NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Bund und Länder beraten heute über Hilfen für die Opfer des Hochwassers. Dazu kommt Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder zusammen. Im Gespräch ist ein Hilfspaket von bis zu acht Milliarden Euro, das je zur Hälfte von Bund und Ländern finanziert werden soll. In den Hochwassergebieten in Norddeutschland sinken die Pegelstände inzwischen langsam. Trotzdem geben die Behörden noch keine Entwarnung, denn das Wasser wird voraussichtlich noch einige Tage lang auf die Deiche drücken. Sollten diese durchweichen, besteht die Gefahr von Dammbrüchen und Überflutungen. Auch in Teilen Sachsen-Anhalts ist noch keine Entspannung der Hochwassersituation in Sicht. Der Deichbruch in Fischbeck bei Stendal konnte bisher nicht geschlossen werden. Die Strömung riss Sandsäcke weg, die Soldaten der Bundeswehr aus Hubschraubern abgeworfen hatten.| 13.06.2013 05:00 Uhr
Ankara: In der Türkei ist es auch in der vergangenen Nacht wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Regierungskritikern gekommen. Diesmal setzten die Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Ankara Tränengas ein, um etwa 2.000 Demonstranten auseinanderzutreiben. Es habe auch Festnahmen gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. In Istanbul versammelten sich ebenfalls zahlreiche Menschen, um gegen die Politik von Ministerpräsident Erdogan zu protestieren. Anders als in der Nacht zuvor griff die Polizei diesmal jedoch nicht ein. Erdogan hatte gestern in einem Gespräch mit Künstlern, Wissenschaftlern und Publizisten ein Referendum über das umstrittenes Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park ins Gespräch gebracht. An den Bauplänen hatte sich die Protestwelle entzündet.| 13.06.2013 05:00 Uhr
Berlin: Das noch vor der Bundestagswahl geplante Gesetz für eine neue Suche nach einem Atommüll-Endlager wird immer unwahrscheinlicher. Grund sind die bislang vergeblichen Versuche von Bundesumweltminister Altmaier, neue Standorte für die Zwischenlagerung von Castor-Behältern zu finden. Der niedersächsische Ministerpräsident Weil schloss sämtliche Atommülltransporte in sein Land aus. Niedersachsen habe seit 20 Jahren einen Großteil der Transporte ausgehalten, sagte Weil der "Süddeutschen Zeitung". Weitere kämen nicht in Frage. Bislang haben nur die Regierungen von Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg angeboten, nuklearen Müll zwischenzulagern. SPD und Grüne bestehen aber auf der Beteiligung eines dritten Bundeslandes.| 13.06.2013 05:00 Uhr
Berlin: Die Rolle von Bundesverteidigungsminister de Maiziere in der Affäre um die Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" ist heute erneut Thema im Bundestag. Die Fraktion der Linken will einen Missbilligungsantrag gegen den CDU-Politiker stellen und Kanzlerin Merkel auffordern, de Maiziere aus dem Amt zu entlassen. Zur Begründung heißt es, der Verteidigungsminister trage die politische Verantwortung dafür, dass Steuergelder verschwendet wurden. Er sei zudem mitverantwortlich für die fehlende Unterrichtung des Bundestages und der Öffentlichkeit. SPD und Grüne hatten sich gestern darauf verständigt, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Sie werfen de Maiziere vor, gelogen zu haben und die Aufklärung der Drohnen-Affäre nur schleppend voranzutreiben.| 13.06.2013 05:00 Uhr
Athen: In Griechenland haben die Gewerkschaften aus Protest gegen die Schließung des staatlichen Fernseh- und Radiosenders ERT für heute zu einem Generalstreik aufgerufen. Betroffen davon ist unter anderem der Verkehr im ganzen Land. In der griechischen Hauptstadt Athen sollen den ganzen Tag keine Busse fahren. Auch die Eisenbahner und die Fluglotsen wollen die Arbeit niederlegen. Die Programme des staatlichen Senders ERT hatten in der vergangenen Nacht ihren Betrieb einstellen müssen. Die 2.700 Mitarbeiter werden entlassen. Das griechische Finanzministerium begründete den Schritt mit Sparzwängen.| 13.06.2013 05:00 Uhr
Zum Sport: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss um die Teilnahme an der nächsten Europameisterschaft bangen. Das Team verlor gegen Montenegro mit 25:27 und kann das Turnier im kommenden Januar in Dänemark nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Im letzten Qualifikationsspiel braucht die DHB-Auswahl einen Sieg gegen Israel und muss gleichzeitig darauf hoffen, dass Montenegro in Tschechien gewinnt.| 13.06.2013 05:00 Uhr
Das Wetter: Viele Wolken und zeitweise Regen mit Schwerpunkt vom Emsland bis zur Kieler Bucht, bei maximal 17 Grad auf Nordstrand bis 25 Grad an der polnischen Grenze. Frischer Südwestwind mit teils starken bis stürmischen Böen. Am Freitag nach Osten ziehende Schauer, von Westen her freundlicher, 16 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Wochenende Wechsel von Sonne und Wolken, dabei Schauer, vereinzelt auch Gewitter, 16 bis 23 Grad.| 13.06.2013 05:00 Uhr