NDR Info Nachrichtenarchiv
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Magdeburg: Wegen des stark steigenden Elbehochwassers weitet die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt die Evakuierungen aus. Mehr als 23.000 Menschen in den östlichen Stadtteilen sollen umgehend ihre Häuser verlassen. Die Stadt hat Notquartiere eingerichtet .Der Katastrophenstab begründete seine Entscheidung damit, dass der Hochwasserscheitel der Elbe eine Länge von 40 Kilometern hat. Die teils aufgeweichten Deiche würden dadurch mehrere Tage belastet. Auch in Norddeutschland gibt es erste Evakuierungen. Bis heute Abend sollen die etwa 280 Bewohner aus der Altstadt von Hitzacker ihre Häuser verlassen haben. In Lauenburg in Schleswig-Holstein wird die Unterstadt geräumt. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus schließt Evakuierungen ebenfalls nicht aus. Auf NDR Info warnte der SPD-Politiker vor Deichbrüchen auf dem 21 Kilometer langen Elbe-Abschnitt in seinem Bundesland. Brandenburg hat am Nachmittag damit begonnen, Flächen entlang der Havel zu fluten. So sollen die Hochwassergebiete an der Elbe entlastet werden.| 09.06.2013 21:00 Uhr
Damaskus: Die geplante Syrien-Friedenskonferenz soll sich nach den Vorstellungen des internationalen Sondergesandten Brahimi an den Afghanistan-Verhandlungen orientieren. Demnach sollen die Gespräche auf Ministerebene beginnen und anschließend mit allen Beteiligten geführt werden, teilte Luxemburgs Außenminister Asselborn nach einem Gespräch mit Brahimi mit. Dieser werde Ende Juni erneut mit Vertretern der USA und Russlands zusammenkommen, um die Konferenz vorzubereiten. Der Sondergesandte habe zudem betont, es sei nicht davon auszugehen, dass das syrische System zusammenbreche, erklärte Asselborn. Regierungstruppen hatten am Wochenende im Grenzgebiet zum Libanon einen Stützpunkt der Aufständischen zurückerobert.| 09.06.2013 21:00 Uhr
Washington: Nach dem Bekanntwerden des Skandals um Spähprogramme hat die US-Regierung Konsequenzen angekündigt. Geheimdienstkoordinator Clapper sagte in einem Fernsehinterview, es werde strafrechtliche Ermittlungen gegen die Urheber der Enthüllungen geben. Die Veröffentlichungen hätten der Geheimdienstarbeit enorm geschadet. Zugleich versicherte er, die Regierung könne nicht willkürlich Menschen überwachen, sondern nur, wenn ein geheimdienstlich wichtiger Grund vorliege. Medienberichten zufolge haben der US-Geheimdienst NSA und das FBI die Möglichkeit, direkt auf Server großer Internetfirmen wie Google, Facebook und Microsoft zuzugreifen. Sie könnten so die Internetaktivitäten von Nutzern weltweit überwachen. Mehrere Unternehmen bestreiten, davon gewusst zu haben.| 09.06.2013 21:00 Uhr
Istanbul: Die türkische Polizeigewerkschaft hat wegen der seit Tagen andauernden Massenproteste im Land vor einer Überlastung der Einsatzkräfte gewarnt. Sechs Polizisten hätten bereits Selbstmord begangen, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft, Sezer, in einem Zeitungsinterview. Das türkische Innenministerium habe die Beamten zu 120 Stunden langen Dauereinsätzen gezwungen. In Ankara und Istanbul sind auch heute erneut mehrere tausend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Regierung von Ministerpräsident Erdogan zu protestieren.| 09.06.2013 21:00 Uhr
Bern: Die Schweizer haben mit klarer Mehrheit ein neues Asylgesetz gebilligt. Es sieht beschleunigte Verfahren und weniger Antragsmöglichkeiten für Asylsuchende vor. In einem Referendum stimmten heute laut amtlichem Ergebnis 78,5 Prozent der Teilnehmer für das neue Gesetz. Eine Initiative der Schweizerischen Volkspartei fand dagegen keine Mehrheit. Die national-konservative Partei hatte sich dafür ausgesprochen, die Regierung künftig direkt vom Volk und nicht mehr vom Parlament wählen zu lassen.| 09.06.2013 21:00 Uhr
Hamburg: Der Bahnverkehr im Großraum der Hansestadt kommt langsam wieder in Bewegung. Es gibt aber weiter massive Verzögerungen in Fern-und Nahverkehr. Wegen mehrerer Böschungsbrände waren die Bahnstrecken zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Bergedorf sowie zwischen dem Hauptbahnhof und Harburg gesperrt. Die Feuer waren nach Angaben der Bahn vom Funkenflug einer kaputten Güterzugbremse ausgelöst worden.| 09.06.2013 21:00 Uhr
Berlin: In der Fußball-Bundesliga sollen künftig auch 16-Jährige spielen dürfen, ohne dafür eine Sondergenehmigung beantragen zu müssen. Das kündigte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga, Rettig, im "Focus" an. Einen Zeitpunkt für die Regeländerung nannte er nicht. Bislang liegt die Altersgrenze in der Fußball-Bundesliga bei 17 Jahren. Vereine können aber einen Antrag stellen, um jüngere Spieler einzusetzen. Bislang hat das nur Borussia Dortmund 2005 für Nuri Sahin gemacht.| 09.06.2013 21:00 Uhr
Das Wetter: Nachts gering bewölkt,sternenklar und trocken, zum Morgen hin örtlich Nebelneigung. Tiefstwerte 12 bis 6 Grad. Morgen unter Hochdruckeinfluss weiterhin freundlich mit viel Sonnenschein, phasenweise etwas wolkiger und trocken, maximal 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag neben Sonne auch einige Wolken und ganz vereinzelt schwache Schauer möglich, maximal 15 bis 23 Grad. Am Mittwoch viel Sonne, im Westen später wolkiger, meist noch trocken,18 bis 26 Grad.| 09.06.2013 21:00 Uhr