NDR Info Nachrichtenarchiv
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New York: Die Vereinten Nationen und die USA haben sich besorgt über die Gewalt gegen Demonstranten in der Türkei geäußert. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief alle Beteiligten zum Dialog auf. Washington mahnte den Nato-Partner Türkei, die Grundrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit einzuhalten. In Istanbul war die türkische Polizei auch in der vergangenen Nacht mit Härte gegen Tausende Menschen vorgegangen. Sie hatten auf dem Taksim-Platz gegen Ministerpräsident Erdogan protestiert. Die Demonstranten werfen dem Regierungschef einen autoritären Politikstil vor. Auch in Ankara kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Am Nachmittag will sich Erdogan mit Vertretern der Protestbewegung treffen. Ob das Gespräch stattfindet, ist aber unklar.| 12.06.2013 12:15 Uhr
Lauenburg: Bundeskanzlerin Merkel informiert sich in den norddeutschen Hochwassergebieten über die aktuelle Situation. Gemeinsam mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig besucht Merkel zunächst Lauenburg. Dort hatte die Elbe gestern Abend mit 9 Metern 63 vermutlich den Höchststand erreicht. Das Wasser soll aber voraussichtlich noch bis Anfang kommender Woche auf hohem Niveau bleiben. Teile der Altstadt sind kniehoch überflutet. Von Lauenburg fliegt die Kanzlerin weiter nach Hitzacker in Niedersachsen. Auch dort ist das Hochwasser in den vergangenen Stunden nicht mehr gestiegen. In Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern sinken die Pegelstände inzwischen etwas. Zum Schutz vor Überschwemmungen müssen Einsatzkräfte aber immer wieder Sickerstellen in den Deichen abdichten.| 12.06.2013 12:15 Uhr
Bonn: Nach heftiger Kritik schwächt die Telekom ihre Pläne für eine Tempobremse bei der Nutzung von Internetanschlüssen deutlich ab. Der Konzern kündigte an, dass die Geschwindigkeit von DSL-Verbindungen nur noch auf zwei Megabit in der Sekunde sinken soll, wenn ein bestimmtes Datenvolumen überschritten ist. Ursprünglich hatte die Telekom vor, das Tempo auf 384 Kilobit pro Sekunde herunterzufahren. Kritiker stufen die Änderung als ein rein taktisches Zugeständnis ein. Der Verein Digitale Gesellschaft, der sich für Verbraucherschutz im Netz stark macht, monierte, Haushalte mit mehreren Internetnutzern wie Familien seien weiter benachteiligt.| 12.06.2013 12:15 Uhr
Berlin: Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zur steuerlichen Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit Ehepaaren beschlossen. Die Neuregelung des Ehegattensplittings soll noch in dieser Woche in den Bundestag eingebracht werden. Zwei Wochen später könnte dann darüber abgestimmt werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte in der vergangenen Woche entschieden, dass auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften Anspruch auf die Steuervorteile des Ehegattensplittings haben. Die Union hatte daraufhin ihren Widerstand gegen eine Gleichbehandlung aufgegeben.| 12.06.2013 12:15 Uhr
Wiesbaden: In Deutschland sind die Lebenshaltungskosten zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder stärker gestiegen. Sie nahmen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent zu. Im April lag die Rate noch bei 1,2 Prozent. Als Hauptursachen für die Steigerung nennt das Statistische Bundesamt kräftige Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und bei Glücksspielen.| 12.06.2013 12:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax steigt um 0,1 Prozent auf 8.233. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 0,2 Prozent niedriger bei 13.289. Der Euro wird mit einem Dollar 32 87 gehandelt.| 12.06.2013 12:15 Uhr