mit dem sogenannten eCall ausgestattet werden. Bei einem schweren Unfall würden die Rettungsleitstellen dann sofort informiert. Die medizinische Versorgung von Verletzten wäre dadurch schneller möglich. Auch könnten Unfallstellen rascher abgesichert werden.| 13.06.2013 09:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 1,9 Prozent auf 7.990. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 6,3 Prozent niedriger bei 12.445. Der Euro wird mit einem Dollar 33 82 gehandelt.| 13.06.2013 09:15 Uhr