NDR Info Nachrichtenarchiv
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Magdeburg: Die Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt wird immer dramatischer. Südlich von Magdeburg, kurz bevor die Saale in die Elbe fließt, werden nach Angaben unseres Korrespondenten derzeit 14.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Krisenstäbe zweier Landkreise rechnen damit, dass ein Deich auf einer Länge von 150 Metern bricht. Dadurch könnten Dutzende Kleinstädte und Dörfer überflutet werden. In der Landeshauptstadt Magdeburg hat der Pegelstand die Marke von 7 Meter 30 überschritten. Damit steht der Fluss rund einen halben Meter höher als beim Hochwasser 2002. Gestern abend sind 650 Bundeswehrsoldaten eingetroffen, um Magdeburg im Kampf gegen das Hochwasser zu helfen. Auch in Niedersachsen ist das Hochwasser deutlich gestiegen. Hier bereiten sich die Menschen auf die erwartete Flutwelle vor.| 08.06.2013 14:45 Uhr
Berlin: Verteidigungsminister de Maiziere wehrt sich gegen den Vorwurf, dass er früher von den Problemen mit der Aufklärungsdrohne Euro Hawk gewusst hat als bisher angegeben. Sein Ressort widersprach Medienberichten, nach denen es einen Widerspruch zwischen Aussagen des CDU-Politikers im Verteidigungsausschuss und anderen Stellungnahmen gibt, wann er informiert wurde. De Maizière habe auch öffentlich gesagt, er habe am 1. März von den Problemen erfahren. Kenntnis darüber, dass diese Probleme unlösbar seien, habe er am 13. Mai 2013 erhalten. Das Euro-Hawk-Projekt wurde gestoppt, weil die Drohne keine Chance auf eine Flugzulassung mehr hatte.| 08.06.2013 14:45 Uhr
Kabul: Bei Angriffen auf Soldaten der internationalen Afghanistan-Schutztruppe sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Wie die ISAF mitteilte, ist in einem Fall offenbar ein Angehöriger der afghanischen Sicherheitskräfte der Täter. Der sogenannte Insider-Angriff fand im Osten des Landes statt. Einzelheiten wie die Nationalität der Opfer wurden noch nicht bekannt gegeben. In der westlichen Provinz Farah wurde ein italienischer Offizier bei einem Anschlag getötet. Drei weitere Italiener wurden verletzt.| 08.06.2013 14:45 Uhr
Pretoria: Der frühere südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela ist erneut wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Ein Sprecher des Präsidentenbüros sagte, Mandelas Zustand sei ernst, aber stabil. Der 94-Jährige sei in den frühen Morgenstunden in eine Klinik in Pretoria gebracht worden. Erst im Dezember vergangenen Jahres sowie im März und April war Mandela wegen Lungenentzündungen im Krankenhaus behandelt worden. Von 1994 bis 99 war er der erste schwarze Präsident Südafrikas. 2004 zog er sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück.| 08.06.2013 14:45 Uhr
Halle: Der Maler und Grafiker Willi Sitte ist tot. Er starb heute im Alter von 92 Jahren nach langer Krankheit in seinem Haus in Halle an der Saale, wie die Willi-Sitte-Stiftung mitteilte. Sitte gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Künstlern der DDR. Er war lange Zeit Präsident des Verbandes Bildender Künstler. Wegen seines Bekenntnisses zum Kommunismus und seiner Parteikarriere in der SED lösten seine Werke und Ausstellungen nach der Wiedervereinigung bisweilen öffentliche Diskussionen aus.| 08.06.2013 14:45 Uhr