NDR Info Nachrichtenarchiv
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Stendal: Die Hochwassersituation an der Elbe in Sachsen-Anhalt und Brandenburg bleibt angespannt. Im Landkreis Stendal versuchen Einsatzkräfte weiter, die nach einem Deichbruch bei Fischbeck ausströmenden Wassermassen einzudämmen. Die Bundeswehr warf von Hubschraubern aus Sandsäcke auf die rund 50 Meter lange Bruchstelle. Dort sind zahlreiche Ortschaften überflutet worden. Nach Angaben der Behörden mussten mehr als 11.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Außerdem ist nach wie vor die Eisenbahnbrücke über die Elbe in diesem Bereich gesperrt. Zahlreiche ICE-Züge müssen umgeleitet werden.| 11.06.2013 11:15 Uhr
Hannover: Niedersachsens Ministerpräsident Weil hat sich dafür ausgesprochen, die angekündigten Fluthilfen fair zu verteilen. Finanzschwache Bundesländer dürften nicht benachteiligt werden, sagte der SPD-Politiker der Tageszeitung "Die Welt". Es müsse sichergestellt werden, dass auch diejenigen Regionen noch Geld vom Bund erhalten, die erst spät vom Hochwasser getroffen worden seien. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am Donnerstag über Flutschäden und mögliche Hilfen sprechen.| 11.06.2013 11:15 Uhr
Ankara: Die türkische Polizei geht weiter gewaltsam gegen Regierungsgegner vor. Beamte begannen damit, den symbolträchtigen Taksim-Platz in Istanbul zu räumen. Die Polizei setzte gegen Demonstranten erneut Tränengas ein. Es soll etliche Verletzte gegeben haben. Wie unser Korrespondent berichtet, hat sich die Lage etwas beruhigt. Am Taksim-Platz hatten die Proteste gegen Ministerpräsident Erdogan vor knapp zwei Wochen angefangen. Auch aus Ankara wurden wieder Auseinandersetzungen gemeldet. Dort ging die Polizei ebenfalls mit Tränengas gegen die Menschenmenge vor. Morgen will sich Regierungschef Erdogan erstmals mit Vertretern der Protestbewegung treffen. Die Demonstranten kritisieren vor allem den autoritären Politikstil Erdogans.| 11.06.2013 11:15 Uhr
Karlsruhe: Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich heute erneut mit der Rettung des Euros. Die Richter wollen klären, ob die Europäische Zentralbank ihre Befugnisse überschritten hat. Die EZB hatte im vergangenen Jahr beschlossen, notfalls unbegrenzt Anleihen von Krisenstaaten aufzukaufen. Nach Ansicht der Kläger bürdet die Zentralbank Deutschland und den anderen Euro-Staaten unabsehbare Verlustrisiken auf. Damit werde die in der Verfassung verankerte Haushaltshoheit des Bundestags verletzt. Die mündliche Verhandlung vor dem höchsten deutschen Gericht in Karlsruhe dauert zwei Tage. Ein Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet.| 11.06.2013 11:15 Uhr
Berlin: Verteidigungsminister de Maizière soll nach dem Willen des Bundeswehrverbandes im Amt bleiben. Der Minister müsse die Reform der Streitkräfte weiter führen, sagte Verbandschef Kirsch der "Bild-Zeitung". De Maizière sei der dritte Minister in fünf Jahren, irgendwann müsse Schluss sein mit dem ewigen Neubeginn. Der CDU-Politiker steht wegen des gescheiterten Drohnenprojekts "Euro Hawk" in der Kritik. Er war gestern noch einmal zu dem Projekt befragt worden. Einen Rücktrittsgrund sieht de Maizière nicht. SPD und Grüne wollen in der Affäre noch in dieser Woche einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss auf den Weg bringen.| 11.06.2013 11:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 0,8 Prozent auf 8.238. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 1,5 Prozent niedriger bei 13.318. Der Euro wird mit einem Dollar 32 90 gehandelt.| 11.06.2013 11:15 Uhr