NDR Info Nachrichten vom 11.06.2013:

Hochwasser - Keine Entspannung für Einsatzkräfte

Bleckede: Für die Einsatzkräfte in den norddeutschen Hochwasser-Gebieten bleibt die Lage angespannt. Zwar stagnieren die Pegelstände vielerorts auf hohem Niveau, das Wasser drückt aber stark gegen die Deiche und weicht sie auf. Bislang blieben größere Schäden aus. In Bleckede in Niedersachsen werden aber immer noch Evakuierungen für möglich gehalten. In Mecklenburg-Vorpommern ist weiterhin von einer hochgradigen Gefahrensituation die Rede. In Lauenburg in Schleswig-Holstein steigt das Wasser nur noch langsam. Die Lage bleibt aber angespannt. In der Elbstraße in der Altstadt von Lauenburg steht das Wasser knietief. Bundeskanzlerin Merkel will sich morgen in Hitzacker und Lauenburg ein Bild von der Lage machen.| 11.06.2013 19:45 Uhr

Rechtsextreme weiter gewaltbereit

Berlin: Die Gefahr des Rechtsterrorismus in Deutschland ist nach Ansicht der Bundesregierung trotz der aufgedeckten NSU-Terrorzelle nicht gebannt. Im aktuellen Verfassungsschutzbericht heißt es, die Zahl der Anhänger rechtsextremer Gruppen sei zwar leicht zurückgegangen. Doch fremdenfeindliche Delikte hätten im vergangenen Jahr zugenommen. Bundesinnenminister Friedrich sagte, 43 Prozent der bekannten Rechtsextremisten seien gewaltbereit. Weiterhin geht aus dem Bericht hervor, dass Islamistische Gruppierungen weitere Anhänger gewinnen.| 11.06.2013 19:45 Uhr

Neuregeleung des EU-Luftraums

Brüssel: Die EU-Kommission will die Überwachung des europäischen Luftraums neu regeln. Ziel sei es, den Luftraum über nationale Grenzen hinweg in größere und effizientere Gebiete zusammenzufassen, erklärte Verkehrskommissar Kallas. So könnten Flugrouten verkürzt und der Kerosinverbrauch verringert werden. Auch die teilweise veraltete Technologie muss nach Angaben von Kallas dringend modernisiert werden. In Frankreich legten die Fluglotsen heute aus Protest gegen die Brüsseler Pläne ihre Arbeit nieder. 1.800 Flüge mussten gestrichen werden. Auch für morgen kündigten die Gewerkschaften in mehreren EU-Staaten Streiks an.| 11.06.2013 19:45 Uhr

Griechenland schließt staatliches Fernsehen

Athen: Die Regierung in Griechenland hat überraschend beschlossen, den staatlichen Hörfunk sowie das Fernsehen in seiner jetzigen Form zu schließen. Ein Regierungssprecher sagte, die Ausstrahlung der staatlichen Sender solle bereits in der kommenden Nacht eingestellt werden. Geschlossen werden unter anderem drei landesweit ausgestrahlte Fernsehprogramme sowie sieben landesweit ausgestrahlte Radioprogramme. Medienberichten zufolge sind rund 2.900 Arbeitsplätze betroffen. Die Schließung soll dazu beitragen, die Auflagen des Sparprogramms zu erfüllen, das die internationalen Geldgeber dem Land auferlegt haben. Der Regierungssprecher kündigte an, dass in den nächsten Monaten ein neues Konzept für einen wesentlich kleineren staatlichen TV- und Hörfunk-Sender ausgearbeitet werde.| 11.06.2013 19:45 Uhr

Schwerer Anschlag in Kabul

Kabul: In der afghanischen Hauptstadt hat es einen schweren Anschlag gegeben. Ein Selbstmordattentäter steuerte sein mit Sprengstoff präpariertes Auto in einen Bus, der vor dem Obersten Gerichtshof parkte. Mindestens 14 Menschen, überwiegend Justizangestellte, kamen ums Leben. Weitere 38 wurden nach Angaben des afghanischen Innenministeriums verletzt. Erst gestern hatten Talibankämpfer in Kabul den internationalen Flughafen ins Visier genommen und sich ein Feuergefecht mit den Sicherheitskräften geliefert. Alle sieben Angreifer kamen ums Leben.| 11.06.2013 19:45 Uhr

Wettervorhersage

Das Wetter: Nachts gering bewölkt, teils klar und trocken. Tiefstwerte 12 bis 6 Grad. Morgen freundlich mit viel Sonne, im Westen später mehr Wolken und vereinzelt etwas Regen, angenehm warme 20 bis 25 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag von Westen her Regen, örtlich auch Gewitter bei maximal 18 bis 25 Grad. Am Freitag nach Osten ziehende Schauer, von Westen her freundlich, 17 bis 21 Grad.| 11.06.2013 19:45 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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