NDR Info Nachrichtenarchiv
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Hitzacker: In den Hochwassergebieten Mecklenburg-Vorpommerns und Niedersachsens geht die Elbflut langsam zurück. Gleichwohl stehen die Deiche weiterhin unter einem enormen Druck der Wassermassen. Vorerst bleibt die Frage, ob sie standhalten können. Auch in Lauenburg in Schleswig-Holstein bleibt die Lage angespannt. Dort stieg der Pegelstand in den vergangenen Stunden weiter, wenngleich sehr langsam. Schon am Montag hatten etwa 400 Bewohner der Altstadt das bedrohte Gebiet verlassen müssen. Unter Politikern läuft derweil die Debatte, wie die Milliarden-Schäden und der Ausbau des Hochwasserschutzes finanziert werden können. Wirtschaftsminister Rösler tritt dafür ein, die Flutopfer mit Pauschalzahlungen aus einem Hilfsfonds zu unterstützen. Bund und Länder sollten gleichermaßen in den Topf einzahlen, sagte er. Wieviel Geld aus dem Fonds an die Betroffenen fließen könnte, ließ Rösler offen.| 11.06.2013 17:15 Uhr
Berlin: Das Bundesverbraucherministerium richtet eine zentrale Hotline für Hochwasser-Opfer ein. Von morgen an können Betroffene sich über die gebührenfreie Telefonverbindung von Experten der Verbraucherzentralen beraten lassen. Außer am Wochenende stehen die Fachleute in der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr bereit, um insbesondere vertrags- und versicherungsrechtliche Fragen zu beantworten. Die zentrale Hotline für Hochwasser-Opfer hat die Telefonnummer 0800 100 3711.| 11.06.2013 17:15 Uhr
Berlin: Die Gefahr des Rechtsterrorismus in Deutschland ist nach Ansicht der Bundesregierung trotz der aufgedeckten NSU-Terrorzelle nicht gebannt. Im aktuellen Verfassungsschutzbericht heißt es, die Zahl der Anhänger rechtsextremer Gruppen sei zwar leicht zurückgegangen. Doch fremdenfeindliche Delikte hätten im vergangenen Jahr zugenommen. Bundesinnenminister Friedrich sagte, 43 Prozent der bekannten Rechtsextremisten seien gewaltbereit. Weiterhin geht aus dem Bericht hervor, dass Islamistische Gruppierungen weitere Anhänger gewinnen.| 11.06.2013 17:15 Uhr
Moskau: Wer in Russland in Anwesenheit von Kindern über Homosexualität spricht, riskiert künftig hohe Geldstrafen. Ein entsprechendes Gesetz hat die Staatsduma heute auf den Weg gebracht. Das Parlament nahm die umstrittene Novelle für ein landesweites Verbot sogenannter "Homosexuellen Propaganda" bei einer Enthaltung an. Gegenstimmen gab es nicht. Als Höchststrafe drohen danach künftig bis zu 25.000 Euro Geldbuße. Medien, die über Homosexualität berichten, können für drei Monate geschlossen, Journalisten des Landes verwiesen werden. Bürgerrechtler kritisierten das Gesetz. Es schüre den Hass gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle.| 11.06.2013 17:15 Uhr
Berlin: Menschen über 65 Jahre bekommen nach Erkenntnissen der Krankenkasse Barmer-GEK häufig zu viele Medikamente gleichzeitig verordnet. Laut Arzneimittel-Report der Kasse nimmt jeder dritte Ältere mehr als fünf Medikamente täglich ein. Dies wird darauf zurückgeführt, dass sich unterschiedliche Ärzte zu wenig abstimmen. Die Autoren des Berichts weisen darauf hin, dass zu viele verschiedene Wirkstoffe zu Unverträglichkeiten führen.| 11.06.2013 17:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax liegt bei 8.188 Punkten. Das ist ein Minus von 1,4 Prozent. Der Dow Jones: 15.163 Punkte; minus 0,5 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 32 75 gehandelt.| 11.06.2013 17:15 Uhr