NDR Info Nachrichtenarchiv
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Hitzacker: Wegen des stark steigenden Wasserstandes der Elbe wird ein Teil der niedersächsischen Stadt evakuiert. Bis heute Abend sollen die etwa 280 Bewohner der Altstadt ihre Häuser verlassen. Der Hochwasserscheitelpunkt wird morgen oder übermorgen erwartet. Nach Einschätzung der Experten hält die mobile Schutzwand zwar den Wassermassen stand. Sie warnen aber davor, dass Treibgut auf der Elbe die Schutzwand stark beschädigen könnte. Auch im schleswig-holsteinischen Lauenburg wird die Unterstadt geräumt. Hier sollen die Pegelstände der Elbe am Donnerstag auf 10 Meter 10 steigen. Dann stünden tief gelegene Teile der Stadt einen Meter unter Wasser.| 09.06.2013 14:00 Uhr
Wittenberge: In Brandenburg werden Flächen entlang der Havel geflutet, um die Elbe-Hochwassergebiete zu entlasten. Das teilte Landesumweltministerin Tack nach einer Krisensitzung mit. Die Linken-Politikerin sprach von einer einmaligen Möglichkeit, den Wasserstand der Elbe zu senken. Die Flutung der sogenannten Havel-Polder beginnt voraussichtlich in einer halben Stunde. Polder sind von Deichen umgebene Flächen, die bei Hochwasser absichtlich geflutet werden. Die Rückhalteräume sollen Wohn- und Industriegebiete flussabwärts schützen. Die Behörden gehen davon aus, dass die zehn Havel-Polder in zwei bis drei Tagen voll sind.| 09.06.2013 14:00 Uhr
Hamburg: Die SPD hat Verteidigungsminister de Maizière aufgefordert, wegen seines Verhaltens in der Drohnen-Affäre zurückzutreten. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Arnold, sagte auf NDR Info, der Minister habe sich heillos in Widersprüche verwickelt und sei nicht mehr haltbar. Jetzt sei es an der Zeit, der Bundeswehr den Gefallen zu tun und sein Amt zur Verfügung zu stellen. Vor dem Verteidigungsausschuss des Bundestages hatte de Maizière erklärt, er sei erst am 13. Mai über das ganze Ausmaß der Probleme beim Euro-Hawk in Kenntnis gesetzt worden. Später räumte er ein, er habe bereits zu einem früheren Zeitpunkt von Schwierigkeiten mit dem Drohnen-Projekt gehört. Allerdings habe es sich dabei nicht um offizielle Informationen gehandelt, sondern lediglich Gespräche auf den Fluren seines Ministeriums.| 09.06.2013 14:00 Uhr
Masar-i-Scharif: Außenminister Westerwelle hat bei seinem Besuch des deutschen Feldlagers in Afghanistan der getöteten Soldaten gedacht. Seit Beginn des Einsatzes vor 12 Jahren sind in Afghanistan insgesamt 54 Bundeswehr-Angehörige ums Leben gekommen, die meisten von ihnen bei Angriffen oder Anschlägen. Der Minister warnte zugleich vor weiteren Rückschlägen beim Wiederaufbau des Landes. Das Feldlager bei Masar-i-Scharif ist das größte der Bundeswehr in Afghanistan. Es liegt im Norden des Landes. Bei seinem Besuch will sich der Außenminister auch über die Umsetzung des geplanten Truppenabzugs informieren. Bis Ende 2014 sollen alle deutschen Kampftruppen Afghanistan verlassen. Derzeit sind noch mehr als 4.200 Bundeswehr-Soldaten am Hindukusch im Einsatz.| 09.06.2013 14:00 Uhr
Berlin: Die stellvertretende CDU-Vorsitzende von der Leyen macht sich für eine weitgehende Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften beim Adoptionsrecht stark. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Ehegattensplitting werde die Diskussion sicherlich weitergehen, sagte von der Leyen im Deutschlandradio. Sie kenne keine Studie, wonach es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders gehe, als denjenigen, die in einer Ehe mit Vater und Mutter groß werden, so die Ministerin. Das Bundesverfassungsgericht hatte diese Woche entschieden, dass auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften Anspruch auf die Steuervorteile des Ehegattensplittings haben. Union und FDP wollen nun ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen. Ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare lehnt die Union bislang mehrheitlich ab.| 09.06.2013 14:00 Uhr
Hamburg: An der Sankt-Michaelis-Kirche hat am Mittag ein Motorradgottesdienst begonnen. Die mehreren Tausend Teilnehmer wollen nach der Messe in einem Konvoi durch die Hamburger Innenstadt fahren. Anschließend geht es weiter über die A 7 nach Kaltenkirchen, wo ein Abschlussfest stattfindet. Die Autobahn muss deshalb vorraussichtlich ab 14 Uhr 30 gesperrt werden. Die Polizei empfiehlt allen Autofahrern, in dieser Zeit die A 7 zu meiden und auf die A 21 auszuweichen.| 09.06.2013 14:00 Uhr
Das Wetter: Im Nordwesten und an den Küsten teils bewölkt, sonst vielerorts Sonnenschein und weitgehend trocken. 13 bis 22 Grad. Morgen weiterhin freundlich mit viel Sonnenschein, phasenweise etwas wolkiger, 14 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag neben Sonne auch Wolken und ganz vereinzelt schwache Schauer möglich, maximal 15 bis 23 Grad. Am Mittwoch viel Sonne, im Westen später wolkiger, meist noch trocken, 18 bis 26 Grad.| 09.06.2013 14:00 Uhr