NDR Info Nachrichtenarchiv
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Hitzacker: In den norddeutschen Hochwassergebieten werden die zuletzt genannten Rekordwerte offenbar nun doch nicht erreicht. In weiten Teilen des niedersächsischen Elbgebietes seien die höchsten Pegelwerte erreicht, sagte ein Sprecher des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Dies sei aber noch kein Grund zur Entwarnung. Das Wasser werde voraussichtlich mehrere Tage auf hohem Stand stagnieren. Tausende Helfer sind deshalb weiter zum Schutz der Deiche im Einsatz. In Bleckede und Scharnebeck im Kreis Lüneburg wurden die Dämme vorsorglich um insgesamt 30 Zentimeter erhöht. In Mecklenburg-Vorpommern erklärte die Behörden die Flutregion zwischen Dömitz und Boizenburg zur Sperrzone, damit die Einsatzkräfte bei drohenden Deichbrüchen schneller eingreifen können.| 11.06.2013 10:45 Uhr
Stendal: In den Hochwassergebieten in Sachsen-Anhalt und Brandenburg bleibt die Lage angespannt. Tausende Helfer sind weiter im Einsatz, um die aufgeweichten Deiche zu sichern. Im Havelland wurde inzwischen ein Wehr geschlossen, durch das seit Sonntag Elbewasser auf Flutungsflächen an der Havel fließen konnte. Damit soll verhindert werden, dass das Wasser hier zu hoch steigt. Der gebrochene Deich in der Nähe von Fischbeck bei Stendal konnte bislang noch nicht wieder repariert werden. Deshalb bleibt die Eisenbahnbrücke über die Elbe in diesem Bereich vorerst gesperrt.| 11.06.2013 10:45 Uhr
Istanbul: In der Türkei droht eine Eskalation der Proteste gegen Ministerpräsident Erdogan. Die Polizei begann heute früh damit, gegen die Demonstranten auf dem symbolträchtigen Taksim-Platz in Istanbul vorzugehen. Dabei setzten die Beamten Tränengas ein. Dabei soll es Verletzte gegeben haben. Nach Angaben unseres Korrespondenten hat sich die Lage inzwischen aber etwas beruhigt. Allerdings wurden auch aus Ankara wieder gewaltsame Zusammenstöße zwischen der Polizei und Demonstranten gemeldet. Gestern hatte Ministerpräsident Erdogan angekündigt, er werde sich morgen mit Vertretern der Protestbewegung treffen. Die Regierungsgegner kritisieren vor allem Erdogans autoritären Politik-Stil.| 11.06.2013 10:45 Uhr
München: Vor dem Oberlandesgericht ist der NSU-Prozess fortgesetzt worden. Der Vorsitzende Richter will erneut einen Angeklagten vernehmen. Der 33-jährige Mann war bereits in der vergangenen Woche umfangreich befragt worden. Er hat gestanden, im Auftrag eines Mitangeklagten eine Pistole für die mutmaßlichen Nazi-Terroristen gekauft zu haben. Den Mitgliedern des Nationalsozialistischen Untergrunds NSU wird zehnfacher Mord vorgeworfen.| 11.06.2013 10:45 Uhr
Berlin: Mit einem bundesweiten Aktionstag treten heute mehr als 200 Firmen und Institutionen für soziale Vielfalt ein. Die Integrations-Beauftragte der Bundesregierung Böhmer sagte heute früh auf NDR Info, es dürfe keine Diskriminierungen mehr am Arbeitsplatz geben. Vielfalt sollte als Bereicherung für die Gesellschaft begriffen werden. Geplant sind heute deutschlandweit mehr als 250 Aktionen. Initiatoren sind 19 Großunternehmen, die sich für mehr Vielfalt in den Betrieben einsetzen.| 11.06.2013 10:45 Uhr
Aurich: Nach einem Online-Aufruf zur Selbstjustiz muss sich seit heute ein 19-Jähriger vor dem Amtsgericht der niedersächsischen Stadt verantworten. Der Angeklagte aus Emden soll im vergangenen Jahr über ein Internet-Netzwerk zu Straftaten gegen einen jungen Mann aufgerufen haben. Dieser war nach dem Mord an der elfjährigen Lena irrtümlich unter Verdacht geraten und verhaftet worden. In einem ähnlichen Fall hatte das Emder Amtsgericht einen Jugendlichen vor einem Jahr zu zwei Wochen Arrest verurteilt.| 11.06.2013 10:45 Uhr