NDR Info Nachrichtenarchiv
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Magdeburg: Der Scheitelpunkt des Elbe-Hochwassers bewegt sich auf die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts zu. Dort erreichte der Fluss bereits eine Höhe von 7 Metern 30; dieser Wert liegt deutlich über dem Stand von 2002. Der Hochwasserscheitel mit mehr als 7 Metern 40 wird morgen erwartet. Hunderte Bundeswehrsoldaten, Feuerwehrleute und freiwillige Helfer sind im Einsatz, um die Deiche zu sichern. Auch in Brandenburg ist die Lage angespannt. Teile des Ortes Mühlberg wurden bereits evakuiert. In Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird das Hochwasser in der kommenden Woche erwartet. Der niedersächsische Ministerpräsident Weil sagte möglichen Flutopfern bereits jetzt Hilfe zu.| 08.06.2013 08:45 Uhr
New York: Der Internetkonzern Google hat sich besorgt über das gestern bekannt gewordene Überwachungsprogramm des US-Geheimdienstes NSA gezeigt. Vorstandschef Page sagte, man habe Verständnis dafür, dass Regierungen Maßnahmen ergreifen müssen, um ihre Bürger zu schützen. Die Überwachungsprogramme müssten aber transparenter sein. Nach Presseberichten haben amerikanische Sicherheitsbehörden die Möglichkeit, direkt auf die Server von Unternehmen wie Apple, Google oder Facebook zuzugreifen. Sie könnten auf diese Weise weltweit die Aktivitäten im Internet beobachten. US-Präsident Obama verteidigte das Vorgehen der Geheimdienste. Angesichts der Bedrohung durch Terroristen müsse die Gesellschaft Kompromisse eingehen, sagte Obama. Hundert Prozent Sicherheit und hundert Prozent Privatsphäre seien nicht gleichzeitig zu haben.| 08.06.2013 08:45 Uhr
Seoul: Im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea gibt es eine Annäherung. Vertreter beider Seiten wollen morgen auf Arbeitsebene zusammenkommen, um ein mögliches Ministertreffen vorzubereiten. Das teilte die Regierung Südkoreas mit. Die Begegnung soll im Grenzort Panmunjom stattfinden. Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist seit Monaten angespannt. Die Führung in Pjöngjang hatte Südkorea und den USA mehrfach mit einem Angriff gedroht.| 08.06.2013 08:45 Uhr
New York: Die Vereinten Nationen haben das Angebot Russlands abgelehnt, Blauhelmsoldaten auf den Golanhöhen zu stationieren. Man sei für das Angebot dankbar, sagte ein UN-Sprecher in New York. Gleichwohl könne man nicht darauf eingehen, weil sich ständige Mitglieder des Sicherheitsrates an der UN-Mission nicht beteiligen dürften. Auf den Golanhöhen an der Grenze zwischen Israel und Syrien sind seit 1974 Blauhelmsoldaten stationiert. Wegen des eskalierenden Bürgerkrieges in Syrien hatte jetzt Österreich angekündigt, sein Kontingent abzuziehen. Es soll durch Truppen anderer Staaten ersetzt werden.| 08.06.2013 08:45 Uhr
Santa Monica: Bei einem Amoklauf im US-Bundesstaat Kalifornien hat es fünf Tote und mehrere Verletzte gegeben. Der ganz in schwarz gekleidete Täter schoss in einem Privathaus in Santa Monica um sich. Das Gebäude ging wenig später in Flammen auf. Anschließend eröffnete er an mehreren Orten willkürlich das Feuer, unter anderem auf dem Campus einer Universität. Die Polizei stellte den Mann schließlich in der Bibliothek der Hochschule. Er wurde dabei getötet. Der Täter soll nach Berichten von Augenzeugen zwischen 25 und 30 Jahre alt sein. Sein Motiv ist unklar.| 08.06.2013 08:45 Uhr