NDR Info Nachrichtenarchiv
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Dömitz: In Norddeutschland bleibt die Lage in den Hochwassergebieten angespannt. Auch wenn in Mecklenburg-Vorpommern und zunehmend in Niedersachsen die Pegelstände stagnieren, kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Das Wasser wird noch lange auf hohem Niveau bleiben und entsprechend gegen die Deiche drücken. Damit wächst die Gefahr von Lecks, Rissen oder Deichbrüchen. Die Landesregierung in Hannover kündigte für die Flutopfer vierzig Millionen Euro Soforthilfe an, die Hälfte davon sind Bundesmittel. In Schleswig-Holstein wird es eine Million Euro geben, auf die sofort zugegriffen werden kann. Dort steigt in Lauenburg der Pegelstand der Elbe immer noch an, wenn auch nur noch langsam. Bundeskanzlerin Merkel will sich morgen in Hitzacker und Lauenburg ein Bild von der Lage machen.| 11.06.2013 18:15 Uhr
Berlin: Die Gefahr des Rechtsterrorismus in Deutschland ist nach Ansicht der Bundesregierung trotz der aufgedeckten NSU-Terrorzelle nicht gebannt. Im aktuellen Verfassungsschutzbericht heißt es, die Zahl der Anhänger rechtsextremer Gruppen sei zwar leicht zurückgegangen. Doch fremdenfeindliche Delikte hätten im vergangenen Jahr zugenommen. Bundesinnenminister Friedrich sagte, 43 Prozent der bekannten Rechtsextremisten seien gewaltbereit. Weiterhin geht aus dem Bericht hervor, dass Islamistische Gruppierungen weitere Anhänger gewinnen.| 11.06.2013 18:15 Uhr
Berlin: Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat die Parteien vor Steuererhöhungen und teuren Wahlgeschenken gewarnt. Reformerfolge dürften nicht leichtsinnig verspielt werden, sagte der Verbandsvorsitzende Grillo auf einem Kongress in Berlin. Höhere Steuern schadeten den Unternehmen und behinderten Wachstum. Eventuelle Haushaltsüberschüsse sollten zur Stärkung von Investitionen verwandt werden. Bundeskanzlerin Merkel entgegnete, wenn die Steuereinnahmen so stark stiegen wie prognostiziert, seien Mehrausgaben im Sozialbereich möglich, ohne das Ziel der Haushaltskonsolidierung aufzugeben. SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück sagte, eine von ihm geführte Regierung werde die Unternehmenssteuern nicht anheben.| 11.06.2013 18:15 Uhr
Moskau: Wer in Russland in Anwesenheit von Kindern über Homosexualität spricht, riskiert künftig hohe Geldstrafen. Ein entsprechendes Gesetz hat die Staatsduma heute auf den Weg gebracht. Das Parlament nahm die umstrittene Novelle für ein landesweites Verbot sogenannter "Homosexuellen Propaganda" bei einer Enthaltung an. Gegenstimmen gab es nicht. Als Höchststrafe drohen danach künftig bis zu 25.000 Euro Geldbuße. Medien, die über Homosexualität berichten, können für drei Monate geschlossen, Journalisten des Landes verwiesen werden. Bürgerrechtler kritisierten das Gesetz. Es schüre den Hass gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle.| 11.06.2013 18:15 Uhr
Berlin: Menschen über 65 Jahre bekommen nach Erkenntnissen der Krankenkasse Barmer-GEK häufig zu viele Medikamente gleichzeitig verordnet. Laut Arzneimittel-Report der Kasse nimmt jeder dritte Ältere mehr als fünf Medikamente täglich ein. Dies wird darauf zurückgeführt, dass sich unterschiedliche Ärzte zu wenig abstimmen. Die Autoren des Berichts weisen darauf hin, dass zu viele verschiedene Wirkstoffe zu Unverträglichkeiten führen.| 11.06.2013 18:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax schließt bei 8.222 Punkten. Das ist ein Minus von 1 Prozent. Der Dow Jones aktuell: 15.222 Punkte. Minus 0,1 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 32 70 gehandelt.| 11.06.2013 18:15 Uhr