NDR Info Nachrichten vom 12.06.2013:

Keine Deckelung der Fluthilfe

Hitzacker: Die vom Hochwasser geschädigten Menschen können nach den Worten von Bundeskanzlerin Merkel mit großer staatlicher Unterstützung rechnen. Man habe keine Obergrenze gezogen, bekräftigte Merkel bei einem Besuch im schleswig-holsteinischen Lauenburg. Dort informierte sich die Kanzlerin am Mittag über die aktuelle Lage. Anschließend flog sie weiter nach Hitzacker in Niedersachsen. Morgen will Merkel gemeinsam mit allen 16 Ministerpräsidenten über die Fluthilfe beraten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wollen die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen neun Länder bei der EU-Kommission um Wiederaufbauhilfe bitten. Unterdessen zeichnet sich eine leichte Entspannung entlang der Flutgebiete in Norddeutschland ab. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stagnierten oder fielen die Pegelstände ein wenig.| 12.06.2013 16:45 Uhr

Gabriel: Vorgehen in der Türkei Katastrophe

Berlin: Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat das Vorgehen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gegen die Protestbewegung als Katastrophe bezeichnet. Auf NDR Info drängte Gabriel die Bundesregierung, direkten Kontakt mit dem Premier aufzunehmen. Kanzlerin Merkel oder Außenminister Westerwelle sollten den verantwortlichen Politikern in der Türkei klar machen, dass Deutschland einen Dialogprozess mit den Demonstranten und ein Ende der Gewalt erwartet. Außerdem müssten alle willkürlich verhafteten Menschen freikommen. Der SPD-Vorsitzende sieht anderenfalls die Gespräche zwischen der Türkei und der Europäischen Union drastisch belastet, wenn nicht gar unmöglich gemacht. Gabriel beklagte gleichzeitig, dass die EU es in den vergangenen Jahren versäumt habe, mit der Türkei Themen zu verhandeln, die eine rechtsstaatliche Entwicklung voranbringen. Das Ergebnis sei ein immer autoritäreres Regime.| 12.06.2013 16:45 Uhr

EU hat einheitliches Asylrecht

Straßburg: Nach jahrelangem Streit hat die Europäische Union nun einheitliche Standards für die Aufnahme von Asylbewerbern. Das EU-Parlament stimmte heute für ein entsprechendes Gesetz. In Zukunft sollen Asylverfahren schneller und fairer bearbeitet werden. Die Neuregelung tritt demnach im zweiten Halbjahr 2015 in Kraft. Für Deutschland ändert sich kaum etwas. Anders sieht es in Griechenland aus. Dort ist der Zustrom von Flüchtlingen besonders stark. In den Staaten der EU waren im vergangenen Jahr gut 330.000 Aslybewerber registriert.| 12.06.2013 16:45 Uhr

Protest gegen Präsident Putin

Moskau: Mehrere tausend Menschen haben gegen den russischen Präsidenten Putin demonstriert. Sie versammelten sich im Zentrum von Moskau. Die Organisatoren sprachen von 30.000 Teilnehmern, die Polizei hingegen von 5.000. Aufgerufen zu dem Protest hatten mehrere linke und liberale Gruppen. Sie fordern die Freiheit für politische Gefangene und den Rücktritt von Präsident Putin.| 12.06.2013 16:45 Uhr

Termin für TV-Duell Merkel-Steinbrück

Berlin: Das Fernsehduell zur Bundestagswahl zwischen Kanzlerin Merkel und SPD-Spitzenkandidat Steinbrück findet am 1. September statt. ARD, ZDF, RTL und ein Sender des ProSiebenSat.1-Konzerns übertragen das Aufeinandertreffen ab 20 Uhr 15. In Deutschland wird am 22. September ein neuer Bundestag gewählt.| 12.06.2013 16:45 Uhr

Ozonloch am Südpol kleiner

Bremerhaven: Das Ozonloch über der Antarktis wird nach neuesten Messungen immer kleiner. Die Lücke schließe sich, teilte das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven mit. Anzeichen für einen Heilungsprozess gebe es schon seit einigen Jahren. Als Grund für die verbesserten Ozonwerte nannten die Forscher das weltweite Verbot von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen.| 12.06.2013 16:45 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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