NDR Info Nachrichten vom 11.06.2013:

Kein Ende der Hochwassereinsätze

Deggendorf: Ein Ende der Einsätze von Feuerwehr, THW, Bundeswehrsoldaten und freiwilligen Helfern in den deutschen Hochwassergebieten ist noch nicht abzusehen. Während in Bayern weitgehend schon Aufräumarbeiten angesagt sind, geht der Kampf gegen die Fluten vor allem an der Elbe in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Norddeutschland weiter. So ist auch die Lage in der Prignitz ernst. Die brandenburgischen Behörden gehen davon aus, dass die kommenden Stunden darüber entscheiden, ob Wittenberge eine Überflutung erspart bleibt. In Lauenburg in Schleswig-Holstein steht das Wasser in der Altstadt bereits kniehoch. Es hat sich einen Weg durch die Kanalisation gesucht. Die Einsatzkräfte stellten heute früh die Abpumpversuche ein. In Mecklenburg-Vorpommern haben die Elbefluten ihren Höchststand bereits erreicht. Das gilt auch für Niedersachsen. Jetzt kommt alles darauf an, dass die Deiche dem noch länger anhaltenden hohen Wasserdruck nicht nachgeben.| 11.06.2013 16:15 Uhr

Hotline für Hochwasseropfer

Berlin: Das Bundesverbraucherministerium richtet eine zentrale Hotline für Hochwasser-Opfer ein. Von morgen an können Betroffene sich über die gebührenfreie Telefonverbindung von Experten der Verbraucherzentralen beraten lassen. Außer am Wochenende stehen die Fachleute in der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr bereit, um insbesondere vertrags- und versicherungsrechtliche Fragen zu beantworten. Die zentrale Hotline für Hochwasser-Opfer hat die Telefonnummer 0800 100 3711.| 11.06.2013 16:15 Uhr

Schwerer Anschlag in Kabul

Kabul: In der afghanischen Hauptstadt hat es einen schweren Anschlag gegeben. Ein Selbstmordattentäter steuerte sein mit Sprengstoff präpariertes Auto in einen Bus, der vor dem Obersten Gerichtshof parkte. Mindestens 14 Menschen, überwiegend Justizangestellte, kamen ums Leben. Weitere 38 wurden nach Angaben des afghanischen Innenministeriums verletzt. Erst gestern hatten Talibankämpfer in Kabul den internationalen Flughafen ins Visier genommen und sich ein Feuergefecht mit den Sicherheitskräften geliefert. Alle sieben Angreifer kamen ums Leben.| 11.06.2013 16:15 Uhr

Rechtsextreme weiter gewaltbereit

Berlin: Die Gefahr des Rechtsterrorismus in Deutschland ist nach Ansicht der Bundesregierung trotz der aufgedeckten NSU-Terrorzelle nicht gebannt. Im aktuellen Verfassungsschutzbericht heißt es, die Zahl der Anhänger rechtsextremer Gruppen sei zwar leicht zurückgegangen. Doch fremdenfeindliche Delikte hätten im vergangenen Jahr zugenommen. Bundesinnenminister Friedrich sagte, 43 Prozent der bekannten Rechtsextremisten seien gewaltbereit. Weiterhin geht aus dem Bericht hervor, dass Islamistische Gruppierungen weitere Anhänger gewinnen.| 11.06.2013 16:15 Uhr

Zu viele Arzneien für Ältere

Berlin: Menschen über 65 Jahre bekommen nach Erkenntnissen der Krankenkasse Barmer-GEK häufig zu viele Medikamente gleichzeitig verordnet. Laut Arzneimittel-Report der Kasse nimmt jeder dritte Ältere mehr als fünf Medikamente täglich ein. Dies wird darauf zurückgeführt, dass sich unterschiedliche Ärzte zu wenig abstimmen. Die Autoren des Berichts weisen darauf hin, dass zu viele verschiedene Wirkstoffe zu Unverträglichkeiten führen.| 11.06.2013 16:15 Uhr

Börse Kompakt 16.15 Uhr

Zur Börse: Der Dax liegt bei 8.175 Punkten. Das ist ein Minus von 1,6 Prozent. Der Dow Jones zu Handelsbeginn: 15.126 Punkte; minus 0,7 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 32 71 gehandelt.| 11.06.2013 16:15 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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