NDR Info Nachrichtenarchiv
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Bonn: Die Deutsche Telekom rudert bei ihren Plänen, die DSL-Verbindungen zu drosseln, ein Stück zurück. Die Geschwindigkeit soll jetzt auf 2 Megabit pro Sekunde abgebremst werden, wenn der Internetnutzer ein bestimmtes Datenvolumen überschritten hat, wie der Konzern mitteilte. Zunächst wollte die Telekom die DSL-Verbindung gut fünf Mal so stark drosseln. Das hatte heftigen Protest ausgelöst. In den nun angekündigen Änderungen sehen Kritiker ein minimales Zugeständnis.| 12.06.2013 14:45 Uhr
Lauenburg: Bundeskanzlerin Merkel hat den Menschen in den Hochwassergebieten erneut staatliche Unterstützung zugesagt. Der Bund werde die Betroffenen nicht alleinlassen, sagte Merkel bei einem Besuch in Lauenburg. Es sei eine Soforthilfe vereinbart. In Lauenburg machte sich die Kanzlerin am Mittag ein Bild von der aktuellen Situation. Teile der schleswig-holsteinischen Kleinstadt an der Elbe stehen unter Wasser. Am Nachmittag wird sie im niedersächsischen Hitzacker erwartet. Auch dort hat das Hochwasser offenbar seinen höchsten Stand erreicht. An einigen norddeutschen Pegeln sinken die Wasserstände inzwischen leicht. Zum Schutz vor Überschwemmungen müssen Einsatzkräfte aber immer wieder Sickerstellen in den Deichen abdichten.| 12.06.2013 14:45 Uhr
Straßburg: Das Europaparlament hat grünes Licht dafür gegeben, dass Asylbewerber in allen EU-Ländern nach gleichen Schutzstandards behandelt werden. So müssen im Regelfall Asylverfahren innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen werden. Die Einspruchsmöglichkeiten gegen negative Bescheide werden verbessert, ebenso der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Neuerungen betreffen beispielsweise auch die finanzielle Unterstützung für Migranten. Für das Gesetzespaket, das Mitte 2015 in Kraft tritt, stimmte eine große Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament.| 12.06.2013 14:45 Uhr
Berlin: Angesichts der anhaltenden Gewalt in der Türkei hat Bundesaußenminister Westerwelle die Regierung in Ankara zur Zurückhaltung aufgerufen. Versammlungs- und Meinungsfreiheit seien unveräußerliche Grundrechte in der Demokratie, sagte der FDP-Politiker. Mit ihrem Vorgehen gegen die Demonstranten sende die türkische Regierung das falsche Signal aus. In der vergangenen Nacht hatte es in Istanbul und Ankara erneut Ausschreitungen gegeben. In Istanbul ging die Polizei auf dem Taksim-Platz mit Wasserwerfern und Tränengas gegen mehrere tausend Menschen vor. Ministerpräsident Erdogan erklärte, seine Geduld mit den Demonstranten sei am Ende. Am Nachmittag ist jedoch ein Treffen mit Vertretern der Protestbewegung geplant. Ob dies angesichts der Entwicklungen stattfindet, blieb unklar.| 12.06.2013 14:45 Uhr
Moskau: Mehrere tausend Menschen haben gegen den russischen Präsidenten Putin demonstriert. Sie versammelten sich im Zentrum von Moskau. Die Organisatoren sprachen von 30.000 Teilnehmern, die Polizei hingegen von 5.000. Aufgerufen zu dem Protest hatten mehrere linke und liberale Gruppen. Sie fordern die Freiheit für politische Gefangene und den Rücktritt von Präsident Putin. Am Rande der Veranstaltung gab es mehrere Festnahmen.| 12.06.2013 14:45 Uhr
Wiesbaden: In Deutschland sind die Lebenshaltungskosten zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder stärker gestiegen. Sie nahmen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent zu. Im April lag die Rate noch bei 1,2 Prozent. Als Hauptursachen für die Steigerung nennt das Statistische Bundesamt kräftige Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und bei Glücksspielen.| 12.06.2013 14:45 Uhr